Krieg in Amerika?

Hier an der Stelle ein Auszug, der wieder zum Thread passt. Also ganz ohne Völkerrecht und Vereinte Nationen wäre es bestimmt noch schlechter gelaufen - also war es doch besser so!

Und das sind nur UN-Resolutionen und keine Abkommen und Verständigungen, die auch nach dem Muster der Klügere ist besser als der Stärkere stattfanden.

Übersichtstabelle: Erste Arbeitsauswahl zentraler Resolutionen

Resolution Jahr Konflikt / Kontext Typ (Ceasefire / Mission / Gewaltmandat) Wirkungseinschätzung
54 1948 Arabisch‑israelischer Krieg 1948 Ceasefire Eher direkter Beitrag zu Feuerpausen
73 1949 Arabisch‑israelischer Krieg 1948/49 Waffenstillstand / Armistice Direkter Beitrag zur Beendigung aktiver Kampfhandlungen
186 1964 Zypern Friedensmission (UNFICYP) Indirekter, aber anhaltender Beitrag zur Kriegsverhütung
242 1967 Nahost nach Sechstagekrieg Politischer Rahmen, Truppenrückzug Indirekter Beitrag (Grundlage vieler späterer Abkommen)
338 1973 Jom‑Kippur‑Krieg Sofortiger Ceasefire + Verhandlungen Direkter Beitrag zur Beendigung des Krieges
435 1978 Namibia / Südafrika Friedensplan + UN‑Mission Wesentlicher Beitrag zum Ende des Konfliktes
598 1987 Iran–Irak‑Krieg Ceasefire + Vermittlung Zentrale Grundlage für Kriegsende (indirekt, aber stark)
687 1991 Golfkrieg (Kuwait–Irak) Waffenstillstands‑ und Abrüstungsregime Direkter Beitrag zum Ende der offenen Kampfhandlungen 1991
743 1992 Jugoslawien (Bosnien/Kroatien) Friedensmission (UNPROFOR) Gemischt; begrenzte, aber teils stabilisierende Wirkung
814 / 837 1993 Somalia Friedensmission UNOSOM II, Gewaltmandat Umstrittene Wirkung, begrenzte Konfliktbeendigung
940 1994 Haiti Gewaltmandat zur Wiederherstellung der Demokratie Direkter Beitrag zur Vermeidung breiterem Bürgerkrieg
1244 1999 Kosovo‑Krieg Ceasefire‑Rahmen + Internationale Präsenz (KFOR/UNMIK) Direkter Beitrag zur Beendigung des Krieges
1270/1315 1999/2000 Sierra Leone Friedensmission (UNAMSIL) + Übergangsjustiz Wesentlicher Beitrag zum Ende des Bürgerkriegs
1291 2000 DR Kongo MONUC‑Mandat (Peacekeeping) Indirekter Beitrag zur Beendigung/Begrenzung der Kriege
1590 2005 Sudan (Nordsudan – Südsudan) UNMIS zur Umsetzung des Friedensabkommens Indirekter Beitrag zur Umsetzung des Kriegsendes im Süden
1701 2006 Israel–Hisbollah (Libanon) Ceasefire + verstärktes UNIFIL‑Mandat Direkter Beitrag zur Beendigung der Kampfhandlungen 2006
1973 2011 Libyen Flugverbotszone, Schutz von Zivilisten (Gewaltmandat) Umstritten; beendete eine Phase, leitete aber neuen Konflikt ein
2118 2013 Syrien (Chemiewaffen) Abrüstungsvorgaben, kein voller Waffenstillstand Sehr begrenzter, eher indirekter Effekt auf Kriegsdynamik
2149 2014 Zentralafrikanische Republik Friedensmission (MINUSCA) Indirekter Beitrag zur Eindämmung großflächiger Gewalt

Kurzbewertungen ausgewählter Resolutionen

Frühe Nahost‑Resolutionen: 54 (1948) und 73 (1949)

  • Resolution 54 (1948):
    Inhalt: Forderte einen sofortigen Waffenstillstand im Arabisch‑israelischen Krieg 1948 und drohte mit Maßnahmen bei Nichtbefolgung.
    Wirkung:

    • Direkt: Mehrere Feuerpausen wurden tatsächlich eingehalten, auch wenn der Krieg insgesamt bis 1949 dauerte.

    • Einschätzung: Eher direkter Beitrag zur Unterbrechung der Kampfhandlungen, aber nicht alleinige Ursache für das Kriegsende.

  • Resolution 73 (1949):
    Inhalt: Begrüßte die Armistice‑Abkommen zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten und schuf einen Rahmen zur Überwachung.
    Wirkung:

    • Direkt: Die Abkommen markierten faktisch das Ende des offenen Kriegs 1948/49.

    • Einschätzung: Direkter Beitrag zur Beendigung der offenen Kriegsphase, in Kombination mit bilateralen Armistice‑Verhandlungen.

Zypern: Resolution 186 (1964)

  • Inhalt: Einrichtung der UN‑Friedensmission UNFICYP zur Verhütung weiterer Kämpfe zwischen griechischen und türkischen Zyprioten und zur Beruhigung der Lage.

  • Wirkung:

    • Indirekt: UNFICYP hat keinen politischen Endstatus geschaffen, aber über Jahrzehnte größere Kriege und Eskalationen verhindert, insbesondere zwischen Griechenland und der Türkei als NATO‑Mitgliedern.
  • Einschätzung: Starker indirekter Beitrag zur Kriegsverhütung, weniger zur Konfliktlösung im engeren Sinne.

Nahost nach 1967: 242 und 338

  • Resolution 242 (1967):
    Inhalt: „Land für Frieden“ – Rückzug israelischer Streitkräfte aus besetzten Gebieten, Anerkennung der Souveränität aller Staaten in der Region.
    Wirkung:

    • Indirekt: Kein unmittelbares Ende eines Krieges, aber Grundlagentext für spätere Friedensverträge (z. B. Ägypten–Israel, Jordanien–Israel).

    • Einschätzung: Indirekter, langfristiger Beitrag zur Beendigung und Vermeidung weiterer interstaatlicher Kriege in der Region.

  • Resolution 338 (1973):
    Inhalt: Sofortige Einstellung der Feindseligkeiten im Jom‑Kippur‑Krieg und Aufnahme von Verhandlungen auf Basis von 242.
    Wirkung:

    • Direkt: Trug maßgeblich dazu bei, dass die Kampfhandlungen 1973 beendet wurden und direkte Verhandlungen begannen.

    • Einschätzung: Klar direkter Beitrag zur Beendigung des Jom‑Kippur‑Krieges, in enger Verknüpfung mit US‑sowjetischer Diplomatie.

Entkolonialisierung / Südliches Afrika: 435 (Namibia) und 435‑Umsetzung

  • Resolution 435 (1978):
    Inhalt: Umfassender Plan für einen Waffenstillstand, Abzug ausländischer Truppen und freie Wahlen in Namibia unter UN‑Aufsicht.
    Wirkung:

    • Indirekt, dann direkt: Die Umsetzung verzögerte sich, aber 435 bildete den maßgeblichen Rahmen für den späteren UN‑Einsatz (UNTAG) und die formale Beendigung der militärisch geprägten Besatzungssituation in Namibia 1989/90.

    • Einschätzung: Wesentlicher Beitrag zur Beendigung dieses langjährigen Konfliktes, aber im Zusammenspiel mit regionalen Vereinbarungen (z. B. Abzug kubanischer Truppen aus Angola).

Iran–Irak‑Krieg: Resolution 598 (1987)

  • Inhalt: Forderung nach sofortigem Waffenstillstand, Rückzug auf die international anerkannte Grenze, Gefangenenaustausch, Verhandlungen.

  • Wirkung:

    • Indirekt, dann stark: Der Krieg endete 1988; 598 war der zentrale völkerrechtliche Rahmen, auf den sich beide Seiten letztlich beriefen, nachdem sich die militärische Lage gewandelt hatte.

    • Einschätzung: Sehr starker indirekter Beitrag zur Beendigung des Krieges; politischer Druck + Kriegsmüdigkeit beider Seiten waren zentral.

Golfkrieg 1990/91: Resolution 687 (1991)

  • Inhalt: Legte die Waffenstillstands‑ und Abrüstungsbedingungen nach der militärischen Vertreibung des Irak aus Kuwait fest (Abrüstung, Waffeninspektionen, Grenzfragen, Sanktionen).

  • Wirkung:

    • Direkt im engen Sinn: Markierte formal das Ende des internationalen bewaffneten Konflikts zwischen der Koalition und Irak.

    • Langfristig: Schuf aber ein Spannungsfeld, das später u. a. für den Krieg 2003 politisch instrumentalisiert wurde.

  • Einschätzung: Direkter Beitrag zur Beendigung des konkreten Krieges 1990/91, ambivalente Langzeitfolgen.

Balkankriege: 743 (UNPROFOR) und verwandte Resolutionen

  • Resolution 743 (1992):
    Inhalt: Einrichtung von UNPROFOR in Jugoslawien zur Sicherung von Waffenstillständen und „Schutzzonen“.
    Wirkung:

    • Gemischt: In einigen Gebieten trug die Mission zur Begrenzung und zeitweisen Eindämmung der Gewalt bei; in anderen (z. B. Srebrenica) scheiterte sie tragisch.

    • Einschätzung: Begrenzter, teils lokaler Beitrag zur Gewaltreduktion, kein klarer „Kriegsbeender“.

Kosovo: Resolution 1244 (1999)

  • Inhalt: Forderte nach einem Ende der Gewalt, regelte den Abzug jugoslawischer/serbischer Truppen, die Stationierung einer internationalen Sicherheitspräsenz (KFOR) sowie eine Interim‑Verwaltung durch die UN (UNMIK).

  • Wirkung:

    • Direkt: Markierte das Ende der Bombardierungen und der offenen Kriegshandlungen in Kosovo 1999.

    • Langfristig: Schuf einen Rahmen, der größere erneute Kriege verhinderte, auch wenn der politische Status umstritten blieb.

  • Einschätzung: Direkter Beitrag zur Beendigung des Kosovo‑Krieges, plus dauerhafte Konfliktbegrenzung.

Westafrika: Sierra Leone (1270/1315) und Liberia (mehrere Resolutionen)

  • Sierra Leone – Resolution 1270 (1999) u. a.:
    Inhalt: Einrichtung und späterer Ausbau der UN‑Mission UNAMSIL zur Unterstützung des Lome‑Friedensabkommens, Entwaffnung, Demobilisierung.
    Wirkung:

    • Direkt/indirekt: In Kombination mit britischer Militärintervention und regionalen Kräften trug UNAMSIL maßgeblich zur Beendigung des Bürgerkrieges und Stabilisierung bei.

    • Einschätzung: Wesentlicher Beitrag zur Kriegsbeendigung, wenn auch nicht allein.

  • Liberia – verschiedene Resolutionen (z. B. 1509, 1521):
    – Ähnliches Muster: Mandatierung von Friedensmissionen und Sanktionen, die zusammen mit regionalen Truppen und Verhandlungen zum Ende der Bürgerkriege beitrugen.

DR Kongo: Resolution 1291 (2000) und Folge‑Mandate

  • Inhalt: Erweiterung und Konkretisierung des Mandats von MONUC zur Überwachung des Waffenstillstands, später mit robusteren Elementen.

  • Wirkung:

    • Indirekt: Die Kriege im Kongo wurden eher über Abkommen (Lusaka u. a.) und regionale Dynamiken befriedet; MONUC/MONUSCO halfen, Eskalationen zu verhindern und Abkommen umzusetzen.

    • Einschätzung: Indirekter Beitrag zur Beendigung/Begrenzung sehr komplexer Konflikte.

Sudan/Südsudan: Resolution 1590 (2005)

  • Inhalt: Einrichtung von UNMIS zur Unterstützung des Comprehensive Peace Agreement zwischen Nord‑ und Südsudan (Überwachung, Schutz, Umsetzung).

  • Wirkung:

    • Indirekt, aber zentral: Das Ende des Bürgerkrieges zwischen Nord und Süd wurde primär durch das Abkommen besiegelt; die UN‑Mission trug dazu bei, dass es umgesetzt und nicht sofort wieder aufgekündigt wurde.

    • Einschätzung: Wichtiger indirekter Beitrag zur Sicherung des Kriegsendes.

Libanon: Resolution 1701 (2006)

  • Inhalt: Forderte ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten zwischen Israel und Hisbollah, verstärkte das Mandat von UNIFIL und regelte die Stationierung libanesischer Streitkräfte im Süden.

  • Wirkung:

    • Direkt: Legte den Rahmen für den Waffenstillstand fest, der den Krieg 2006 beendete.

    • Langfristig: Die Front blieb angespannt, aber ein erneuter großer Krieg blieb bislang aus.

  • Einschätzung: Direkter Beitrag zur Beendigung des Krieges 2006, plus andauernde Konfliktbegrenzung.

Libyen: Resolution 1973 (2011)

  • Inhalt: Schutz der Zivilbevölkerung, Flugverbotszone, „alle notwendigen Maßnahmen“ – faktisch Mandat zur militärischen Intervention.

  • Wirkung:

    • Kurzfristig: Trug zur Beendigung der unmittelbaren Offensive des Regimes bei und veränderte die Kriegsdynamik zugunsten der Aufständischen.

    • Langfristig: Führte nicht zu stabilem Frieden, sondern zu neuen Gewaltzyklen und Staatszerfall.

  • Einschätzung: Umstritten: Beendete eine Phase des Konflikts, aber nicht den Krieg als solchen; keine klare „Friedensresolution“.

Zentralafrikanische Republik: Resolution 2149 (2014)

  • Inhalt: Einrichtung von MINUSCA mit robustem Mandat zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Stabilisierung.

  • Wirkung:

    • Indirekt: Half, die weitere Eskalation in einen noch umfassenderen Krieg zu begrenzen und bestimmte Gebiete zu stabilisieren; der Konflikt ist aber nicht vollständig beendet.

    • Einschätzung: Indirekter Beitrag zur Konfliktbegrenzung und Verhinderung totaler Eskalation.

Was man aus dieser ersten Auswahl für deine Ausgangsfrage ziehen kann

  • Deutlich wird:

    • Es gibt zahlreiche Resolutionen, die klar mit Ceasefires oder Friedensmissionen verknüpft sind und in vielen Fällen direkt (Jom‑Kippur‑Krieg, Kosovo, Libanon 2006, Golfkrieg 1991, Namibia, Namibia/Iran‑Irak) oder indirekt (Zypern, Sierra Leone, Liberia, Kongo, Sudan) zur Beendigung oder Verhinderung von Kriegen beitragen.

    • Es gibt aber auch Fälle, in denen die Wirkung umstritten oder ambivalent ist (Somalia, Libyen, einige Balkan‑Missionen).

oder einen Uiguren, einen Azteken oder anderen amerikanischen Ureinwohner, einen afrikanischen Ureinwohner, einen Aborigine, einen Kurden, einen Palästinenser.
Wie schlecht ist es den Spaniern und den Europäern/Amerikanern bekommen, dass sie die damaligen Einwohner Amerikas missachtet haben?

ich wette 1:1000 dass das Trumps geringstes Problem sein wird.
Schon die Formulierung „anbiedern“ ist völlig realitätsfremd.
Hat Trump sich gerade Venezuela „angebiedert“?
Hat Putin sich der Ukraine „angebiedert“?
Wie das in 50 Jahren ausgeht, ist dabei relativ egal.
Die angegriffenen Länder und ihre Bevölkerung werden jedenfalls mehr oder weniger zerstört und unterdrückt. Frag mal einen Afghanen, Ukrainer oder Iraker …

aber nicht wegen der Menschenrechte oder des Völkerrechts, sondern um den Kommunismus zu bekämpfen.
Ich werfe Dir auch an dieser Stelle Geschichtsvergessenheit oder -verdrehung vor :slight_smile:
Aber ehrlich gesagt will ich mich mit Deinen Ausführungen gar nicht auseinandersetzen.
Was soll ich zu so einem Schwachsinn sagen?!

Ich habe nur auf den Text von Ambos reagiert, den Du zitiert hattest.

Ja, die West-Berliner Bevölkerung war nah am Verhungern und die Piloten der Briten und Amerikaner wussten nicht, ob sie möglicherweise abgeschossen werden?

Das hat nichts mit Menschenrechten oder dem Völkerrecht zu tun? Was bist Du denn für Einer!

ich weiß schon. Aber was man so hört, wachen die Afrikaner langsam auf und merken, dass es bei den Chinesen auch keinen „free lunch“ gibt.
Und Trump droht gerade Nigeria (Öl!) …

die 100.000 waren eher symbolhaft für „viel Militär“, ich kann die nötige Truppenstärke natürlich nicht beurteilen. Aber es muss ein großes Aufgebot sein, das abschreckt.
Wie das geht, weißt Du 100x besser als ich.

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Du scheinst aber nicht zu verstehen zu wollen, dass es Nachahmer geben kann, zudem was die USA in Venezuela taten, und darin das als normal hinzustellen, der Stärkere macht sowas, genau die Gleichgültigkeit liegt, die ich bei Dir oft feststellte - und die auch dem verkannten Genie, Adolf Hitler, eigens gewesen war.

:laughing:
„Der Führer“ (was für eine Wortwahl!) hat Knäckebrot gegessen, und wenn ich auch Knäckebrot esse, bin ich wohl auch ein Nazi.
Du bist wirklich ein dummer Mensch.

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Wenn man Knäckebrot ist, dann ist mir Sicherheit noch nicht das Wort Führer berechtigt. Es sei denn Du führst einen Diät-Gedanken aus.

Wenn Du von „Missverständnissen“ zwischen Russen und Amerikanern sprichst, meinst Du das sicher Ironisch (nehme ich zumindest nach Deiner Aussage zur Anwendung von Ironie Deinerseits an) - denn zwischen den Ländern wird man auf diplomatischer Ebene sicher sehr genau darauf achten, dass es da zu keinen Missverständnissen kommt, um das Risiko von unsinnigen Eskalationen möglichst klein zu halten.
Wenn es also tatsächlich so gut wie keine Missverständnisse gibt - warum schreibst Du dann etwas von Missverständnissen? Was ist für uns hier im Forum daraus der Lerneffekt, wenn wir dieses Statement nun endlich als Ironie erkennen, und Du also gar nicht der Auffassung bist, es gäbe nennenswerte Missverständnisse?

Ich bin da etwas ratlos, wie ich in Zukunft mit Deinen Aussagen umgehen soll?!?!

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ich hätte da eine einfache Lösung … :innocent:

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Das war ja nicht gelungen. In der Vergangenheit des Kalten Krieges nicht, denn es hat teilweise an der Geistesgegenwärtigkeit von Befehlsausführenden gelegen, dass es nicht zum Super Gau gekommen war, und nach dem Kalten Krieg gab es eben diese Verstimmungen, z.B. durch die einseitige Kündigung der ABM-Verträge - in diesem Fall wirklich der USA ganz im Zeichen des sogenannten Krieges gegen den Terror der das Klima allmählich zwischen den USA und Russland abgekühlt hat. Die Rechnung da sind auf beiden Seiten Atomwaffen und es wird schon nichts passieren, ist sicherlich nicht die wie für einen Neuwagen, sondern anders mit Risiken behaftet. Eigentlich Kerngedanken der Partei hier. Ich schüttele immer wieder den Kopf, ist das hier eine abtrünnige Sekte der Partei, oder seit ihr wirklich genauso wie der Rest.

Ich war ja Mitglied und bin wegen der Haltung zum Krieg, zwischen der Ukraine und Russland ausgetreten.

Ich nicht! Du! Ich hatte was von Ironie geschrieben, daraus können Missverständnisse geschehen und natürlich verstehe ich auch, dass die leichter entstehen können, wenn wir nur auf diese Art kommunizieren anstatt persönlich oder telefonisch. Aber warum sollte ich das in besonderen Fällen nicht trotzdem machen? Und wenn ich das dann kennzeichne, ist es langweilig. Es sei denn, ich habe die Absicht, dass das mein Gegenüber sofort im gleichen Moment verstehen soll und will einfach nur die Pointe an der Stelle setzen, wenn es bei den Grünen eine Massenhysterie in Richtung Putin gibt und auf einmal der Mörder mal nicht der Gärtner war, sondern der Buttler auf den wir alle setzen - vielleicht zu viel setzen. Der Buttler ist Trump, damit Du diese Ironie verstehst und @lawandorder Bescheid geben kannst. Darüber hinaus sind die Bestrebungen Russlands nach 2022 nie auf Herz und Nieren geprüft worden, der Forderungskatalog aus 2021 aus Moskau an Nato/ USA war moderat gewesen und wäre man zusammengekommen, hätte der Krieg sicherlich verhindert werden können. Das Problem waren damals Joe Biden und wahrscheinlich auch Boris Johnson, die eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine mit Putin und Russland nicht diskutieren wollten. Das Andere war ein Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, aber der hätte verhindert werden können, was ja mit den Minsker Verträgen schon mal vorübergehend etwas gelungen war.

Weißt Du ich möchte eigentlich nicht, so wie Du mir, so ich Dir, aber - in Deinen Ausführungen ist fast nur Ironie. So wie Du mich fragst hätte ich Dich all die ganze Zeit fragen können.

Mein Tipp: gar nicht.

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Jetzt mal bitte wieder zurück zum Thema, Gentlemen!

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Entschuldigung! Ich dachte erst, es sei für das künftige übergerodnete Verständnis vielleicht wichtig - aber Du hast recht - es ist an dieser Stelle off-topic!

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So wie mit jedem diplomatischen Vorstoß aus dem Kreml, du auch nichts anfangen kannst, weil Du ein sturer Dickschädel bist. Bei Verhandlungen mit Dir würde man echt den roten Knopf drücken.

Frieden für Selenskyj und die Ukraine - Pustekuchen, weil Du teilweise ein Arschloch sein kannst!

Weiß dann doch nicht, ob die Union richtig für Dich wäre, vielleicht die “Zeitweise Arschlöcher”.

[/quote]

das ist so typische Macho-Denke… Die US-Truppen würden bei einer Invasion und entsprechender Resistance ihr blaues Wunder erleben, ähnlich wie die Russen in der Ukraine… manchmal ist es besser als underdog unter dem Radar zu fliegen.
Und wenn Trump seine Drohung in Nigeria wahr machen will… viel Spass… das gibt für das US Militär ein Erlebnis wie Vietnam und Afghanistan zusammen.

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Lass mich raten: Dies ist wieder einer jener rhetorischer Leckerbissen, die wieder mal nur ich nicht als Ironie erkenne, und mit der Du eigentlich der Community öffentlich erklären willst, wie sehr Du mich bewunderst :thinking:
Hoffentlich verstehen das zumindest die anderen hier…

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Das hast du missverstanden, die Bewunderung gilt alleine mir. Sowas muss man sich hart verdienen.

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Und noch andere Mittel der illiberalen Machtsicherung.

Nur gut, dass die Demokraten (s. Kalifornien) inzwischen ihre vornehme Zurückhaltung aufgeben und mit ähnlichen Mitteln des „Zurechtschneidens“ von Wahlkreisen antworten.

Wenn’s allerdings durch die MAGA-Republikaner zum offenen Verfassungsbruch und dann evtl. Bürgerkrieg kommt - die Rechten in den USA haben erheblich mehr Waffen in Privatbesitz als die Linken.
Dann könnten Rechtsstaat und Demokratie wohl nur durch einen Putsch demokratisch (jetzt nicht im unmittelbar parteipolitischen Sinne) gesonnener Militärs gerettet werden.
Gibt es die in den US-Streitkräften?

Wenn Du schon einen historischen Vergleich (bekanntlich hinken die alle) bemühen willst, dann ist das Russland heute - jedenfalls in seiner Außenpolitik - noch am ehesten mit dem 3. Reich in den Anfangsjahren vergleichbar.
Ähnlich wie Deutschland durch den 1. WK hat Russland durch die Auflösung der SU eine erhebliche Schwächung erlitten. Aber (noch) nicht so massiv, dass es (Putin allemal) sich nicht revisionistischen Zielen verschreiben kann.

Und ich habe die Befürchtung, dass auch Russland noch eine weitere deutliche Schwächung braucht, um zur Besinnung zu kommen. Ob das - wie bei uns Deutschen - gleich eine totale Niederlage in einem großen (Welt-)Krieg erfordert, will ich angesichts der unkalkulierbaren Risiken für die Menschheit insgesamt und allemal der vermutlich massiven Beeinträchtigungen für uns Europäer mir lieber nicht vorstellen.