Mordversuch gegen Trump und die Folgen

und hinterher ist es zu spät.
Wenn sie 1923 Hitler nicht in luxuriöse Festungshaft, sondern 10 Jahre ins Zuchthaus oder gleich an die Wand gestellt hätten, hätte das uU mehr als 50 Mio. Menschen das Leben gerettet.
Aber um den Vergleich nicht überzustrapazieren:
Ich sage ja auch nicht, dass man Trump staatlicherseits hinrichten soll.
Nur, dass es mir nicht leid getan hätte, wenn der Schuss 5 Zentimeter weiter rechts (oder links?) getroffen hätte. Ich bin ziemlich sicher, dass Hunderte Millionen Menschen auf der Welt das ebenso gesehen hätten. Dich eingeschlossen, oder? :slight_smile:

Die Leute von ‚Correctiv‘ haben den ‚Tyrannenmord‘ gestern in ihrem Spotlight-Newsletter zum Thema gemacht:

⬤ ​ Thema des Tages

Nach dem versuchten Mordanschlag auf Donald Trump am Wochenende ist jetzt schon klar: Die Attacke hat Trump politisch enorm genützt, denn sie hat ihm die Opferrolle beschert. Und die ist immer eine dankbare Position, um neue Sympathien zu gewinnen – und Geld: Heute hat der reichste Mann der Welt und Trump-Freund Elon Musk angekündigt, ab jetzt 45 Millionen Dollar pro Monat (ja, pro Monat) für Trumps Wahlkampf zu spenden.

Ist also mit der Attacke die Chance noch weiter gesunken, dass Trump im November nicht US-Präsident wird? Das ist einer der Gedanken, die viele von Ihnen umtreiben. Die anderen sind die:
Ist das Motiv des Schützen vielleicht doch nachvollziehbar?
Diesen Gedanken haben uns Dutzende von Ihnen geschrieben – vielfach verbunden mit der Einschränkung: „Ich weiß ja, ich sollte das nicht denken, aber …“

Dieses Gedankenspiel wird offenbar gerade an vielen Abendbrot-Tischen und in Kneipen ausgetragen, also wollen wir auch hier darüber sprechen. Eine ganze Reihe von Ihnen fühlt sich an Stauffenberg erinnert, den Mann, der das Hitler-Attentat vor 80 Jahren verantwortete. Schließlich, so schreibt zum Beispiel Andreas K., wisse die Welt heute noch nicht, wie sich Trumps Wirken auf dem Planeten weiterentwickelt, wenn er bald wieder Präsident sein sollte.

Und ein Leser aus Hamburg verweist darauf, dass schon seit mehr als 2.000 Jahren die Rechtswissenschaftler und die Philosophen darüber streiten, ob „Tyrannenmorde“ denkbare Mittel seien, um Schlimmeres zu verhindern – etwa den Tod vieler anderer.

Dazu eine Gegenrede: Dass Trump tatsächlich zum „Tyrannen“ wird, ist – trotz der Spaltung, die er in die US-Gesellschaft trägt (er will zum Beispiel Millionen von Einwanderern abschieben, nachzulesen beim Time Magazine) – alles andere als gesagt. Einige Politikforschende gehen aktuell davon aus, dass er von seinen aggressiven politischen Zielen deutlich weniger umsetzen könnte als das zum Beispiel Wladimir Putin oder Viktor Orbán in Russland und Ungarn konnten (steht zum Beispiel in diesem Interview) – weil es in den USA viel mehr demokratisches Gegengewicht gibt.
War die Attacke vielleicht eine Inszenierung?
Das vermuten ebenfalls viele, und auch hier gleich mit der Einschränkung: „Ich bin zwar kein Verschwörungstheoretiker, aber …“

Die Gründe, Trump für den wahren Urheber für die Attacke zu halten, liegen nahe: Offenbar versagten die Sicherheitsvorkehrungen, so dass der Schütze überhaupt auf das Hausdach gelangen konnte. Und: Trump wurde nur leicht verletzt, konnte unmittelbar nach den Schüssen heroisch die Faust in die Luft strecken – und so wirksame Bilder produzieren.

Aber es spricht eben doch deutlich mehr gegen die Theorie als dafür. Zum Beispiel: Einen solchen Schuss aus dieser Entfernung so präzise zu setzen, ist sehr, sehr unwahrscheinlich, wenn nicht unmöglich. Und selbst, wenn es machbar wäre, hätte Trump sein Leben sicher nicht in die Hand eines 20-Jährigen gelegt und darauf vertraut, dass dieser ganz bestimmt nur das Ohr treffen wird.

Wenn Sie hierzu Zweifel haben sollten oder einfach mehr von einem unmittelbaren Zeugen des Anschlags hören mögen, empfehle ich Ihnen den kurzen Podcast der New York Times. Darin schildert deren Fotograf, der das Ganze unmittelbar vor Trumps Rednerpult verfolgte, den Verlauf.

Es mag nicht OK sein, aber trotzdem, ich wünschte man könnte ihn irgendwie stoppen. Wie, ist mir völlig egal. Ähnlich bei Putin.

Er kann die Massen nicht so mobilisieren wie Trump.

Ein kleiner Hinweis, vielleicht auch OT:

Mit der Unterstützung der Ukraine durch Lieferung von Waffen, unterstützt Deutschland indirekt auch das Töten von Menschen.

So traurig das auch ist.

Das reale Leben ist leider kein Ponyhof.

Die Frage ist auch, war das Timing Zufall?

Im Grunde hat Trump großes Glück gehabt, denn um Haaresbreite hat der Attentäter ihn verfehlt, was bei einem Profischützen mit Präzision, selbst auf größere Distanz, nicht passiert wäre.

Vielleicht hat dieses Attentat im Nachhinein auch bei Trump irgendetwas bewirkt?

Er habe seine ursprünglich geplante und sehr angriffslustige Rede für den Parteitag verworfen, sagte der 78-Jährige in einem Interview mit der Boulevardzeitung New York Post. „Ich will versuchen, das Land zu einen“, sagte Trump demnach. „Aber ich weiß nicht, ob es möglich ist. Die Menschen sind sehr gespalten.“

Obwohl, wer ist für die Spaltung verantwortlich?

Nicht vergessen sollten wir, dass außer dem Schützen auch ein Mann aus dem Publikum, dem Feuerwehrmann Josh Shapiro, getötet wurde und zwei weitere Männer schwer verletzt wurden.

das befürchte ich auch… wieder ein strategischer Schachzug von Trump, einen „Veteranen“ als Vice-President zu nominieren. Damit hat er die Konservativen und die Militärs vermeintlich auf seiner Seite…
Aber dieser Veteran war zwar im Irak, jedoch als Militär-Journalist… also im Verbreiten von zensierten und geschönten Meldungen geschult. Erinnert mich eher an Full Metal Jacket mit Stars and Stripes… Pulverdampf hat der nicht gerochen, war aber beim USMC…

Das Thema Tyrannenmord ist heiß diskutiert. Ab wann sollte man den Anfängen wehren? Vielleicht gibt dieses Video eine Antwort darauf…

Mercedes Benz ADOLF Spot (German/Deutsch) - 2013 HD (youtube.com)

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Dass ich nicht lache. Wenn er es ernst meinte, sollte er zurücktreten und sich nur noch seinem Handicap widmen.

Wir sollten hier unbedingt eine Todesliste aufstellen - mal sehen, wer wen dabei den Tod wünscht :grimacing:

Vor allem bleibt immer noch festzuhalten - Trump würde, wenn er gewählt würde, und damit das ausführt, zu dem ihn seine Wähler ihn ermächtigt haben (und das wohlwissend, was in der Vergangenheit passiert ist) - wer ist nun der Gefährlichere - der, der bereits jenseits von Gut und Böse ist - oder der/diejenigen, die so jemandem die Befugnisse eines Präsidenten geben?

Wen gilt es also primär „auszuschalten“ - den einen, der die Gunst der Stunde nutzt - oder all die vielen, die begeistert feiern, das jemand endlich durchgreift mit erlaubten wie unerlaubten Mitteln.

Das ist wie bei uns - Höcke ist allein für sich betrachtet eher eine - wenn auch fanatische - Witzfigur - die Wähler sind das eigentliche Problem …

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Es ist manchmal einfacher, den Leithammel zu beseitigen, als die Schafe, die ihm blind folgen. Letzteres wäre ein Bürgerkrieg.

In Deiner Analyse übersiehst Du, dass die Menschen von einigen vollkommen gewissenlosen, machtgierigen Verführern aufgewiegelt werden. Nein, die nutzen nicht nur einfach die Gunst der Stunde, sie führen sie aktiv herbei.

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Was ist das für eine Überlegung - entweder, der Wähler ist - wie in der demokratischen Theorie gefordert -, so mündig, dass er (mehrheitlich) sich nicht verführen lässt - oder er ist (mehrheitlich) nicht mündig - dannn fehlt der Demokratie aber für solche „Bedrohung“ die Voraussetzung - das Attentat (eine Art politischer finaler Rettungsschuß) als Lösung für eine mangelndes Demokratiekonstrukt - kann eigentlich nicht sein …

Was sind das alles nur für destruktive Fantasien???

Das ist nich so binär, wie du es darstellst. Manchmal ist der Bürger durchaus mündig, aber er bleibt sehr leicht verführbar. Die gleichen Menschen, die Hitler nicht verhindern konnten oder wollten, haben sich dann lange Jahre in einer neuen Demokratie sehr verantwortungsbewußt verhalten. Aber sie bleiben verführbar, wie man an der AfD und der Ausländerdebatte sieht. Es heißt nich umsonst:

„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“

Ich finde, das ist eine wunderbar konstruktive Idee.

OK…
Vielleicht solllte ich in mich gehen, und ob meiner vergangenen Vergehen und der schlimmen Taten, die noch folgen werden (allein meine Gräultaten durch den überbordenden Kunsum, der meinen Kindern die Lebensgrundlage nimmt), doch über einen Suizid nachdenken - bevor mir jemand mit einem Attentat zuvorkommt…

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geniale Idee, da hat jemand einen Geistesblitz gehabt.

so geht das natürlich nicht.
Denkbar wäre allenfalls folgendes:
der Schütze schießt dreimal in die Luft und fünfmal wahllos in die Menge. Nicht auf Trump.
Trump hat ein kleines Messerchen in der Hand, läss sich fallen und ritzt sich das Ohr auf.
Die Polizei erschießt den Schützen und damit den gefährlichsten Zeugen.
Bleibt die Frage, ob man Trump oder sonstwem zutraut, dass er dabei einen oder mehrere unschuldige Zuschauer opfert.

Variante: der Schütze sollte nur in die Luft schießen, hat aber versehentlich den Ex-Feuerwehrmann getroffen.

Ich halte so ein Szenario nicht für sehr wahrscheinlich, aber zutrauen würde ich den Republikanern mittleweile alles.
Wer das Capitol mit Gewalt stürmt, Polizisten krankenhausreif schlägt und den VP hängen will, warum soll der nicht auch das Leben einiger Trumpfans riskieren? Ist doch zur Rettung Amerikas :roll_eyes:

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Lass mich raten - Du bist sehr dafür, das mit Trump umzubesetzen?

Musk kauft sich einen Präsidenten

bist Du verrückt?!?! Gewalt ist nie die Lösung :innocent:

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ich habe eine tolle Fantasie jetzt im Kopf… ein sabbernder blonder Tattergreis in Windeln…

Von Dir selbst - oder von anderen (s.B. Trump)?

ich bin nicht blond… nur friedhofsblond :rofl: