Wir werden als unsozial wahrgenommen. Als eine Partei der immer nur neue Gebühren einfallen. Das wird von interessierter Seite auch so gestreut. Vom Klimageld wissen nur wenige etwas, weil es nie offensiv beworben wurde. Nicht mal im letzten Bundestagswahlkampf, obwohl es in unserem Wahlprogramm stand.
Durch eine Kampagne für Klimageld können wir diesem Image entgegentreten.
hätte. war’s aber nicht.
wir müssen uns an der realität orientieren, nicht an einem wunschbild
er verschleppt es. egal warum
Lindner ist ein Idiot.
oder wir blamieren uns wieder mächtig.
wenn wir das klimageld jetzt vehement fordern oder versprechen, wird Lindner es trotzdem blockieren und wir sehen wieder mal wie unfähige Schwachköpfe aus.
wir müssten die koalition deswegen platzen lassen. das will aber offenbar niemand.
Wenn das so ist, kann er durch deinen Werbespot überzeugt werden. Immerhin kann Peter Protzauto da ungestört weiter fahren, und das für nur 100 € zusätzlich pro Jahr.
Du müsstest dann nur evtl. statt „Das geht - mit den Grünen“ sagen:
„Das geht - mit Finanzminister Lindner“.
Das könnte ihn motivieren - einen Versuch wäre es wert!
Aktuell sieht für mich gerade Lindner wie ein unfähiger Schwachkopf aus, weil er es nicht schafft, die Auszahlungsmodalitäten innerhalb von 4 Jahren hin zu kriegen.
Vielleicht motiviert ihn auch diese Betrachtungsweise?
versuch doch einfach mal (m)einem Gedanken zu folgen.
Wenn wir das KG versprechen und nicht liefern, sehen wir (in den Augen unserer Wähler) unfähig aus.
Wenn Lindner es verhindert, sieht er (in den Augen seiner Wähler) mächtig aus.
Wie DU Linder siehst, interessiert kein Schwein.
Natürlich finde ich 50.000 Grüne (mich eingeschlossen), die ihn für blöd halten, aber das ist völlig bedeutungslos.
Bisher hatte ich mich ja noch nie negativ über ihn geäußert.
Ansonsten interessiert es dich vielleicht, dass ich mich natürlich nicht selbst hinstellen werde und das sagen, sondern einen renommierten Professor für öffentliche Finanzen bitten werde, dies für mich zu tun.
Nein leider noch nicht. Bisher nur eine automatische Antwort von der Koordinatorin des offenen Briefes, dass sie auf Dienstreise ist und erst nächste Woche antworten kann.
Das ist aber ja auch nur ein erster Aufschlag. Entweder haben die noch was geplant, dann kann man das unterstützen, oder, falls ihre Aktionen abgeschlossen sind, kann man ihnen einen eigenen Plan präsentieren und fragen, ob sie den unterstützen möchten.
Ich würde mich freuen, Lindner im Januar eine Bundestags-Petition mit 60000 Unterschriften zu überreichen, so dass sich der Bundestag damit beschäftigen muss, wenn Lindner nicht abliefert. Das müsste zu schaffen sein. Diese Beschäftigung des Bundestags lässt sich dann öffentlich begleiten mit Aktionen der Leute, die unterschrieben haben.
Wenn keine 60000 Unterschriften zusammen kommen, ist das Unterfangen sowieso hoffnungslos, würde ich mal sagen, das würde dann bedeuten, dass es in der Bevölkerung keine Mehrheit dafür geben kann, was ich aber zum derzeitigen Stand nicht glaube.
Wir könnten versuchen in unseren Grünen Gliederungen für die Attac-Kampagne zu werben!
Ich versuche seit Tagen wegen dem Offenen Brief zur BDK 2023 Kontakt zu kriegen. Ich hab Thomas Schaefer auf seiner grünen Mailadresse angemailt, die Grünen Erfurt, deren Pressefrau auf dem Handy angerufen usw. Usf. Entweder sind die alle im Urlaub oder sie haben ihre sogenannten Kontaktdaten schon lange nicht mehr aktualisiert.
Das fehlende Klimageld ist ein Baustein zur Vermeidung von vollständigem Verbrauch aller Ressourcen zur Lebenserhaltung anstatt der Entwicklung und Aufbau derselben…
Schüler, Azubis, Studenten und werdende Existenzgründer sind uns womöglich zu blöd , um Ihnen das versiegen Ihrer finanziellen Mittel zu glauben. Genau diesen wurde das Klimageld als Hilfe hoch und heilig versprochen.
Für alle, die dafür nicht von irgendwem gepampert werden ist dies ein andauerndes Prekariat, noch schlimmer als vor 20 Jahren.
Dafür wurden andere Möglichkeiten einzelnen dieser Gruppen zu helfen gar nicht erst weiter verfolgt.
Das ist damit auf jeden Fall gemeint, wie auch @Biologin schreibt.
Natürlich wird uns zu Lebzeiten keiner derer, die dadurch jetzt nennenswerte Nachteile erleiden mussten jemals wieder eine Stimme geben.
Ich habe mir noch nie so gut begründete Abneigung in einer Diskussion
gefallen lassen müssen.
D.h. praktisch:
„Wir fangen beispielhaft bei denen an, die das Klimageld am meisten brauchen. An 1.000 Menschen zahlt Das Bündnis um Sanktionsfrei, das wir als Attac unterstützen einmalig ein Klimageld von 139 Euro aus. Wir fordern damit die Ampel auf, ihr Versprechen umzusetzen und das Klimageld an die Bürger*innen auszuzahlen.“
da wird die Ampel aber zittern.
Währenddessen legt Sanktionsfrei die überlasteten Arbeitsämter durch Klagen gegen Sanktionen lahm. Das wird die Servicequalität der Ämter sicher verbessern.
„Über unsere Plattform kannst du schnell und unkompliziert einen Widerspruch gegen deine Sanktion ans Jobcenter verschicken. Unsere Anwält*innen können deinen Fall übernehmen und beraten dich kostenlos.“
Und das alles, weil Frau Steinhaus als Kind ein Hartz-4-Trauma erlitten hat?
und in die Kaffeeküche schon gar nicht. Was soll das?
und dabei stört Dich dieser Teil (!) eines einzelnen (!) Beitrags?
der sich zudem auf die Institution bezieht, die für Attac das Thema Klimageld bearbeitet (oder we auch immer deren Verhältnis ist)? also insoweit Bezug zum Thema hat.
Ich schlage vor, wir ignorieren das jetzt, es geht im Thema weiter und Du kannst jetzt nach Herzenslust weiter schreiben.
Es gibt eine erste Antwort von den Organisator*innen des offenen Briefes, allerdings scheint deren Aktivität bezüglich Klimageld erst mal erschöpft zu sein. Stattdessen verweisen sie auf zwei weitere Initiativen:
Also schreibe ich die jetzt auch an mit denselben Fragen.
Ich habe jemanden im Hinterkopf, den ich aber erst fragen möchte, wenn der Kampagnenplan fertig ist. Dann kann er besser beurteilen, ob er das unterstützen möchte oder wir den Plan noch nach seinen Vorschlägen anpassen sollen.
"Danke für euer Untersützungsangebot. Wir arbeiten gern zum Klimageld mit euch zusammen. Aktuell werten wir unsere bisherigen Aktivitäten aus, auch unter Einbeziehung unserer bisherigen Bündnispartner, mit denen wir anfang 2024 mehrere Erklärungen herausgegeben haben. Fakt ist, dass der Druck gewichtiger Sozial- und Umweltverbände nicht dazu geführt hat, dass sich die Bundesregierung auf eine Auszahlung des Klimageldes hinbewegt. Und es steht zu bezweifeln, ob das in dieser Legislaturperiode noch passieren wird. Wir streben daher für September eine Videokonferenz mit Partner*innen an, um weitere Schritte zur Durchsetzung des Klimageldes zu beraten. Dazu laden wir euch selbstverständlich ein.
Zu euern Fragen:
Über den Modus der Auszahlung sind wir uns noch nicht im Klaren, ebensowenig zu den Auszahlungsrythmen. Wenn die CO²-Abgabe ihre Lenkungswirkung erfüllen soll, muss sie steigen. Damit muss auch das Klimageld steigen. Wobei wir betonen, dass über das Klimageld hinaus weitere Umverteilung von oben nach unten nötig ist, damit die Menschen in der Lage sind, die Belastungen der sozial-ökologischen Transformation zu tragen. Wir brauchen eine substantielle Besteuerung von Vermögen und hohen Einkommen. Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten!
Den von euch angesprochenen Verbändebrief haben wir auch unterstützt, es gab lediglich Kommunikationsprobleme, weshalb wir in der Auflistung der Unterzeichnenden nicht auftauchen.