Hier mal wieder ein schönes Beispiel für den begrenzten Nutzen von KI-Systemen, die mit LLM erzeugt werden: Da hat eine neuseeländische Supermarktkette eine KI veröffentlicht, die den Kunden Rezeptvorschläge für ihre Reste macht. Also in der Art: „ich habe noch zwei Zucchini und etwas Hühnchen - was kann ich damit kochen?“
Wenn man dem System aber Zutaten vorgibt, die eigentlich nicht zum Verzehr geeignet sind oder eine ganz schreckliche Kombination, schlägt es trotzdem Rezepte vor:
Ja, man muss halt immer darauf achten, was eine Anwendung leisten kann und was nicht. LLMs haben inzwischen sehr gute verbale Fähigkeiten, von der Realität (Physik, Chemie, Kochen, Geographie, …) haben sie keine Ahnung. Deswegen heißen sie ja auch Language Models und nicht z.B. Food Models
Das wäre Aufgabe der Presse diesen Unterschied der Allgemeinheit zu vermitteln.
Davon abgesehen, ist es schon sehr beeindruckend, was diese Algorithmen in Verbindung mit der entsprechenden Rechenleistung können.
Das sind Investitionsentscheidungen privater Firmen.
Ein großer Teil dieser Forschung (natural language processing) stammt übrigens aus der automatischen Sprachübersetzung. Deren Nutzen ist wohl nicht anzuzweifeln. (außer von bezahlten Übersetzern)