Die Recycling-Lüge

Hab ich doch gesagt. Ernteroboter zum Beispiel. das kommt sowieso auf uns zu. weil solche Jobs keiner mehr machen will.
Und in Zukunft auch Gewächschäuser (Vertical farms und übergangsweise herkömmlicher Anbau) mit Kunstlicht aus billigen EE Strom. Dann ist es völlig eagl wo die Erdbeeren stehen..

Überall da wo Platz für ein geeignetes großes Gewächshaus ist.. das kommt sowieso weil es drauße nso trocken wird das sonst eh nix mehr wächst.

Zwar regent es noch im Winter, aber eben NICHT mehr genug im Sommer, dann wenn daußen was angebaut werden kann..

Ach ja übrigens, meine kleine experimetelle Vertical farm läuft Prima. Ich war eine Woche im Krankenhaus, war keiner da der danch guckt, und alles wächst hervorragend. Hab nur den Wassertank mit neuer Närlösung gefüllt.. fertig! Ist doch kein Hexenwerk..

Cool, was kosten die? (der 1€ ist für den Artikel, nicht für 500g Erdbeeren in Pappverpackung)

Leider hat deine Quelle eine bezahlschranke, was dahinter steht kann ich nicht sehen.. :roll_eyes:

Ja, sage ich doch: 1 €

Ist aber auch sowieso Off-Topic.

Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass Vertical Farming vermutlich weder die Kosten noch die Verpackungen reduzieren wird. Wenn, dann höchstens die Transporte

Für wie viel Erdberren denn? 1 Euro für welche Menge? wie hoch ist der Kilopreis der Vertical farm?

das kann icht nicht erkennen..

1 Euro, um den Artikel zu lesen.

Du bist derjenige, der geschrieben hat, dass sie billiger als der aktuelle Erdbeerpreis sind, also such du bitte eine Quelle dafür.

Vielleicht ist das eher ein Missverständnis, ich meinte eher dass der Bauer mit Robotern statt Erntehhelfern billiger Produzieren kann um mit den Spanischen Gemüse mithalten zu können. Vertical Farming ist noch kein Standard. Das wird zwar kommen und jedenfalls nicht teuerer aus herkömmlicher Anbau sein. Aber da dauert noch etwas.

Und zum Müll vermeiden, nur damit es alle wissen: Vertical farming funktioniert jetzt schon ganz gut. Kann nicht zu teuer sein, ist recht einfach hinzubekommen. Jeder könnte jetzt schon Tiefenwasser Kultur haben. dafür braucht man praktisch keine Technischen Geräte! Viel Investieren muss ma nnicht dafür. Man sollte derzeit nur auf Pfanzlampen verzichten wegen dem teuren Strom. Ein simpler Topf mit wasser statt Erde genügt für den Anfang. Zumindest für durstiges Gemüse geeinet…

Auf diese Weise brauche ich Gemüse künftig nicht mehr alles Verpackt zu kaufen sondern beziehe es frisch vom Balkon.

Siehe Beispiel:

Für dieses Gemüse wird KEIN Plastikmüll entstehen..

Der erste Versuch ist nicht ganz gelungen.. aber wenn ich die Samen anders keimen lasse sit das Ergebniss noch viel besser.. das Ergebnis ist trotztem schon recht gut. Bald idt da sGemüse ausgewachsen. Es handelt sich um Mangold.

Unsere bauern sind nicht so sparsam. Mit ihren riesigen Landmaschinen und vielen Helfern, die die brauchen. Wenige helfer würden für ein gewächshaus reichen, da kann man auch Roboter einsetzen die wie ein Schlitten an den Pflanztöpfen vorbeifahren und alle reifen Früchte ernten.. Ich werde dazu bald ein neues Thema aufmachen..

Jedenfalls sparen diese Methoden jede Menge Rohstoffe, und auch Müll ein!

1 „Gefällt mir“

Ja, ich finde es gut, dass du das machst.
Ich habe früher viel im eigenen Garten angebaut.
Da entstand auch kein Müll.

Darf ich fragen warum das heute nicht mehr so ist? Keine Zeit?

Weil das Gemüse zu billig ist.

Ich gehe in den Laden und frage mich, würde ich mein mühsam selbst gezogenes Gemüse zu diesem Dumpingpreis verkaufen?

Die Antwort lautet „Nein“, und die logische Schlussfolgerung ist, es lieber zu kaufen als selbst anzubauen, solange es noch jemand zu diesen günstigen Preisen anbietet.

Ich bin aber trotzdem froh, dass ich weiß, wie es geht, und gebe dieses Wissen auch weiter, und vielleicht kommt ja eines Tages wieder eine Zeit, in der Eigenanbau mehr Wertschätzung erfährt (z.B. wegen der Reduktion des Verpackungsmülls und des Transports) oder sich gar finanziell lohnt.

Das war dann wohl von mir ein Irrtum, dass es einen Vertrag mit einer Behörde dazu gäbe, aber es gibt sicher eine Behörde, die kontrolliert, ob auch wirklich genug recycled wird, um nicht gegen das Gesetz zu verstoßen, oder?

Ich finde es ziemlich traurig @anonymeNutzer [1], daß deine Beiträge dieses Thema mal wieder komplett ruiniert haben: Ja man kann über die Verpackung von Erdbeeren diskutieren oder allgemein über die Verpackung von Gemüse und Obst, aber das ist ja nur ein winziger Bruchteil des Problems Plastik.

Warum z.B. ist es überhaupt erlaubt Plastikflaschen zu verkaufen, wenn diese nicht wirklich recycled werden? Ich meine im dem Sinne daraus wieder Flaschen zu machen?

Wikipedia sagt:

Bedingt durch die Pfandregelung in Deutschland wird ein Großteil der PET-Flaschen über die Leergutsammelstellen der Wiederverwertung zugeführt. So gelangen etwa 30 % der PET-Flaschen in einen „sortenreinen Stoffkreislauf“. Laut einer Marktanalyse der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung[38] werden in Deutschland PET-Getränkeflaschen zu 93,6 % recycelt. Die Recyclingbilanz bei pfandpflichtigen PET-Flaschen liegt bei 97,2 %. Etwa 80 % des PET-Recyclings findet innerhalb Deutschlands statt, nur ein geringer Teil wird im Ausland stofflich verwertet. Etwa ein Drittel der im Inland hergestellten PET-Rezyklate wurde im Jahr 2013 für die Produktion neuer PET-Getränkeflaschen verwendet. Weitere Abnehmer sind die Textilfaser-Industrie (29 %), die Folien-Industrie (27 %) sowie sonstigen Anwendungen wie beispielsweise Bänder oder Reinigungsmittelflaschen (11 %). Neue PET-Getränkeflaschen bestanden 2013 durchschnittlich zu 24 % aus Recycling-Material (pfandpflichtige Einwegflaschen zu 26 %). Das Berliner Jungunternehmen share GmbH bringt seit September 2018 als erster Hersteller in Deutschland nur noch Wasserflaschen aus voll recyceltem Plastik (100 %) auf den Markt.[39]

D.h. noch immer werden zwei Drittel der „Recycling-Flaschen“ nicht wirklich recyclet, sondern down-cyclet und landen schließlich in der Verbrennung (=> CO2-Ausstoß) oder im Meer und sonst wo [2]


  1. Warum hast du eigentlich ein Pseudonym, wenn dann doch dein vollständiger Name dahinter steht - ist das nicht etwas albern? ↩︎

  2. z.B. als (Mikroplastik in der Antarktis ↩︎

Diese Frage ist tatsächlich bereichtigt. ich weiß das Thema ruiniert die laune. Es wird im Bereich Müll so viel fragwürdige Politik gemacht dass man nur noch schlecht gelaunt sein kann..

Ich frage micht das schon lange, warum es neben Pfandpflaschen überhaupt noch Einwegflaschen gibt.

Was das Down Cycling soll verstehe ich auch nicht so wirklich.

Bei Lebensmittel Plastik gibt es das Hygieneproblem. Es darf kein gebrauchter Kunststoff für Lebensmittel Verpackungen benutzt werden, das ist Verboten. Hier sehe ich nur eine Übergangslösung und eine dauerhafte Lösung:

Übergangsweise den Kunststoff besser reinigen, damit er für Lebensmittel wiederverwendet werden kann und langfristig nur noch kompostier und essbaren Kunststoff für Lebensmittel benutzen.

Das gilt auch für Getränke, da das ja im Prinzip Lebensmittel sind. Bei Motoröl- Behältern zum Beispiel spielt das keine so große rolle´,obwohl dafür ein Extra Pfandsystem gut wäre. Denn bislang darf man leere Motoröl Flaschen in die Gelbe Tonne werfen. Die geringen Mengen Ölreste sind trotzdem immer noch recht giftig, landet aber zusammen mit dem Supermarkt Plastik in der gelben Tonne.

Deshalb kann man diesen Kunststoff schlecht für neue PET Flaschen und Johgurtbecher usw.. benutzen.

Es wäre tatsächlich sinnvoll Einweg weitgehend zu verbieten. Einzige Ausnahme vielleicht Verpackungen für sehr gefährliche Medikamente wie Krebsmedikamente.

Ich hatte schon das Kuriosum alte Cyborg Teile entsorgen zu müssen. Es waren Elektronische Teile. Laut Anfrage gehört das zum Elektroschrott, Kategorie Kleingeräte.
Leider steht aber nirgendwo ein Hinweis für die Entsorgung. darüber wird niemand aufgeklärt.. Ich weiß nur das der Hersteller diese Teile nicht zur Rückgewinnung der Rohstoffe zurücknimmt, es landet auf dem regulären Müll obwohl das ziemlich Teurer Schrott ist.

Schade drum.

Übrgens: Der Neuwert der entsorgten Teile lag bei 10.000 Euro.. Ich werfe aber nicht alles davon weg. manches werden vielleicht einmal Museeumsstücke.. in so 20 Jahren..

Sobald es irgendwann ein Museeum für Cyborg- Geschichte gibt..

Ich will damit sagen, vieles wird viel zu schnell weggeworfen.

gibt es bei den Grünen (Partei- oder Ministerien-Ebene) ansprechbare Fachkreise (o. -AGs) die sich mit diesen Themen beschäftigen und up to date sind, mit
Stand der Technik versus Normierung -
versus Stand der Gesetzgebung (EU und DE) -
versus Stand der Umsetzung von Gesetzen in der Praxis,
inkl. Evaluierungen etc.
und die entsprechenden Lücken und Problemen hier und da kennen und einplanen?

Weil all diese o.g. Fragen, die könnten ja dort z.T. Antworten oder Hinweise finden…
bevor man selbst anfängt alles zu recherchieren… :sweat_smile:

Ich habe diese Seite gefunden, meinst du das?: Anstehende Novellierung des VerpackG: Mehrweg-Alternativen bei Getränken werden zur Pflicht (1. Update) - Das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) 2026. Danach ist eine Novellierung unterwegs.

Und unten steht das :unamused::

Die von der Umweltministerin Steffi Lemke geplante Novelle wird jedoch von der FDP kritisiert. Es bestehe kein Bedarf für Zwangsmaßnahmen gegen Einwegprodukte, da noch keine Nachweise für die ökologischen Vorteile der Mehrwegsysteme erbracht wurden.

Interessant, Vorteile durch Mehrweg nicht nachgewiesen.. soso.. :unamused:

Laut FDP…

Reiche werden daduch nicht noch reicher mit der Fortsetzung der Verschwendung.. hmm

klar das die das nicht wollen..

Das ist zumindest halbrichtig. Die Sache ist komplizierter, als Grüne sich das gemeinhin vorstellen.

  • wenn ich z.B. Bier in Mehrweg-Glasflaschen von meiner lokalen Brauerei trinke, ist das natürlich super.
  • mit zunehmender Entfernung vom Hersteller hat aber irgendwann die Einwegverpackung ökologisch die Nase vorn! Also in Niedersachsen bayrische Milch aus Pfandflaschen zu trinken, wäre schlecht.

Bei normierten Flaschen ist das kein Problem.
Bierflaschen, Saft- und Mineralwasserflaschen gibt es normiert. Die müssen dann nicht als Leergut zum Ursprung zurück, sondern von anderen Anbietern wiederverwendet werden.
Leider machen aber immer mehr Brauereien ihre speziellen Flaschen. Da geht das dann nicht mehr.
Hier in Bayern sind es zum Glück noch viele Brauereinen, die die Normflaschen verwenden.

Dann kommt es natürlich auch noch auf die Art der Logistik an.

1 „Gefällt mir“

Das ist richtig, aber dann gibt es eine zweite, größere Distanz, bei der bereits der Hintransport die Ökobilanz kaputt macht. Wie gesagt, das Problem ist komplexer, als Grüns sich das träumen lassen.

Gleichzeitig wird das Problem überbewertet. Nur 5 % unseres Rohöls werden zu Plastik. Wenn der Plastikmüll ordentlich eingesammelt und verbrannt wird, ist das eines unserer kleineren Probleme. In Ländern ohne funktionierende Müllabfuhr hingegen landet der Plastikmüll auf wilden Deponien und von dort mit dem übernächsten Regenguss im Fluss und dann im Meer. Und damit haben wir wirklich ein Problem. Wenn man Fisch mag zumindest … :wink:

1 „Gefällt mir“

5% klingt nach wenig, aber die Müllverbrennung ist auch kein Patentrezept: