Das habe ich auch schön öfter geschrieben, mittlerweile habe ich es aufgegeben. Sprache ist einfach nicht logisch und ein einmal etablierter Begriff lässt sich kaum ändern. Mehr Beispiele? Quantensprung und Epizentrum fallen mir auf die Schnelle ein.
„Ökolologie“ ist auch so ein Beispiel.
Aber mit dieser kleinen Off-Topic-Einlage möchte ich mich für eine Weile ausklinken. Ich wünsche euch eine angenehme Weihnachtszeit und einen schönen langen schneereichen Winter.
den bin ich nicht bereit aufzugeben, zumal das sowieso unnötig ist. Allerdings sollte unser Wohlstand nicht mehr auf tönernen Füßen ruhen.
also andere Energiequellen und keine Verschwendugn mehr von Rohstoffen durch billige Wegwerfprudukte.. Zum beispiel habe ich vor exakt einem Jahr eine gar nicht so billige Matratze gekauft, die Herstellung davon iist, weil es eine Schaumstoffmatratze ist (andere waren mir bisher zu hart dabei habe ich schon eine recht feste Variante gekauft) ähnlich Co2 intensiv wie die Dämmplatten für Häuser.. (ist ja auch nur PU- Schaum oder ähnliches)
wenn ich selbst eine teure Matratze, die kein Ikea Modell ist nach einem jahr wegwerfen kann dann sagt die Umwelt gute Nacht.. wegen der absurden Müllmenge und der Rohstoffverschwendung..
Wenn die Grünen dies nicht wollen, sollen die sich doch zum beispiel darm kümmern ,das ich ein bezahbare Matratze bekomme die wirklich 10 jahre hält. also so dass ich Rückenschmerzen bekomme weil ich fststelle dass die Matratze schon wieder durchhängt und schlapp gemacht hat.. (Info: der Lattenrost ist noch einwandfrei, daran liegt es nicht)
Ich werde vielleicht auf eine Federkern Matratze umstellen.. mit Stahlfedern.. hält vielleicht länger..
Das war nur ein Problem Beispiel..
Damit will ich sagen, unser Wohlstand ist nicht die Ursache des Problems, er muss künftig nur anders sichergestellt werden.. das einizge was es daran nicht braucht ist der Konsumwahn. (das sind ja die Kurzlebigen Produkte..)
Dieser Unterschied ist gut formuliert.
Allerdings müssen sich die Grünen nicht darrum kümmern, dass alle eine preisgünstige Matratze bekomen. Ein bisschen Eigeninitiative ist nicht schlecht, und es ist sogar für Leute ohne gesundheitliche Einschränkungen zumutbar, auf einer Gebrauchten zu schlafen, die gibt es zum Teil schon geschenkt.
Das ist leider aber gar nicht möglich, ich habe noch nie gehört das man durch Eigeninitaiative eine preisgünstige Matratze bekommt die lange hält und was taugt..
Außerdem gibt es ein anderes Problem. Aus Hygienischen Gründen kann man nicht einfach einfach Gebrauchte Matratze nehmen. Niemad weiß was manche Leute für unhygienishe Dinge in ihrem Bett treiben, die ihren Weg in die Matratze finden.. igittt.. das kann auch niemand alles stängig genau prüfen..
Darauf will niemand schlafen.
In Hotels gibt es deswegen recht strenge Hygieneregeln, die sicherstellen sollen, dass der nächste Gast, egal was der Vorgänger in dem Bett gemacht hat, dasseleb Bett benutzen kann. (Matratzenhygiene gehört auch regelmäßig dazu!)
Bei gebrauchten Matratzen von Privat ist das nicht unbedingt sichergestellt. Zum Beispiel will ein Nichtraucher gewiss keine Matratze aus einem Raucherhaushalt..
Nette Idee, aber es wird oft vergessen, dass in der Praxis einiges zu beachten ist…
Ein bisschen gesunder Menschenverstand ist natürlich immer hilfreich.
Ansonsten ersetzt das Wort „Matratze“ durch „Möbelstück“.
Übertriebene Hygienevorstellungen sind auch Gift für den Klimaschutz, denn dadurch führt an Verpackung und Neukauf für Viele kein Weg vorbei.
Übertrieben? Bedingt.. Es gibt viele komische Leute, du willst gar nicht wissen was die alles im Bett so machen..
Da wird dir schlecht, glaub mir..
Natürlich kann es übertrieben sein ausschließlich neue Matratzen zu wollen, aber viele Leute reinigen die nicht richtig, dier Krümel und anderer Dreck oder sie pissen (versehentlich) ins Bett oder ähnliches.. die Matratze ist deswegen oft ziemlich versifft, auch wenn die noch gar nicht alt ist und daher eigentlich unverkäuflich..
nicht umsosnt schließen viele Händler Matratzen die länger als etwa 2 Monate benutzt wurden von der Rücknahme aus außer zum Garantieaustausch, dabei wird aber die gebrauchte Matratze vom Händler entsorgt, also vernichtet..
Wird eine Matatze nicht regelmäßig Gereinigt, also der Matratzenbezug zwei mal Jährlich gewaschen und alle paar Wochen mit dem Staubsauger gereinigt, ist die Matratze nach zwei Jahren schon muffig ,fleckig und braun.. das machen die wenigsten, oder hast du deine Matratze schon jemals den Bezug der eigentlichen Matratze (NICHT den Bezug den man drübermacht!) abgenommen und gewaschen?
Ich hab das mal gemacht da ich eine große Waschmaschine zur verfügung hatte.. Obwohl die Fraglche matratze erst drei Jahre alt war, wurde der matratzen bezug der eigentlichen Matratze braun und das Waschwasser war in der Maschine schwarz geworden.. auf so viel fremden dreck einer gebrauchten Matratze von anderen Leuten möchte ich nicht schlafen.. Hotels reingien sowas regelmäig.. (wenn es ein anständiges ist)
Äh außerdem braucht man eine Waschmaschine die so ein großes, schweres Wäschestück aufnehmen kann..
Man kann also eigentlich nur gebauchte Matratzen nehmen , die gereinigt wurden..
Das ist dasselbe Problem wie bei gebrauchten Autos, viele Leute benutzen ihr Auto als Fahrenden Mülleimer.. schmeißen es voll mit Flaschen, Mc Donalds Tüten, Zigarettenschachteln usw.. Und rauchen noch darin.. und reinigen es nicht richtig vor verkauf.. besonders Autos von jungen Leuten sehen so aus..
Die holen dann zwar meist den Müll raus machen aber nix sauber..
Doch, ich würde es gerne wissen
Mein Risiko.
Warum denn, wieso ist das so interessant?
Das kann ich erst sagen, wenn ich es weiß.
um mal wieder ernst zu werden
kann jemand die SInnhaftigkeit des Vorschlags beurteilen?
klingt erstmal plausibel für den Laien
Das klingt für mich auch plausibel, es ist letzten Endes eine Optimierungsfrage, auf welchem Weg zum Ziel wir mit den geringsten Kosten am meisten CO2 sparen.
Da wir für die Wind- und Sonnenenergie im annähernd gleichen Leistungsumfang Gas/Wasserstoff-Kraftwerke brauchen, macht ein paralleler Ausbau Sinn. So interpretiere ich den Vorschlag zumindest.
Wenn wir speziell PV zu weit ausbauen, haben wir Zeiten mit immensen Überhang im Sommer und das auch nur Tagsüber. Für die anderen Zeiten haben wir aber bisher keine überzeugende Lösung (Speicher/H2). Das heißt, wir brauchen sowieso eine Lösung (hier ggf. Gas/H2-Kraftwerke) in ausreichendem Umfang. Zu große EE- Überkapazitäten sind dann erst mal rausgeschmissenes Geld.
Das ist wohl der Hintergrund.
Und ob die „alles wird elektrisch“ Ideologie dr richtige Weg ist, bezweifle ich ohnehin.
Dieser Ideologie hängt auch keiner an. Auch H2 wird seinen Platz finden. Und vielleicht auch mal synthetischen Methan. Wer weiß?
Was mir auf die Schnelle aufgefallen ist:
- es wird davon ausgegangen, dass langfristig noch blauer Wasserstoff (also aus Erdgas reformiert) verwendet wird. Die zuverlässige und günstige Versorgung mit Erdgas (LNG aus USA) wird als gegeben angenommen - darauf würd ich nicht unbedingt eine belastbare Zukunftsstudie bauen. Zumal das mit unseren Klimaschutzzielen auch nicht vereinbar ist. Wenn wir aus US-Frackinggas hergestellten Wasserstoff verstromen, können wir aus Klimasicht auch direkt bei unserer eigenen Braunkohle bleiben.
- es wird davon ausgegangen, dass es ein deutschlandweites Piplinenetz für H2 und CO2 gibt. Selbst wenn für H2 das heutige Erdgas-Fernleitungsnetz verwendet werden kann, bedeutet das ein komplett zusätzliches Fernleitungsrohrnetz, dessen Investitionsbedarf mit 20Mrd € in der Studie recht optimistisch angenommen wird - gleichzeitig sollen 70Mrd € für den Stromnetzausbau eingespart werden. Die Relation scheint doch recht schief zu sein.
- Synergien im europäischen Verbundnetz bleiben gänzlich unberücksichtigt. Die Ösis (und andere Bergvölker) freuen sich, wenn sie unsere solare Überkapazität in Pumpspeicher zwischenlagern können - sofern es der Netzausbau hergibt.
Zuverlässig: ja, günstig: wird man sehen.
Wenn wir nicht davon ausgingen, müssten wir sofort AKWs bauen oder die Kohleförderung wieder steigern.
Nicht bis in die Wohnhäuser, sondern nur zu Versorgung von Industrie und Kraftwerken. Das sollte machbar sein.
Das wird für eine Dunkelflaute nicht reichen.
Ich sehe z.Z keine Lösung, die nicht Gas/H2-Kraftwerke als Backup vorsieht. Für einige Jahrzehnte.
Hier widersprichst du dir aber selbst.
Was die Ösis da an Pumpspeicher haben ist fast vernachlässigbar. Zu dem brauchen die die Kapazitäten auch für eigenes Netz.
Das H2 Netz muss ja nur die Standorte der Kraftwerke bedienen.
Bei der Verteilten PV muss es aber flächendeckend sein.
Es ist wie es ist.
Wir haben auf absehbare Zeit keine ausreichenden Stromspeicher und verlässliche EE.
Wir brauchen also in größerem Umfang Reservekraftwerke für die Zeit wenn PV und Wind schwächeln. Das leisten aber Kohlekraftwerke nur bedingt. Zumal wir ja 2030 aus der Kohleverstromung aussteigen wollen, was ich für unrealistisch halte.
Also am LNG oder H2 geht kein weg vorbei.
Aus Erdgas Wasserstoff zu machen um ihn dann zu Verstromen ist aber Unsinn.
Das mit der H2-Verstromung kann nur nach und nach kommen und dann besser gleich mit grünem Wasserstoff. Das Erdgas dann lieber direkt in der bestehenden Infrastruktur ohne Umstellungsaufwand verwenden und das gesparte Geld in EE stecken.
Die Studie spricht von zwei Fernleitungsnetzen - eins für H2 und eins für CO2. Wir haben aktuell nur eins für Erdgas. Das ist mathematisch eins zu wenig und technisch sogar noch weniger, weil ja das vorhandene auch erst noch ertüchtigt werden müsste. Dafür halte ich die genannte Investitionssumme für zu optimistisch angenommen.
Das sollte oben auch gar keine Argumentation sein, sondern nur eine Darstellung der Unzulänglichkeiten der Studie (nicht nur des Presseartikels dazu). Mir scheint als hättest du und @Kalo diese gar nicht gelesen, oder?