Gates erläutert, warum er beim Thema Klima grundlegend andere Schwerpunkte setzen will.
Ziemlich spektakulär, wenn man´s genau nimmt.
https://www.gatesnotes.com/three-tough-truths-about-climate
In this memo, I’ve argued that we should measure success by our impact on human welfare more than our impact on the global temperature, and that our success relies on putting energy, health, and agriculture at the center of our strategies.
Langer Text.
Nach meinem Verständnis sagt er (abgekürzt):
- Vermeiden können wir den Klimawandel nicht (allenfalls in Nuancen abschwächen)
- Wichtig ist daher, die Menschen vor den Folgen bestmöglich zu schützen und auf die Probleme vorzubereiten.
- Dabei sieht er neue Technologien als wesentlichen Erfolgsfaktor
- Gradmesser des Erfolges ist nicht, ob die Erwärmung ein Zehntelgrad mehr oder weniger beträgt, sondern wie stark die Menschen darunter leiden.
- Dabei denkt er zuerst an arme Länder, in denen die Bevölkerung schon jetzt am Limit lebt, und wo jede Verschlechterung den Tod bedeuten kann.
Beispiel:
Bei Überschwemmungen entstehen häufig Seuchen, die zB mit Durchfall verbunden sind.
Sind die Menschen unterernährt und gibt es keine medizinische Versorgung, werden viele sterben.
Sind sie gut ernährt und gesund und gibt es genug Krankenhäuser, wird die Zahl der Toten deutlich geringer sein.
Die Überschwemmungen können wir nicht mehr verhindern, aber die medizinische Versorgung und die Ernährung können wir verbessern.
Diese Vorsorge sollte mindestens so wichtig sein wie Maßnahmen zur Bekämpfung der Erwärmung.
Ich bin seit längerer Zeit der Meinung, dass die Vorsorge gegen die Folgen der Erderwärmung vernachlässigt wird, und bin gespannt, ob Gates´ Idee aufgegriffen wird.