5% vom BIP für die NATO - woher nehmen, wenn nicht stehlen? (XXXX)

7,5 +1,8=9,3
9,3/5 =1,86

Wer die am Ende zahlt, wird sich zeigen.
Das Russland alles zahlt, ist natürlich nicht gegeben wenngleich natürlich die Hoffnung mitschwingt, dass es Russland auch trifft.
Auch wenn es am Ende auch deutsche Verbraucher trifft, gibt es zumindest einen Bezug zum Verursacher. Bei Steuerfinanzierung fehlt der Bezug weitgehend und es trifft auch die Steuerzahler bzw. die Verbraucher.
Ich habe auch dien Effekt im Auge, dass man damit die Sanktionen verstärkt.
Da fällt mir gerade ein:
Die chinesischen Airlines und Airlines aus anderen Ländern fliegen weiter über Russland und haben dadurch einen Vorteil gegenüber europäischen Airlines die dort nicht mehr fliegen dürfen.
Das könnte man auch, zumindest zum Teil, abschöpfen.

Ich meinte natürlich 360 Mio. Ich hatte nur Importzölle berechnet. Exportabgaben würde sicher kein Importland zahlen.

Wäre es nicht besser, über die Wirksamkeit einer Maßnahme nachzudenken bevor man sie durchführt.

P.S. Nachträglich korrigiert, es sollte „Maßnahme“ nicht „Lage“ heißen

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Die Sachen werden eben teurer. Wenn sie die Sachen brauchen und nicht woanders billiger bekommen, werden sie zahlen müssen.
Wenn nicht, sind es eben Sanktionen die wirken.

Einer „Lage“ ?

Warum nicht wirksam?
Wenn es die Verbraucher bei uns zahlen, ist es eben eine Abgabe zur Finanzierung der Verteidigungsausgaben. Darum geht es in diesem Thread ja. Wenn es die Russen zahlen, umso besser. Wenn der Handel ausbleibt, sind es eben durchgesetzte Sanktionen.
Zumindest gibt es einen direkten Bezug zu Russland.
Wer mit Russland handelt ( und damit unterstützt) bezahlt.

Ich wollte „Maßnahme“ sagen, Ich habe entsprechend geändert.

Nach der Logik der Marktwirtschaft, müssten die Hersteller doch schon heute den maixmal erzielbaren Preis verlangen, oder? Die Exportzölle wären also eine Exportverbot durch die Hintertür, damit aber für die Finanzierung der Bundeswehr nicht geeignet.

Wir können die Finanzierung der Verteidigung nicht auf Maßnahmen mit unsicherem Ergebnis aufbauen.

Marktwirtschaft sagt auch, dass i. d. R. den niedrigsten Preis bezahlen.

Entweder es wird bezahlt (ggf. Auch teilweise vom Exporteur) oder es wird nicht exportiert (Sanktion). Beider kommt der Verteidigung zugute. Entweder Finanzierung BW oder Schwächung Russlands.

Entweder es gibt Konkurrenz, dann funktionieren Exportzölle nicht, weil der Käufer sich den niedrigsten Preis sucht, wie du sagst. Oder wir haben ein Monopol, dann ist der Preisspielraum aber vermutlich auch schon ausgereizt.

Wenn wir ein Monopol haben, bezahlt Russland mehr, oder von ggf. monopolistisch zustande gekommen überhöhten Gewinnen wird was abgeschöpft. Beides ist okay um die Verteidigung zu finanzieren.

Gleiches Problem bei Sanktionen.
Zumindest gehen dann die Preise mangels Konkurrenz für Russland hoch. Wie bei Sanktionen eben.
Wie gesagt, wenn nichts dabei rum kommt, dann wenigstens Sanktionen durch die Hintertür.
Zumindest EU-weite Einfuhrzölle würden was bringen.
Dagegen könnte Orban auch nichts machen, weil, so habe ich gehört, es dazu keine Einstimmigkeit in der EU braucht.

Obwohl diesen Vorschlag noch niemand gemacht hat, ist es ja eigentlich logisch, mit Waffen Eroberungen zu machen, und dann rechnen sie sich. Man schafft sie also auf Pump an und zahlt später mit Zinsen zurück (von der Beute).
Ich hoffe aber nicht, dass es so weit kommt. Dann schon lieber privat drauf zahlen für nichts (bzw. für das gute Gefühl der Sicherheit).

Doch

Naja, was ich gemeint hatte, war eher die Befürchtung, dass die Waffen auch eingesetzt werden, um Beute zu machen.

Ach so.
Ist aber doch wohl von dir nicht ernst gemeint, oder?

Auf keinen Fall möchte ich, dass sie für einen Angriffskrieg eingesetzt werden.

Das wollen wir alle nicht. Der letzte Eroberungskrieg mit deutscher Beteiligung liegt aber auch schon 80 Jahre zurück.

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Vielleicht erklärt sich damit auch die Mangelsituation an Munition - wenn ich einen Amoklauf plane, nehm ich noch eine Hand voll Wechselmagazine mit. Wenn ich aber einen Bankraub vorhabe, reichen zwei Schuss (einen Warnschuss und einen um die Verfolger auf der Flucht auszuschalten).

der letzte Krieg in Europa, der sich auf diese Weise „gerechnet“ hat, dürfte Jahrhunderte zurück liegen. Diese Kalkulation setzt voraus, dass der Gegner so schwach ist, dass er dem Angreifer keinen nennenswerten Schaden zufügen kann.
Die Situation haben wir in Europa nicht.
Ich sehe auch kein europäisches Land, das aufgrund solcher Überlegungen einen Krieg anfängt.
Es ist ja nicht mehr so, dass eine Armee in ein fremdes Land einfällt und Kisten voll Gold und Silber klaut.
Ich glaube, da musst Du Dir wirklich keine Sorgen machen.

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Hier spricht der Fachmann, der 10 Verfolger mit einem Schuss ausschaltet.

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