In diesem sehr interessanten Video Maximilian Fichtner: Energiespeicher der Zukunft erzählt Maximilian Fichter (bei Min 1:34:30) davon, daß es aktuell sehr viele Anträge für Groß-Batterien gibt, die bei der Bundesnetzagentur hängen. Denn die Bundesnetzagentur hat nur einen Sachbearbeiter für Batterieanträge.
Nun kann ich nicht überprüfen, ob das wirklich so ist, bei der Bundesnetzagentur. Was ich aber im Marktstammdatenregister prüfen kann, ist wie viele offene Anträge für Groß-Batteriespeicher (größer 100KW Leistung) es gibt:
Es sind 520 Batteriespeicher in Planung mit
- 2,6 GW Nettoleistung und
- 5,5 GWh Speicherkapaziät
Zum Vergleich: Solarenergie liefert aktuell Mittags ca. 30 GWh
Aber die 5,5 GWh sind nur das was aktuell schon beantragt ist. Die Tatsache das so viele Speicher beantragt sind, lässt darauf schließen, daß man damit viel Geld verdienen kann. Ist auch logisch: Mittags billig kaufen und abends mit Aufschlag verkaufen.
Wie gesagt, ob die wirklich nur einen Sachbearbeiter dafür in der Bundesnetzagentur haben, weiß ich nicht. Aber hier die Übersicht, von wann die Anträge sind:
| Jahr | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl Anträge | 4 | 17 | 19 | 16 | 70 | 243 | 49 |
Die Anträge für 2025 sind natürlich nur bis Mitte März.
Allein, wenn dies Anträge mal alle morgen Genehmigt würden, würde unser Durchschnittsstrompreis schon sinken. Ohne irgend eine Subvention.

