Das meine ich nicht. Mein Prof sagte immer: Man kann eine Art nicht wegbotanisieren.
Man kann auch keine Meisenpopulation mit Katzen ausrotten.
Warum gibt es keine Spatzen mehr? Nicht wegen der Mullen, sondern weil alle Häuser zugepappt sind und der Spatz keinen Platz mehr zum Brüten findet.
Warum gibt es weniger Schmetterlinge? Weil im Herbst die Gärten „ordentlich“ gemacht werden.
Ich habe dem Kind die Sense in die Hand gegeben, weil es mir überzeugend versichert hat, damit umgehen zu können. Wir hatten übrigens nur eine einzige Sense für alle.
Unterschiedlich, welche Arten sind es denn?
Dann hast du einen nährstoffreichen Boden.
Das ist okay, und die genannten Blumen sind ja auch gut.
Wenn du andere Blumen willst, musst du den Boden erst nährstoffärmer bekommen, d.h. das Gras regelmäßig absensen und abharken.
Zu viel Roundup aus den Kriegen übrig geblieben und dann hat man den Leuten erzählt, dass ein Rasen ohne Zweikeimblättrige ein absolutes must-have ist und die Leute haben das artig umgesetzt.
Ich hatte letztes Jahr so viele Kohlweißlinge, deren Raupen sich gemütlich über meinen Kohlrabi und die Kapuzinerkresse hergemacht haben, kann nicht klagen.
frag mich nicht- keinen Ahnung. Habe die Geschwister draußen auf meinem Rasen vor den Angriffsflügen der Krähen geschützt und sie unter einen Busch gejagt, wo sie halbwegs sicher waren.
Wirkstoff 2,4-D: Das als „Unkrautvernichter“ bekannte 2,4-D „(2,4-Dichlorphenoxyessigsäure) war eines der ersten selektiven Herbizide, das zweikeimblättrige Pflanzen (wie Klee) bekämpfte, ohne einkeimblättrige Gräser zu schädigen.“
Seit 70 Jahren wird nun heiter gespritzt. Da kommt keine Katzenpopulation hinterher.
Wenn es Insektenfresser sind, mögen sie bestimmt Mehlwürmer aus der Zoohandlung, wenn sie Körnerfresser sind, Haferflocken.
Aber grundsätzlich ist das mit dem Füttern ja umstritten, weil man eigentlich die Natur Natur sein lassen soll und nur im Winter Futter hinstellen soll.
Ich füttere nur bei Schnee. Da inzwischen so viele Vögel an ansteckenden Krankheiten sterben, beschleicht mich manchmal das Gefühl, dass dies an den vielen Vogelfutterstellen liegen könnte, wo sie sich gegenseitig anstecken.
@Binnen_un_Buten was ist denn gegen diese Hirse einzuwenden, die sieht doch ganz hübsch aus? Und wie kann man Spatzen künstlich Nistmöglichkeiten schaffen?
Und dann frage ich mich schon lange, ab wann eine Pflanze eigentlich als “einheimisch” gilt. Schließlich sind Tulpen, Kapuzinerkresse, Lavendel, Kartoffeln, Kürbis, Mais auch nicht “einheimisch”.
Es ist wichtig, dass der Vogelkot nicht ins Futter gerät, deshalb sind Futtersäulen am besten. Da passen dann auch nicht mehrere Vögel gleichzeitig dran, so dass sie sich nicht in die Quere kommen.
wir füttern ganzjährig.
M.W. sagt der LBV, das sei OK.
Natur ieS ist das eh alles nicht mehr.
Man kann mit passendem Futter Arten anlocken (oder eben nicht).
Fettfutter und Erdnüsse mögen zB auch Krähen und Elstern, Körnerfutter uind Mehlwürmer weniger.
Krähen hängen sich nicht an senkrechte Futtersäulen, Meisen natürlich schon.
Kleine Futterhäuschen sind für Krähen unzugänglich.
Wichtig ist auch Wasser, sowohl im Sommer als auch im Winter, wenn alles gefroren ist.
Wir haben jetzt einen Trog mit einer kleinen Heizung drin, die wir stundenweise laufen lassen, damit er nicht zufriert.
Katzen usw.: ja, ärgerlich. Meine Frau schießt immer mit der Wasserpistole
Aber besser 3 von 5 Jungen frisst die Katze und 2 kommen durch, als wenn gar kein Nachwuchs da ist.
Die Quote ist vielfach auch in der „freien Natur“ nicht besser.
Ich habe schon etliche Male Stock- oder Reiherenten mit 7 Jungen gesehen, am nächsten Tag warens nur noch 5 und dann 3. Auf dem See sind es halt Hechte oder Möwen oder Sperber, im Garten die Katzen, und wenn die Jungen fliegen können die Glasscheiben.
In dem verlinkten Beitrag steht zwar, dass die schwarzen Vogelsilhouetten nichts nützen, aber bei mir ist, seitdem ich sie benutze, kein Vogel mehr gegen diese Scheiben geflogen.
Ja, aus meiner Sicht ist das okay.
Das wichtigste ist, überhaupt Lebensräume für die Vögel bereit zu stellen. Alles andere ist persönliche Vorliebe.
Das sind auch Vögel, die ich mag.
In Bezug auf die Krähen fragen sich viele Leute, ob die nicht überhand nehmen, aber die großen Kolonien im Herbst und Winter sind meistens Wintergäste aus Nord- oder Osteuropa, die dann auch wieder weg fliegen
Das denkst auch nur du. Die Viecher sind reichlich schlau und wenig ängstlich. Meine Futtersäule holen sie regelmäßig vom Ast und fressen den Inhalt gemütlich auf dem Boden. An mein kleines Futterhäuschen am Balkon kommen sie auch und heute saßen sie im Wechsel gemütlich in einem Blumenkasten am Balkon und haben die Meisenknödel verspeist. Hätte beinahe ein Nahfoto für euch geschossen, aber dann gelang es ihnen den Knödel vollständig abzumontieren und woanders zu fressen.
Die leben hier dauerhaft.
In SH lebt ein Drittel der gesamten Saatkrähenpopulation Deutschlands, vorwiegend in den Städten. (Nabu) Auf dem Bunkerdach in ca 30 m. Entfernung direkt gegenüber meinem Haus sind es so zwischen 10 - 20 Vögel, die dort dauerhaft auf Lauer sind.
Ich weiß, die Krähen stehen unter Naturschutz, aber in Kiel sind sie an einigen Stellen eine Plage. Sie sind einfach auch sehr schlau und einige trauen sich sogar im Vorbeiflug die Würstchen vom Grill zu rauben. Einen draußen gedeckten Tisch kann ich hier nicht unbewacht lassen, die futtern alles weg, sobald man ihnen den Rücken zukehrt.
Die anderen sind dann nicht die Brutvögel, sondern die Rastvögel oder Gastvögel. Auch dies steht in deinem link:
„Wintergäste
Im Winter treten in Schleswig-Holstein große Schwärme von Saatkrähen, häufig mit Dohlen vermischt, auf. Diese fliegen aus dem Osten und Nordosten Europas zu uns ein.“
Die Krähen beobachten genau, was man so macht. Bei mir waren immer wieder die ausgesähten Bohnen weggefressen. Eines Tages sah ich dann, wie die Krähen, kaum hatte ich mich etwas vom Garten entfernt, sich auf die ausgesähte Reihe stürzten und alles wegfraßen. Seitdem sähe ich die Bohnen im Gewächshaus in Töpfen aus und setze die Pflanzen erst ein, wenn sie breits gewachsen sind.
ja, die können die Pest sein. Und machen als Kolonie einen Heidenlärm.
Die lassen sich ja auch nicht verscheuchen. Da wird alles versucht, mit trainierten Falken usw., funktioniert aber nicht. Schwieriges Viehzeug.
Abschießen ist verboten.
Bei uns sind immer nur einzelne, das ist beherrschbar.
Die Kolonie ist knapp 1 Km entfernt.
ja, das können sie. Bei uns reissen sie immer die Dose mit dem Fettfutter runter und fressen auf dem Boden oder tragen das Ding einfach weg.
kannst Du die Aufhängung der Säule verstärken? Festeren Draht oder sowas?
Theoretisch ja, aber dann brauche ich jedes Mal eine Leiter um nachzufüllen. Das hängt ja wegen der Katzen extra hoch.
Wir hatten im Ortsbeirat jahrelang Diskussionen wegen einer Krähenkolonie in einem Park, neben dem viele Mietshäuser standen. Der Lärm und der Dreck war für die Anwohner eine große Last.
Der NABU hat dann geforscht, wohin die zur Nahrungssuche fliegen und stellten fest, dass eine große Fleischfabrik ihre Container mit Fleischabfällen immer offen stehen ließen. So kann man die Kosten für Gewerbemüll auch reduzieren. Kritik an diesem Unternehmen war aber für die Politik tabu, wie ich leider festellte. Also mussten die Anwohner weiter unter den Krähen leiden, zugunsten einer Großschlachterei.