Zu der ganzen 5 % Altparteien-/Bestandsparteienschutzklausel kommt noch das völlig anachronistische Verfahren um überhaupt am demokratischen Prozess ansatzweise wirksam teilhaben zu „dürfen“.
off-topic:
Ich habe zig Gespräche mit unterschiedlichsten Gruppen und Personen geführt. SPD - AfD - Handwerker - Unternehmer - Rentner - Jungwähler … ,
Ich habe den motiervierenden Eindruck dass manche Gesprächpartner danach nun die Worte und das Agieren mancher Parteien, im Besonderen jener die sich als besonders Demokratisch darstellen, nun nachhaltig anders betrachten. Die Gespräche habe ich geführt weil das System der „Unterstützerunterschriften“ es einem ja massiv aufzwingt diese massenhaft zu führen wenn man nicht gerade Millionenspender in der Hinterhand hat und Untersützerunterschriften auf die eine oder andere Art kauft.
Ein hartes Brot, aber eine starke Motiivation sind immer jene Gespräche an deren Ende ich glaube zu erkennen dass ein Funke zu einer Selbsterkenntnis gesetzt wurde. Ein Funke der wie beim Domino wirkt. Ein Steinchen nach dem anderen fällt.
Erkenntnis über höchst UNfaire Rahmenbedingungen → Bewertung von Festhalten an UNdemokratischen Verfahren → UNglaubwürdigkeit - … nachhaltiger Vertrauensverlust → Argwohn bis hin zur Ablehnung dort wo er angebracht ist → Weitergabe der Erkenntnis im persönlichen Umfeld …
Die Empörung wächst! - Und das halte ich für sehr gut. Empörung kann ein guter Motivator sein, so wie es Stéphane Hessel in seinem kleinen Büchlein „Empört Euch!“ beschrieb. . Und mit Vertrauen ist es wie ich finde wie bei Blumen. - Kaputt ist kaputt.