Oberleitungen für Autobahnen - Eine blöde Idee weniger!

Jedes mal wenn ich auf der A5 Richtung Süden unterwegs war, habe ich mich über die bekloppten Oberleitungen für LKW an der Strecke geärgert. Wie viele Kilometer Schienennetz hätte man wohl mit dem gleichen Geld ausstatten können?

Aber jetzt gibt es eine gute Nachricht:

Traurig finde ich das ich mich plötzlich auf der Seite der FDP befinde:

Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) bedauerte das Ende.

und

Kritiker, wie der baden-württembergische FDP-Verkehrspolitiker Christian Jung, die das Steuergeld beim Ausbau der Bahn besser aufgehoben sahen, sehen sich nun bestätigt.

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Die gute Nachricht dabei ist, dass die Elektrifizierung der LKWs inzwischen auch mit Batterien machbar erscheint.

Wenn man neue Wege suchen muss, wird man auch manchmal in Sackgassen laufen. Hinterher ist man eben klüger.

Es kommt aber auch vor, dass schon mal abgelegte Technologien ein Revival erleben.

Meiner Meinung nach wird die E-Mobilität zu rückschriftlich gedacht egal ob es um Oberleitungen geht oder ob es um Ladesäulen geht das kann man alles kabellos machen wenn man es nur wollte. Die Technologie dafür gibt es bereits und die Ladesäulen sind ja nur dafür da zum Abkassieren oder zum Dialog führen aber nicht wirklich großartig zum Laden und eine Oberleitung ersetzen über sogenannte Coils in der Straße diese Technologie gibt es längst.

Das mit dem induktiven Laden in der Parkposition das hat Ford z.B mit einigen Modellen in der Vergangenheit bereits probiert.

Und induktives Laden während der Fahrt auf der Straße dazu gab es 2013 eine große Aktion sogar im Bereich für Straßenbahnen.

Ergo es geht alles wir müssen es nur denken wollen und umsetzen.

Hättest du den Strom gerne umsonst?

Induktives Laden ist weniger effizient als ein Kabel und ginge zur Zeit nur bis 11 kW. So groß ist der Aufwand mit Kabel und Stecker auch nicht.

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oder ganz anders wie in China praktiziert

Wieso wollt Ihr unbedingt laden / tanken ?

inzwischen schon lange im Pilot:

Ich darf aus dem Artikel zitieren:

Der Experte Achim Kampker, Professor am Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) von der RWTH Aachen, teilt viele dieser Argumente. Er beschäftigt sich seit Jahren mit der Zukunft der Batterietechnik. Das Thema „Wechseln statt Laden“ komme alle paar Jahre wieder, sagt er, denn die technische Idee sei grundsätzlich gut. Doch in der Breite für alle Automobilnutzerinnen und -nutzer sehe er in nächster Zeit keine Zukunft dafür. Zu groß seien die Hürden für eine organisatorische und betriebswirtschaftliche Umsetzung. „Stellen Sie sich eine Autobahn in den Sommerferien vor, wie viele Batterien sollte da eine Wechselstation vorhalten?“

Man braucht keine Säule zum Abrechnen das geht alles auch heutzutage schon kabellos und das sogar schon seit vielen Jahrzehnten.

Abet in den Säulen befindet sich u. A. der Stromzähler um zu wissen, wie viel man abrechnet.

Dieser Zähler wird nicht gebraucht und hat schon immer Probleme bereitet schon vor fünf Jahren gab es die Diskussion darüber dass die Zähler in diesen Säulen nicht geeicht seien das soll sich zwar noch ändert haben dennoch gibt es aktuell die Diskussion darüber dass die abgegebene Energie nicht dieselbe ist die im Auto ankommt da könnte sich bald einiges ändern dass diese Zähler sowieso nicht mehr genutzt werden dürfen.

Beim induktiven Laden auf der Straße gibt es ja auch keine Zähler am Straßenrand.

Wechselakkus die händisch gewechselt werden könnten das gibt es ja bereits in Ländern wie China etc ist denkbar macht auch Sinn aber die großakkus von Autos das im großen Stil halte ich für sehr ambitioniert das für alle Fahrzeugmodelle umzusetzen da es universal sein muss.

Aber darauf, das Oberleitungen an Autobahnen eine blöde Idee sind, könne wir uns einigen, hoffe ich.

Um im Bild zu bleiben: Diese Sackgasse war 5 Meter lang. Da muss man dann nicht unbedingt rein laufen :slight_smile:

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Aber in der Platte, wenn sie marktreif sind.

Nein, daran kann sich nichts ändern, das ist grundlegende Physik, 2. Hauptsatz der Thermodynamik

Kann mir mal jemand erklären, warum mein Beitrag das Thema verfehlt und die Beiträge von Matthias nicht?

Da weißt du wahrscheinlich mehr als die Experten.

Ich gebe dir ein Beispiel sowohl Ladesäule als auch das Auto haben Umwandler die entsprechenden Strom so umwandeln dass zum einen ans Auto abgegeben werden kann bzw das Auto das annehmen kann und auch den Akku damit bestücken kann dabei gibt es eine riesengroße Verlustleistung.

Um auf den zweiten Hauptsatz der thermodynamik zurückzukommen das geht als Wärme verloren.

Nicht einfach eine Zahl hinschreiben die man vielleicht irgendwann mal vor vielen Jahren gehört hat aktuell sind wir zehn Mal schneller 120kW als was du geschrieben hast und das Ziel ist sogar dann noch mal 50% schneller zu werden also 300kW.

Wirkungsgrad ist >95%.

Sag ich doch.

Du hattest aber geschrieben, das würde sich ändern. Wie denn? Induktiv ist Verlustleistung momentan deutlich höher.

Ja, in der Forschung.

Ich vermute Ladeschleifen im Asphalt sind deutlich teurer als Oberleitungen. Ansonsten wäre das natürlich eine feine Sache.

Solange wir nichts auf der Straße haben brauchen wir auch über keine anderen Ecke Daten reden als die aus der Forschung.

Das kommt wie immer auf die Häufigkeit der Nutzung drauf an immerhin fällt beim induktiven laden die gesamte Abspannung der Oberleitung weg es reicht einfach auffräsen des OPA Einlegen der Coils und neuen OPA obendrauf, alle 200 Meter eine Zuleitung.

Vorteil sogar es müssen nur die Teile unter Strom gesetzt werden wo auch gerade ein Auto fährt was bei einer Oberleitung nicht der Fall ist da musst du die gesamte Oberleitung unter Strom setzen.

Wie stellst du dir eigentlich eine Oberleitung für PKWs vor?
Lol da gibt’s sogar einen Science-Fiction-Film wo sowas vorkommt in der weiße sogar cool aber nicht umsetzbar.

Der Name Immortal Rückkehr der Götter

Gar nicht. Es ging um LKWs.:grinning_face_with_smiling_eyes:

@Kalo und @anonymeNutzer,
Eure Diskussion hier wurde als Offtopic gemeldet. Ich bitte Euch beim Thema des Threads zu bleiben oder bei Bedarf einen neuen Thread zu eröffnen.
Vielen Dank im Namen der Moderation

Nein, wenn wir darüber reden, wie Elektrofahrzeuge aufgeladen werden können, auch während der Fahrt, ist das sehr nah am Thema.

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Also statt Gleise auszubauen, Züge mit ETCS L2 automatisch und ohne Blockabstand fahren zu lassen und alle Zugstrecken zu elektrifizieren wollt ihr ernsthaft Straßen so umbauen, daß man während der Fahrt laden kann? Das ist noch blödsinniger als Oberleitungen auf Autobahnen.

Explosionsheitzungsstehzeuge werden nur 4,35% ihre Lebenszeit bewegt. Die anderen 95,65% stehen die rum, wie der neue Name schon ausdrückt.

Und zwar überall.

Lasst uns also nicht wieder - wie die Nazis - eine Infrastruktur aufzubauen mit der alle jederzeit mit ihren Stehzeugen überall so schnell wie möglich hinfahren und ihr Auto vor der jeweiligen Haustür abstellen können. E-Autos sind notwendig solange kein effizient funktionierendes öffentliches Verkehrssystem gibt, welches dich von Haustür zu Haustür bringt.

Aber während dieser Zeit müssen wir nicht auch noch Milliarden in „Laden beim Fahren“ investieren!