Falls jemand diese Tragödie noch nicht kennt:
Ich bitte in diesem Thread die Pietät zu wahren und von Witzen und der gleichen abzusehen.
Falls jemand diese Tragödie noch nicht kennt:
Ich bitte in diesem Thread die Pietät zu wahren und von Witzen und der gleichen abzusehen.
Es ist nicht Facebook, Twitter oder sonst irgendein Tool, das Menschen in den Tod treibt. Es sind immer andere Menschen, die in ihrer Ignoranz, Dummheit und/oder Bösartigkeit diese Werkzeuge nutzen, um anderen Menschen zu schaden. Und diesen Menschen muss klar gezeigt werden, dass sie dafür bestraft werden können.
Und nein, wir sollten das Feld nicht diesen Leuten überlassen.
Und wenn es um Konzerne geht, die Ignoranz und Dummheit / Bösartigkeit aktiv fördern um mehr Geld zu machen? Wir könnten auch immer noch vernetzt sein (siehe z.B. dieses Forum) ohne das diese Konzerne Milliarden mit uns verdienen.
Mich erschüttert an der Geschichte aber am meisten, das Frau Kellermayr eigentlich alles richtig gemacht hat. Sie hat nicht klein beigegeben, Sie hat die Polizei informiert, sogar einen Privaten Wachmann für ihre Praxis engagiert. Doch die Reaktionen der Polizei und der Behörden waren mehr als beschämend.
Sie meinen gar nicht den Menschen.
Das Individuum sehen die nicht.
Covidioten und andere Idioten haben eine innere Leinwand, auf die sie ihren Frust projizieren.
Ich war in meiner Schule fast zwei Jahre lang Ziel von Covidioten. Das ist extrem unangenehm.
Aber ich habe keine Morddrohungen bekommen. Insofern sehr harmlos.
Aber wir haben alle hier am eigenen Leib erfahren, was Hass und Hetze im Netz für eine Macht haben.
Das ist der Grund, weshalb ich persönlich gegen Pfuderer vorgehen werde, wo ich kann.
Das ist dasselbe in Grün.
Deshalb bin ich sehr froh, dass ich euch habe und wir hier sein dürfen.
Danke, Jörg.
Davon gibt es auch so genug, aber das ist ein anderes Thema. Wir könnten eine Kategorie „(A)soziale Medien“ öffnen, in der wir diese Themen diskutieren. Was meinst du dazu? Ich wüsste nicht, wie ich eine Kategorie eröffnen kann. Es wäre aus meiner Sicht wichtig, dieses Thema weiterzuverfolgen. Fr. Dr. Kellermayr ist leider nicht das erste und auch nicht das einzige Opfer.
Jeder Suizid ist tragisch. Die wirklichen Ursachen zu erkennen, können mE nur dbzgl geschulte Menschen mit viel Erfahrung. Was wissen wir denn schon über das Leben dieser Frau?
Sollten wir diese Medien, die ein Fass zum überlaufen gebracht haben, nun in erster Linie schuldig sprechen?
Es ist einfach auf ein persönliches Feindbild einzuschlagen, aber ist es auch immer gerecht?
Falls Jörg die Kategorie erstellt, sollten wir die Diskussion dorthin verlagern und auch die Beiträge verschieben.
Ich habe einen Faden erstellt.
Dort kannst du mir auch erklären, was an mir als Oberlehrer ankommt.
Stil? Inhalt?
Ich höre das ja öfter, weiß aber selten, was genau jetzt falsch ankommt und warum.
Bisher ist nur eine Person dem Link im ersten Beitrag gefolgt. Bitte lest das!
Den Bezugt zu Facebook habe ich oben wieder entfernt. Denn eigentlich geht es um vollständiges Versagen unserer demokratischen Institutionen.
Gruselig. Wie erkennt man das?
Ich habe übrigens nicht kapiert, dass der Textblock ein Link ist.
Ich habe es bis zur Hälfte gelesen, und vielleicht sehe ich deshalb kein Versagen unserer demokratischen Institutionen?
Welche Institutionen sprichst du an?
Wo haben diese versagt?
Da ist eine kleine Graue Zahl hinter den Links. Unter dem Hauptartikel gibt es jeweils auch eine Liste aller Links:
Es wird aber nicht gespeichert WER dem Link gefolgt ist. Discourse ist nicht google oder facebook ![]()
Dann solltest du zu Ende lesen. Die Polizei hat sich hier aus meiner Sicht auf die Seite der Angreifer geschlagen. Die Ärztekammer wirft ihr Profilierungssucht vor.
Sie stand mit dem Rücken in der Wand und wurde von den zuständigen Stellen nicht nur allein gelassen, sondern angegriffen. Und dann kamen Leute in die Praxis, um ihr noch mehr zu schaden. Butterflymesser? Geht’s noch?
Das Volk, zumindest ein kleiner, aber ekelhafter Teil, ist das Problem. Da gehört ermittelt, angeklagt und verurteilt. Das Dumme ist nur, dass der Staatsapparat und diese Gruppe eine gemeinsame Schnittmenge haben. Auch da muss angesetzt werden.
Wie du richtig sagst, es ist deine Sicht.
Was, wenn Polizei und Ärztekammer näher an der Wahrheit sind, als wir es sein können?
Wurde sie mit dem Messer tatsächlich angegriffen? Oder viel es ihrem Personenschützer bei einer routine Kontrolle auf?
Ich komme aus einer Großstadt und weiß, das viele dort mit noch schlimmerem bewaffnet sind. In der Regel bekommt davon niemand etwas mit.
Bitte nicht falsch verstehen, ich heiße sowas nicht gut. Ich will es nur mal erwähnen.
Diesen Hochsicherheitstrakt, den sie sich aufgebaut hat, empfinde ich als nicht mehr normal. Da hätte sie mE schon Aufmerksamkeit für ihr eigenes Verhalten bekommen müssen. Vielleicht liegt da der Fehler in unserem System und man hätte den Suizid vermeiden können.Das sie sich am Ende vor lauter Angst das Leben genommen hat, passt für mich auch ganz gut in ihr Profil.
Das habe ich mir auch gedacht. Vermutlich kommt beides zusammen. Das Desinteresse oder die Zahnlosigkeit der Polizei (Ich warte schon auf das Schreiben von der Polizei, dass meine Anzeige gegen Pfuderer eingestellt wurde. Dass da was passiert, ist unvorstellbar.)
Das Problem, das besonders Österreich noch mit den Rechten und deren Ungestörtheit hat.
Eine Ärztin, die sich bei Morddrohungen wochenlang in ihrer Praxis verschanzt.
Sie hat sich nicht aus Angst das Leben genommen, sondern weil ihre Praxis - ihr Lebenstraum - ruiniert war und ich die Angestellten weggelaufen sind (was aus deren Sicht verständlich sein mag - aber auch ein Indikator dafür ist, das Sie sich die Bedrohungen nicht eingebildet hat.).
Ich sehe nur eine sozial engagierte Ärztin, die voll in ihrem Beruf / ihrer Berufung aufging und
vom Staat allein gelassen wurde.
In meiner Traumatherapie-Ausbildung hieß es immer: Traumafolgestörungen sind eine normale Reaktion auf eine nicht normale Situation. Was unter dem link zu puls24 erzählt wird, ist so eine Situation. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die unter massiver andauernder Bedrohung keine Störung entwickeln.
Ich kann nicht beurteilen, ob sie, mit Vorerkrankungen oder nur unter dieser Belastung, eine psychische Störung entwickelt hat, aber es sieht danach aus. Ich kann auch nicht beurteilen, welche Auswege es gegeben hätte und wieweit diese für sie gangbar gewesen wären. Vielleicht Aufgabe der Praxis, Insolvenz, Rückzug ins Private und nach einiger Zeit eine Anstellung. Vielleicht hätte sie damit vor den Trümmern ihres Lebens gestanden, vielleicht überlebt. Ich weiß auch nicht, welche (private oder professionelle) Unterstützung sie hatte. Soziale Unterstützung ist ein wesentlicher Faktor, um nicht (so schwer) krank zu werden. Dazu hätte auch die Unterstützung der Behörden und Fachverbände gehört.
Soweit zur psychotherapeutischen Sicht.
Die gesellschaftliche Sicht wirft allerdings Fragen auf über den Umgang der Behörden mit solchen Drohungen.
I missed u ![]()
Ein Artikel aus der Zeit von gestern zu diesem Thema