Englischer Rasen und Schottergärten - Ein Problem für die Biodiversität

Nein. Und ich nehme an, dass du das weißt.
Wenn wir nun beginnen, mit Zahlen zu argumentieren, kommt, was wir oben hatten, erneut.
„Woher kommen die 15%“
„Wieviel % genau?“
Als ob die Porzentzahl der Fläche irgendetwas Verläßliches über die Diverstität aussagen würde, weil da diversteste Parameter mit reinspielen (Boden, Umgebung, Alter der Flächen und Genpool der Tiere/Pflanzen/Pilze/Viren, Alter des Ökosystems und Resilienzgrad, Anzahl und Art von Invasoren, Mikroklima, Lichtverschmutzung, was weiß ich).

Dann such dir Zahlen raus, wenn du welche möchtest. Ich habe nicht die Mission, dir etwas zu erklären, was du nicht wissen möchtest und ich habe kein Interesse an Zahlenschlachten, weil ich qualitativ argumentiere.

Hier kann man vielleicht mit der Recherche anfangen.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/naturschutz-pflanzen-studie-biodiversitaet-artenvielfalt-100.html

Und wenn die betonierte/gepflasterte Fläche NEBEN oder gar HINTER einem Gebäude ist, dann ist das für meine Argumentation nicht relevant.

Hier etwas, was informiert, warum die pure FLÄCHE nicht der einzige Faktor ist.
„Die rund 17 Mio. Privatgärten nehmen nicht nur knapp 2 Prozent der Gesamtfläche
Deutschlands ein, sondern können aufgrund ihrer Heterogenität und Verteilung insbesondere in
urbanen Räumen als Trittsteine dienen.“

„Zentrale Elemente sind hier einheimische Wildpflanzen, Nisthilfen und Biotopelemente (wie Totholzelemente), aber auch versickerungsfähige Funktionsflächen (wie begrünte Wege), Funktionsflächen als Lebensraum (wie Trockenmauern) und der Verzicht auf Pestizide oder torfhaltige Erde.“

Möchtest du jetzt Anteile?
WIldpflanzen: Nisthilfen: Biotopelemente: begrünte Wege:Trockenmauern in Verhältnis
1:3:4:1:2 wenn man direkt vom Zenit projiziert?
Sind alle Flächen gleicher Quadratmeterzahl ökologisch direkt vergleichbar? Wie? Deckung der Canopy, Individuenzahl (wenn ja, wann im Vegetationszyklus bzw. zu welcher Jahreszeit), Beschattung, hydrologische Verhältnisse (welche? Welkepunkt oder Sättigungspunkt des pflanzenverfügbaren Wassers? Oder Staunässe oder deren Abwesenheit?). Was ist mit dem Böschungswinkel der Trockenmauer? Wie berechnetst du deren Fläche in der Aufsicht? Ab welchem Winkel wollen wir die Neigung beachten, in welchen Prozentschritten gehen wir da vor? Spielt die Exposition eine Rolle? Die Beschattung, die Hydrologie?). Wann beachten wir das Totoholz? Im Moment der Aufschüttung? Nach drei Jahren oder monatlich?

Du brauchst mir keine Zahlen zu nennen, Prozente würden reichen.

Und besonders relevant: Mich welchen Prozentwerten gehen wir an die Öffentlichkeit und wie vermitteln wir die Daten?

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