"Generalstreik" am 08.01.2024?

Darf man mit einem Traktor mit einer grünen Nummer eigentlich demonstrieren?

Die sind eigentlich streng zweckgebunden und deswegen steuerbefreit nur für die landwirtschaftliche Nutzung.

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Hat die Ampelregierung eigentlich ein Konzept zur „Decarbonisierung der Landwirtschaft“
analog zur „Decarbonisierung der Industrie“?

Mir ist bisher leider noch keins zur Kenntnis gelangt.

Falls es noch keins gibt, wäre es dringend an der Zeit, eins aufzustellen.

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Ist alles in allem möglicherweise CO2-negativ.
Denn in dem was sie verkaufen steckt jede Menge gebundenes CO2.

Dennoch könnte man natürlich auch dort noch CO2 und andere Klimagase reduzieren.

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vielleicht muss an mit den Leuten mal Klartext sprechen :slight_smile:

Ich will ja niemanden Angst machen, aber da braut sich etwas zusammen:

Das wird wohl zwingend erforderlich sein, denn wenn sie nicht viel Diesel verbrauchen würden, würden sie sich ja nicht so über die Streichung der Dieselsubvention aufregen.

Die Pflanzen dagegen zu rechnen ist unseriös, denn die werden ja gegessen und damt auch wieder zu CO2 und Methan.

Sinnvoller wäre es, die landwirtschaftlichen Fahrzeuge mit Wind-oder Solarstrom vom eigenen Acker zu betreiben und zusätzlich mehr Handarbeit einzusetzen.

Ihr kommt vom Thema ab.

gibt es Traktoren, Mähdrescher usw mit E-Antrieb?
Die Bauern verneinen das m.W. und sagen, sie sind auf den Diesel angewiesen, und deswegen protestieren sie. Wenn es E-Alternativen gäbe, wäre das ein Argument!

Selbst über keine Belastungen wird sich aufgeregt. Ist überall so.
Die Bauer fahren aber mit ihren Treckern los.

Das ist aber andere Bilanzstelle.
Wissing lässt sich auch die Reduktion durch E-Autos gutschreiben, obwohl dann an anderer Stelle CO2 verursacht wird.

Zurück zum Thema:
Wenn die Bauern am 8.1. nicht arbeiten („Streiken“) wird es kaum jemanden interessieren.
Wenn sie Blockaden machen, passiert auch nicht allzu viel. Da ist die Polizei gefragt. Wie bei den Klimaklebern.
Selbst wenn die Transportunternehmen einen Tag streiken, ist das wenig mehr als ein zusätzlicher Feiertag.

Also cool bleiben.

Die Frage ist, was wir als Grüne den Streikenden anzubieten haben. Weiter den Diesel bezuschussen?
Oder hat jemand eine Idee, was die Bauern jetzt tun könnten?

Müssen wir denen was anbieten?

Mehr bezahlen und die Kostensteigerung an die Kunden weiter geben.
So funktioniert Marktwirtschaft.

Ist zwar OT, aber:

Der Fendt-e 300 Vario ist mit einem Elektroantrieb ausgestattet. Der erste Prototyp hat mittlerweile 900 Betriebsstunden absolviert. Nun kann der Elektro-Fendt in Serie produziert werden. Aber nicht von Fendt, sondern einem Unternehmen aus Holland.

Der niederländische Landmaschinenhändler Holland-Utrecht baut Fendt-Traktoren auf Elektroantrieb um. Laut eigenen Angaben ist jetzt ein Fendt 300 Vario bereit für die Serienproduktion. Die neue Bezeichnung des Elektro-Traktors: Fendt-e 300 Vario. Die Serie soll sich jedoch vorerst auf drei bis fünf Maschinen beschränken.

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Wenigstens eine Idee, was sie besser machen könnten.

Nur dann, wenn Importware in Höhe der CO2-Abgabe verzollt werden muss.

Ob die von uns irgendetwas annehmen? Cem wird mit Trillerpfeifen übertönt.

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Wenn es ihnen einen Vorteil bringt, werden sie es annehmen.

Er (bzw. Scholz) kann sein Angebot ja in der Zeitung oder im Fernsehen verkünden.

Habe vor 30 Jahren PME (Pflanzenöl-Methyl-Ester) - sog. „Biodiesel“ - verfahren.
Konnte man bei der WLZ (heute BayWa AG) tanken.

Ein Landwirt in meiner Nachbarschaft hat mir auch welches angeboten. Er erzeugte selber Raps, lieferte an die WLZ und sollte deswegen auch „Biodiesel“ abnehmen.
Wollte den aber nicht haben. Denn dafür gab es ja keine „Gasölverbilligung“.

Ist aber ohnehin Geschichte.
Pflanzenöl über Veresterung Dieselmotor-tauglich zu machen ist ein Irrweg. Bestenfalls eine Nieschen-Lösung.

Grundsätzlich bleibt 's aber dabei. Das Futter für den Gaul muss zuerst her. Sonst muss man mit der Gais ackern (schwäbische Redensart).

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Unabhängig jetzt vom Energieträger des Antriebs.
War bis jetzt fast kein Thema. Aber der Wirkungsgrad der Hydrostatik allgemein - Nicht nur bei Ackerschleppern. Auch bei Baumaschinen. etc. - ist verbesserungs-würdig und -fähig.

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Geht nicht, die Gaisen habt ihr in BW ja schon mit der Eisenbahn verschlissen…

Ich denke bei diesem Protest geht es mehr ums Prinzip. Ich weiß die Quelle nicht mehr, aber ich habe was von Preissteigerungen für Lebensmittel gehört, die ohne die Subventionen für den Diesel unter einem Prozentpunkt steigen. Wenn das stimmt, dann ist der Protest gnadenlos überzogen.

Das wäre wichtig zu klären, bevor man versucht, mit den Streikenden ins Gespräch zu kommen, genau wie auch diese Aussage, die dem widerspricht:

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Ich kenne einen ehemaligen Kleinlandwirt der aufgehört hat. Ihm zufolge kriegen Kleinbauern die Subventionen oft nicht oder eher schwer. Den Hintergrund kenne ich nicht.

PS Agrardiesel-Rabatt: Kürzung verteuert Lebensmittel kaum | taz.de

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