Hitzewelle in Europa

na na, das ist jetzt aber arg simpel.

dann kommen nämlich die Dummies und sagen, dass die Darstellung tendenziös ist, weil die EE übertrieben wichtig oder groß dargestellt werden. Und wählen natürlich deswegen AfD :slight_smile:

Nein, nicht die Höhe, sondern die Dicke des Streifens repräsnetiert die Energiemenge. Und der braune Streifen ist konstant dünn.

Wenn du auf die Website gehst, kannst du die Darstellung fast beliebig anpassen. Du willst Braun unten? Bitte sehr:

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Statistik hat erstmal nichts mit Technik zu tun.

Dankeschön :slightly_smiling_face:

so ist besser:

www.smard.de

Aber warum bleibt Braunkohle fast immer gleich- während Biomasse und Gas sich der erhöhten Solarstromerzeugung anpassen und runtergehen? Und brauchen wir das bisschen Steinkohle überhaupt noch? (ganz unten schwarz) Der obere schwarze Hügel ist Pumpwasserspeicher.

Um wieder auf das Thema zurückzukommen: wir müssen die überschüssige Sonnenenergie dringend nutzen um klimatsierte Schutzräume zu schaffen.

Am Besten die PV direkt auf dem Dach des Schutzraums, dann brauchen wir noch nicht mal ein Stromnetz dafür.

Bis dahin meine Empfehlung für die nächsten beiden Tage:
Wecker auf 5 Uhr morgens stellen, Lüften, dann Fenster zu und Rollos runter bis die Sonne unter geht.
Aktuell sind draußen bei uns 18 °C

also ich lüfte die ganze Nacht durch, wenn es kühler geworden ist und mache am Morgen die Fenster zu.

Das geht natürlich auch, wenn man nicht gerade im Erdgeschoss wohnt und Angst vor Einbrechern hat.

Das ist das Entscheidende, und die Vorhänge nicht vergessen :slightly_smiling_face:

Wohne im Erdgeschoss und habe Angst vor Einbrechern. :slightly_smiling_face:

Ich mache mir grade Sorgen um die Kieler Woche dieses Wochenende. Kiel Woche = Rosenmontag in Köln, nur ohne Kostüme und 9 Tage lang. Wenn heute Nachmittag und morgen die ganzen Touris wieder kommen und besoffen von der Kaikante an der Kiellinie in die Förde (=Ostsee) springen, weil es so heiß ist, haben wir eventuell ein paar Tote …

und Kandidaten für den Darwin-Award.

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gut, alle jungen Männer, die mit 1,8 Promille den Sprung von der Kaikante in die Ostsee überleben, kriegen zur Belohnung 1 Jahr Wehrdienst bei der Marine. Der Reklamestand der Bundeswehr ist ja ganz in der Nähe und die Marine um die Ecke.

https://www.bundeswehr.de/de/organisation/marine/struktur/einsatzflottille-1/kommando-spezialkraefte-marine

In Frankreich werden Veranstaltungen verboten, teils auch Alkohol in der Öffentlichkeit. Es gibt auch Geschwindigkeitsbegrenzungen wegen der Ozonentwicklung.

Hier gibt es eine Beauftragte, es wurde eine Karte mit kühleren Räumen und Wasserspendern ins Netz gestellt und die Bildung von Nachbarschaftsnetzwerken angeregt, während das im letzten Jahr noch völlig unbekannte Fragen waren. Der neue Bürgermeister ist ziemlich fit.

Deutschland versteht sich immer noch als kaltes Land, man muss sehen, dass man es im Winter warm bekommt. Das neue mindset „wie kühle ich im Sommer“ kommt gerade. Die Franzosen kennen es aus ihren südlichen Departements bereits.

:hot_face::wink:

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Ich habe den Eindruck, die Deutschen wollen es einfach nicht wahrhaben, dass der Klimawandel da ist. In Kiel gibt es keine besonderen Maßnahmen gegen die Hitze, bis auf einen Pseudoplan, wo man angeblich Trinkwasser zapfen kann. Pseudo, weil die meisten Stellen öffentliche Einrichtungen sind, die nur Wochentags von 9 - 16 Uhr geöffnet haben.

Eine mobile Klimaanlage kostet 400 - 500 Euro. Es wäre kein Problem, diese Dinger zumindest für unsere 18 Nachbarschaftstreffs für Senioren anzuschaffen und so kühle Räume zu Verfügung zu stellen. Aber nee- wir wir mit der Hitze klarkommen, bleibt in Deutschland Privatsache und außer ein paar dämlichen Tipps auf Webseiten hat unser Staat nix zu bieten.

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Da besteht offenbar ein riesiger Unterschied zum Süden.

In den vergangenen Jahren hat der Deutsche Wetterdienst gerade hier viele Warnungen ausgesprochen. Es gab immer den Hitzehaken: Oberrheintal und dann bis zum Bodensee. Da war dann Warnung Stufe 2, sonst noch ein paar Flecken, und größere Flecken etwas nördlicher. Ich habe immer meinen Bruder in Rendsburg beneidet.

Bei dieser Hitzewelle lag der Schwerpunkt weiter nördlich, NRW, Rheinland-Pfalz, Frankfurt.

Hier ist die Veränderung in den Köpfen deutlich mehr angekommen. Die Gemeinden haben sich erst noch nicht so angesprochen gefühlt, aber das kommt auch jetzt. Die letzten Jahre waren sehr eindrucksvoll.

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Das ist eine gute Idee, warum macht das niemand?

Weil unsere Politologen-Politiker nur mit sich selbst beschäftigt sind und nicht mit der Realität. Wahrscheinlich macht das niemand, weil die Treffs kein Geld für diese „Investition“ haben.

Müssen das Politiker entscheiden, ob in einem Nachbarschaftstreff eine Klimaanlage eingebaut wird?

Ja, diese Nachbarschaftstreffs sind ein Konzept der Stadt. Mit dem Betrieb der Treffs wurden verschiedene Träger beauftragt. Das Geld dafür kriegen sie von der Stadt. Also muss unsere Ratsversammlung entscheiden, ob einmalig Geld für die Anschaffung mobiler Klimaanlagen zur Verfügung gestellt wird.

Im Grunde sind diese 10- 20 000 Euro (wenn jeder Treff zwei Anlagen bekommt) ein Klacks im Vergleich zu sonstigen Ausgaben der Stadt.

Allerdings müssten diese Treffs bei Hitze auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten Mo-Fr. von ca 9-16 Uhr geöffnet sein. Da würden dann die Träger wieder wegen der Personalkosten meckern.

Gibt es da einen Rechenfehler? Ach nee, insgesamt für alle Treffs 20.000 €, ich hatte erst gedacht, die Summe wäre pro Treff geschätzt.

Da könnte man eventuell eine Spendensammlung unter den Betroffenen machen?

Und dann könnten die Betroffenen dort auch ehrenamtlich Schichten schieben, wenn sie sowieso dort hin gehen.

Ne, aber Wärmepumpen… und die können gewöhnlich auch kühlen. So ein Habeckscher Kühlhammer wär doch jetzt mal was.

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