Ausgaben des Nettolohns in % für Energie

Du sprichst mir aus dem Herzen und fasst das zusammen, was ich denke.

Ich versuche grad eine (wissenschaftliche) Abhandlung über Armut im Allgemeinen und im Besonderen als Antwort auf div. Anwürfe seitens @Kalo und @lawandorder zu verfassen.
Bin aber nicht besonders motiviert, da Zahlen und Statistiken ihnen am Arsch vorbeigehen, ebenso die Hilferufe der Wohlfahrtsverbände.
Es ist müßig, jemandem, der ein 17 000 Euro Auto für „Billig“ hält und einen 9000 Euro Gebrauchtswagen für ein Schnäppchen, klarzumachen, dass ein großer Teil der Bevölkerung gar nicht über solche Summen verfügt. Auch nicht über mal eben 1000 Euro für eine Klimaanlage. Oder für eine Segeljolle.

Wer Armut für ein unveränderbares Schicksal hält und dazu noch Atheist ist, der ist noch schlimmer drauf als Papst Leo XIII, der zwar meinte, dass es Gleichheit unter den Menschen nie geben würde, weil die Unterschiede naturgegeben seien, aber immerhin eine gerechte Entlohnung für die Arbeit einforderte.

Gegenfrage:
Es gab und gibt immer Reiche.
Können wir erst wieder dann politisch handeln, wenn der übermäßige Reichtum beseitigt ist?

Mit Schrecken sah ich, dass Sozialpädagogen - immerhin ein Studium - auch nicht mehr verdienen als du.
Die haben auch fast alle kein Auto, schon weil sie es dienstlich für 30 Cent/km einsetzen müssten, was nicht mal die Betriebskosten deckt.

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