Solche Moderatoren haben wir hier nicht.
Solche Pauschalzuschreibung von Charaktereigenschaften an einen ganzen Kontinent sind per se Unfug.
Das einzige, was der IQ-Test misst, ist die Fähigkeit den IQ-Test zu machen.
Welche Korrelation das mit der Intelligenz hat, ist umstritten. Schon der Begriff „Intelligenz“ ist problematisch, vor allem wenn man darunter eine Fähigkeit versteht, die sich mit einer einzigen Zahl messen ließe.
Du bist immer noch am werten. Diese Wertung verstellt den Blick auf die Daten.
Kann sein, dass die Daten dir Recht geben. Kann auch nicht sein. Aber von vorneherein kann man es nicht wissen. Das wissen nur Populisten und Moralisten.
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Das ist die Wertung.
Aber ja.
Es widerspricht
Also was nun?
„Keine Denkverbote“ oder „per se Unfug“?
Warum nicht darüber nachdenken, ob Pauschalzuschreibungen für ganze Kontinente unter bestimmten Parametern sinnvoll sind.
„Unfug“ ist kein Argument, das deinem Niveau entspricht.
Aber nein. Das wäre wissenschaftlich nicht seriös, weil es auf einem Kontinent keine einheitlichen Charaktereigenschaften gibt, die man nicht auch auf anderen Kontinenten antrifft.
Warum nicht darüber nachdenken, ob Pauschalzuschreibungen für ganze Kontinente unter bestimmten Parametern sinnvoll sind.
Ich habe darüber nachgedacht (das ist natürlich sinnvoll) und bin zu obigem Ergebnis gekommen. Ohne jede Wertung, ob ich das für gut oder schlecht halte.
Die Welt ist schlecht und über was anderes wollt ihr nicht reden schon klar.
Das habe ich so nie behauptet, die Welt ist, wie sie ist,(das ist trivialer Fakt) manchmal gut, manchmal grausam. (das sind menschliche und meine persönlichen Wertungen)
Das wäre wissenschaftlich nicht seriös, weil es auf einem Kontinent keine einheitlichen Charaktereigenschaften gibt, die man nicht auch auf anderen Kontinenten antrifft.
Das weiß man doch erst, wenn man sich die Daten angesehen hat. Der Clou ist ja, die Daten anzusehen und DANN zu interpretieren und nicht von vorneherein auszuschließen, was nicht paßt.
Das hat uns schon häufiger in Teufels Küche geführt. Ob Frauen denken können oder wärend der Periode Marathon laufen können. Dutzende Bespiele.
Die Abschneidekriterien werden nach der Datenanalyse erkannt. Nicht vorher.
Oder hast du Belege für deine These? Woher sollen wir sonst wissen, wer sich irrt?
(Und noch mal zum Verständnis: Ich beziehe erneut keine Position. Persönlich gebe ich dir Recht. Ich rede hier von der Methode, gewisse Dinge gar nicht erst anzuschauen, weil man eh schon weiß, was stimmt und was nicht.)
Oder hast du Belege für deine These?
Eigentlich andersrum. Ich sehe weder Anzeichen noch Belege, dass die Verteilung der Charaktereigenschaften kontinent-abhängig ist. Und selbst wenn sie es ist, sind nach Schätzungen nur ca 60% des Charakters genetisch festgelegt.
Also, bis zum Beweis des Gegenteils bleibe ich bei meiner These, erkenne aber an, dass ich mich auch irren kann.
Dann brauchen wir eigentlich nur einen Datemsatz ![]()
Jedenfalls ist das Aggressivitätsgen wohl nicht gleichermaßen verteilt. Vgl Quellen oben.
Nur eben andersrum als ich dachte
Eigentlich andersrum. Ich sehe weder Anzeichen noch Belege, dass die Verteilung der Charaktereigenschaften kontinent-abhängig ist.
Länderbezogen wird das aber weitgehend akzeptiert.
Die Italiener sind gefühlig.
Die Japaner sind fleißig und scheuen Gefühlsäußerungen in der Öffentlichkeit.
Die Deutschen sind regeltreu und pedantisch.
Die Amerikaner sind laut, freundlich und oberflächlich.
Die Briten sind etwas steif, etwas überheblich und aufmerkwürdige Art humorvoll.
Die Schweizer sind … Schweizer.
Warum soll das nicht auf Ebene der Kontinente möglich sein?
Mal so ganz theoretisch gefragt.
Südamerika und Asien könnte man m.E. schon gewisse Tendenzen zuordnen.
Die Japaner sind fleißig und scheuen
Dazu „Überflieger“ lesen.
Der Reisanbau hat ganz andere (geduldige) Farmer hervorgebracht als das Klima hier, wo man sich im Winter möglichst wenig bewegt hat, um Energie zu sparen.
Warum soll das nicht auf Ebene der Kontinente möglich sein?
Ich bin schon auf Länderebene sehr skeptisch, wie gut diese Reiseführer-Psychologie wirklich stimmt. Man kann sich aber auf Länderebene eine gewisse kulturelle Annäherung vorstellen, weil der gesellschaftliche, kommunikative Austausch innerhalb von Landesgrenzen intensiver ist, als zwischen den Ländern.
Gilt das auch für die Kontinente? Was wäre das Gemeinsame zwischen einem Lappen und einem Sizilianer? Zwischen einem Russen und einem Portugiesen?
Reiseführer-Psychologie
Ach so.
Ich rede von wissenschaftlich erhobenen Daten, Genen vielleicht Anpassungen an Lebensräume oder vielleicht Toleranz gegenüber UV oder irgendwelchen Dingen im Boden, die vielleicht mit einer erhöhten/erniedrigten Frusttoleranz einhergeht.
Müsste mal schauen, ob es da was gibt.
Zwischen einem Russen und einem Portugiesen?
Die Stichprobe sollte schon dem Gesetz der Großen Zahlen folgen.
Müsste mal schauen, ob es da was gibt.
Wenn man eingibt: „unterschiede menschen kontinente“ kommt als Antwort „Warum es keine Menschenrassn gibt“.
Aber das habe ich ja nicht gefragt.
Irgendwie schade.
Wiki hat was, kann sich den „Rassismus“ aber auch nicht verkneifen.
" Variation zwischen Individuen und zwischen Populationen
Nach einem gängigen Maß, Wrights Index FST, kann man überschlägig geschätzt etwa 15 Prozent der Varianz im menschlichen Erbgut auf Unterschiede zwischen Populationen, die restlichen 85 Prozent auf Unterschiede von Individuen innerhalb dieser Populationen zurückführen.[9] Aus diesem seit Jahrzehnten bekannten und durch die modernen Ergebnisse bestätigten Wert ist geschlossen worden, die Unterschiede zwischen Populationen (oder dem damals noch vorherrschenden Sprachgebrauch folgend: Rassen) seien so gering, dass sie zu vernachlässigen seien,[10] dieser Schluss ist aber keineswegs zwingend.[11] Unterschiede in der genetischen Struktur zwischen Populationen können genutzt werden, um die Ausbreitung des Menschen über den Globus zu rekonstruieren. Sie sind aber möglicherweise auch bedeutsam bei der medikamentösen Behandlung von Krankheiten."
Wenn man eingibt: „unterschiede menschen kontinente“ kommt als Antwort „Warum es keine Menschenrassn gibt“.
Aber das habe ich ja nicht gefragt.
Irgendwie doch. Denn die Erkenntnis, dass es keine Rassen gibt, beruht auf der Erkenntnis, dass es zwischen den häufig als „Rassen“ titulierten Populationen eine genauso große genetische Variabilität gibt, wie zwischen den „Rassen“. Damit ist der Begriff in diesem Zusammenhang falsch.
Das heißt also, falls es kontinentale Charakterunterschiede gäbe, würden die höchstwahrscheinlich keine genetischen Ursache haben.
Ich sehe gerade, dass hast du auch schon gefunden. Ich lass es trotzdem stehen. Doppelt hält besser ![]()
Damit ist der Begriff in diesem Zusammenhang falsch
Genau.
Ich habe den Begriff weder gemeint noch gewünscht noch gewollt, aber er dominiert meine Suchergebnisse
Ich bin schon auf Länderebene sehr skeptisch, wie gut diese Reiseführer-Psychologie wirklich stimmt.
klar, ich auch.
aber sowas wäre doch denkbar
Ich rede von wissenschaftlich erhobenen Daten, Genen vielleicht Anpassungen an Lebensräume oder vielleicht Toleranz gegenüber UV oder irgendwelchen Dingen im Boden, die vielleicht mit einer erhöhten/erniedrigten Frusttoleranz einhergeht.
macht es zB einem Unterschied, ob ein Stamm oder Volk seit 2000 Jahren in Skandinavien lebt oder in Zentralafrika? Die Temperatur ist anders, die Vegetation, das Angebot an Wasser und Nahrung, vielleicht auch der verfügbare Lebensraum und damit die Bevölkerungsdichte.
Könnten diese Unterschiede nicht auch Einfluss auf das Verhalten haben?
und könnten sich nicht über die Zeit bestimmte unterschiedliche Eigenschaften und Verhaltensweisen durchsetzen in den beiden Populationen?
Bei Tieren würden wir das vermutlich ohne Weiteres plausibel finden.
Bei Menschen geht die Rassimus-Glocke an und wir zögern …
Es geht ja nicht darum, dass die eine Population besser oder schlechter ist, aber eben vielleicht anders.
Bei Einzelpersonen ist es plausibel, dass das Umfeld, in dem man aufwächst, einen bis zu einem gewissen Grade prägt (Stadt/Land, reich/arm, gebildet/ungebildet usw usw).
Bei Völkern wird derselbe Zusammenhang schnell als rassistisch angesehen.
macht es zB einem Unterschied, ob ein Stamm oder Volk seit 2000 Jahren in Skandinavien lebt oder in Zentralafrika?
Ich denke schon. Komplett andere kulturelle Entwicklung. Aber solche isolierte Stämme findest du kaum noch, zumindest sind sie nicht die Regel. Außer vielleicht in extremen Regionen wir Lappland und Zentralafrika.
Mir ist nicht mehr klar, über war wir hier eigentlich diskutieren: kulturelle Entwicklungen, Anapssung an extreme Lebensräume, MAOA-H Allele, genetische Vererbung des Charakters? Das vermischt sich gerade ziemlich. Wir langsam wirklich OT.
Bei Tieren würden wir das vermutlich ohne Weiteres plausibel finden.
Bei Menschen geht die Rassimus-Glocke an und wir zögern …
Korrekter Punkt.
Bei Tieren und Pflanzen steht es im Lehrbuch.
Bei Menschen ![]()