Dazu heute bei N-tv
So sieht das Europa der unwilligen aus.
Wenn wir noch nicht mal Öl- und Gas-Sanktionen vollständig hinbekommen , sehe ich bei vielem anderen auch schwarz.
Dazu heute bei N-tv
So sieht das Europa der unwilligen aus.
Wenn wir noch nicht mal Öl- und Gas-Sanktionen vollständig hinbekommen , sehe ich bei vielem anderen auch schwarz.
Hegseth gibt uns zum Abschuss frei
In einem internen Dokument zum Umgang des US-Militärs mit internationalen Krisenlagen hat Verteidigungsminister Pete Hegseth sein Ministerium angewiesen, in Europa nur sehr begrenzt einzugreifen. Dies berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf das ihr vorliegende Dokument „Interimsleitfaden der Nationalen Verteidigungsstrategie“.
"Unwahrscheinlich" sei, dass die USA wesentliche militärische Unterstützung in Europa leisten würde, sollte Russland militärisch vorrücken, heißt es laut dem Bericht in dem Dokument. Es legt Prioritäten für hochrangige Pentagon-Mitarbeiter fest. Unklar ist, ob sich US-Präsident Donald Trump als Oberkommandeur der Streitkräfte auch im Ernstfall nach diesem Leitfaden entscheiden würde. Laut Artikel 5 der Nato-Verträge müssten die Vereinigten Staaten im Falle des Überfalls auf ein Bündnismitglied dieses verteidigen. Trump müsste dies anordnen.
Danke für die Info, ist aber jetzt nicht überraschend. Deshalb gibt es ja in Europa die jetzigen Diskussionen über eine eigene europäische Verteidigungsstrategie. Die Russen stehen morgen nicht vor europäischen Grenzen. Aber was geklärt werden muss, ist tatsächlich, wie will sich Europa militärisch aufstellen und was wird hierzu benötigt. Die Kernfrage wäre erstmal, wäre die NATO ohne die USA eine Möglichkeit . Das erscheint erst mal plausibel und hätte ein solches Potential, dass,jedenfalls die Russen abschrecken müsste. Aber da hätte wir leider solche eher unzuverlässigliche Partner wir Ungarn und die Türkei. Die andere Alternative wäre eine wirklich neue europäische Alllianz ( der etwas willigeren) mit GB, Frankreich, Benelux, Spanien, Portugal, den skandinavischen Ländern ,den Baltischen Staaten und Österreich , Italien und Deutschland. Auch nicht ganz so einfach, weil selbst hier ja autoritäre und faschistische Bewegungen gefährlich werden. Und die Rolle des Balkans ist auch uneinheitlich und noch nicht klar. Jedenfalls sollte man diese Fragen klären, bevor man militärische Ausgaben für irgendein unbekanntes Bündnis plant. Und die Verteidigung von Deutschland allein und eine Aufrüstung nur unter einer nationalen Priorität, ist albern und würde wohl noch länger dauern wie die Sanierung der deutschen Bahn und wäre dann immer noch keine Sicherungsgarantie, wenn man dann überhaupt sowas noch benötigen würde.
bei Miosga wurde gerade wie folgt argumentiert:
die USA wären u.a. aufgrund der Abrüstung der letzten Jahrzehnte nicht mehr in der Lage, einen 2-Fronten-Krieg gegen China und Russland zu führen.
Sie sähen China als die größere Bedrohung und hätten sich daher notgedrungen entschieden, sich darauf zu konzentrieren.
D.h. für Russland gebe es bei den Amis einfach keine Kapazitäten mehr.
Deswegen sei Trump so freundlich zu Putin und deswegen zwinge er die Europäer, sich alleine mit Russland auseinanderzusetzen.
Weil die USA sich hier also insg. in einer eher schwachen Position sähen, seien sie auch so sauer auf die EU, die sich ziert, hier einzuspringen, insb. weil Obama und Biden den Wunsch nach mehr Einsatz der EU auch schon (ohne Erfolg) geäußert haben.
Das wäre zumindest mal eine halbswegs rationale Erklärung für das Verhalten der USA.
Mioska habe ich teilweise gesehen, und fand die Erklärung zu kurz geraten: Ich denke, die Feindseligkeit dieser Leute geht weit über eine Enttäuschung über europäische Verteidigungspolitik hinaus. Sie wenden sich nicht nur von den alten gemeinsamen Werten ab, sie bekämpfen sie offen, und ihr Ziel ist ein auseinandergefallenes Europa zu ihnen Füßen, das sie aussaugen können.
Leute,
mal keine Panik was Verteidigung betrifft.
Russland hat schon Schwierigkeiten mit der Ukraine alleine. Das BIP der EU ist ca. 10mal so groß wie das russische. Europa ist aufgewacht was Verteidigung betrifft. Auch ohne die USA ist die Nato eine große Verteidigungsgemeinschaft. Europa (und hoffentlich auch andere) ist auf dem Weg, wenn es auch langsam geht, sich von Öl und Gas zu verabschieden, was Russlands größte Einnahmequelle ist. Russland hat eine schrumpfende Bevölkerung.
Die Trump Regierung will die Verbündeten Russlands (China und Iran) schwächen. Hoffentlich kommt es da nicht zu kriegerischen Auseinandersetzungen.
Alles Rahmenbedingungen, die dagegen sprechen, dass Russland die EU erfolgreich angreifen kann.
Hoffentlich ist die russische Führung einsichtig genug.
Ein sehr unkonkrete Aussage. Wörtlich genommen ist sie falsch, aber du meinst „Europa“ vermutlich als politischen Begriff (EU, NAT=) und nicht als geografischen.
Aber auch dann ist es falsch, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen grenzen an Russland.
bei uns fehlt nach wie vor die Erkenntnis, dass jetzt nicht die Zeit für Kleinkram ist.
Die Produktion von Artilleriemunition wurde etwa dadurch behindert, dass Regierungen nicht bereit waren, sich zu langfristigen Investitionen zu verpflichten. Dadurch seien keine zusätzlichen Kapazitäten entstanden. Auch Regelungen zur Haltbarkeit von Munition standen dem Bericht zufolge dem Aufbau größerer Bestände im Wege.