Zusätzlich zur kumulierten Ölförderung von 1,1 Mrd. Barrel, nehme er an, dass nicht nur die übliche Schätzung von 1,3 Mrd. Barrel noch gewinnbar seien, sondern unter konservativen Annahmen noch über 3 Mrd. Barrel gefördert werden können und bei optimistischeren Annahmen bis zu 6 Mrd. Barrel.[11] Auch gemäß Leonardo Maugeri sei das Zeitalter von Öl und fossilen Rohstoffen noch lange nicht vorbei, ein Großteil der fossilen Rohstoffe sei noch gar nicht erschlossen.[6][9]
Das wäre also noch die 6-fache Menge von dem, was wir schon verbrannt haben.
Das Szenario von @anonymeNutzer würde aber das Zehnfache erfordern. Ok, wir fördern alles Öl, was noch da ist, plus alle Kohle und plus Permafrost-Böden plus CO2 aus den Ozeanen. Ja, das würde vermutlich reichen.
Meint ihr wirklich, unsere Zivilisation bleibt lange genug stabil, um diese Lagerstätten alle noch zu fördern? Wie viele Jahre davon braucht es bis auch der letzte kapiert, dass wir nicht weitermachen dürfen?
Es geht ja dabei gar nicht so viel um echte Reserven die irgendwo rumliegen sondern um Reserven die förderbar sind und dabei geht es eher um den Aufwand der betrieben werden muss um diese Reserven zu fördern.
Hinzu kommt dass man ja ständig neue Quellen findet.
So z.b in der Ukraine die in friedenszeiten tatsächlich dazu führen könnten dass die Ukraine selbstständig von Russland unabhängig sein könnte oder auch das was gerade in der Ostsee gefunden wurde etc
Immer wenn man natürlich einen stetigen Lieferanten hat macht man sich auch wenig Gedanken um zu schauen wo es noch weitere Quellen gibt.
Ergo so schnell geht uns Erdöl nicht aus und Erdgas wahrscheinlich noch unwahrscheinlicher.
Wir merken jetzt seit ca. 10 Jahren, dass sich das Klima wirklich ändert und vor allem, dass es Auswirkungen auf unser Leben hat.
Habeck wurde mal von einer Journalistin gefragt, wann das wieder besser wird und er hat sinngemäß geantwortet: Nie, auch im besten Fall bleibt das jetzt so. Die Reaktion der Journalistin war interessant.
Also, was ich sagen will: Es würde ziemlich viele Jahre brauchen, all das CO2 noch zu fördern. Und die ganze Zeit werden die Folgen immer schlimmer.
Ist die menschliche Spezies wirklich so dämlich?
Homo sapiens oder Homo stultus, das ist hier die Frage.
Das merkst du ja an den vielen Diskussionen den Menschen ist es wichtiger morgen noch auf Arbeit gehen zu können als übermorgen nicht mehr atmen zu können.
Während Erdgas in großen Mengen so wie es ist noch genügend vorhanden ist ist es beim Öl noch eine entstehungsfrage mir fällt jetzt gerade der Begriff nicht ein wie man das nennt ich sage jetzt einfach mal junges Öl das noch ein paar jahrhunderttausende brauch um zu dem Rohöl zu werden dass wir fördern.
Es ging mir um deine merkwürdig tautologische Formulierung.
Pflanzenreste?
Nein, es geht um das bereits vorhanden Rohöl im Boden. Das übrigens nicht ein paar hunderttausend, sondern 500 Mio Jahre alt ist. So lange will die Erdölindustrie nicht warten.
Es geht ja nicht nur darum, dass es den Kohlenstoff gibt, sondern auch, ob es genug Menschen gibt, die in noch fördern wollen/können/dürfen. Aber du hast Recht, vermutlich gibt es noch genug Kohlenstoff in der Erdkruste.
Das hängt davon ab wieviel wir davon wieder verschwinden lassen können ( in Kohlenstoffsenken. Bevorzugt künstliche Senken damit wir ein paar Millionen Jahre Überhitzung überspringen können.)