Klar, aber wir können trotzdem die eigentlich nicht benötigten Akkus bauen und in die Keller stellen.
Sicher sinnvoll. Macht man bereits bei Solarthermie und braucht da ganz wenig Strom.
Bei Häusern in Ziegelbauweise bilden die Wände einen gewissen Wärmespeicher, für Häuser in Holzständerbauweise gibt es das Konzept, in die Wände PCM Speicher einzubauen.
Könnten wir, aber dann sind sie nicht mehr „gedanklich kostenlos“ und sogar etwas teurer als die Megapacks, weil kleinere Einheiten.
Als stationäre Mittel- und Langzeitspeicher sind Li-Akkus eigentlich ‚Perlen vor die Säue‘. Da gibt es kostengünstigere Technologien, angefangen bei Bleiakkus.
Ich habe ja nicht geschrieben, dass es Li-Akkus sein müssen, sondern was immer die am besten geeignete, stationäre Energiespeichertechnik.
Ich wollte nur deutlich machen, dass die potentiellen Einsparungen im Mobilitätssektor sich nicht nachteilig auf die Stromspeicherung auswirken müssen, sondern im Gegenteil, Ressourcen freimachen, die wir zielgerichtet für Speichertechnologien verwenden können. Aber ja, das ist dann natürlich nicht mehr V2G.
War auch in keinster Weise ein Vorwurf an Dich. Wir helfen uns hier ja gegenseitig mit Fakten aus ![]()
Unser erstes Problem bei den Speichern ist auch nicht technischer Natur. Ein kommerzieller Betreiber einer Batteriefarm (und sonst nix) müsste aufgrund unserer bescheuerten Gesetze zweimal (laden/entladen) Netzentgelte zahlen, obwohl er noch nicht mal Strom verbraucht, sondern netzdienlich agiert! Das ist durchaus ein Politikum.
Solange wir noch die AKW und KKW haben, sind Langzeitspeicher nicht wirklich ein Thema. Deshalb kommen die Startups mit den alternativen Batteriechemien auch nicht aus dem Knick. Aber bei einem EE-Anteil von 100 % werden wir dringend sehr viel Speicher brauchen (s.o.).
Ich denke daher, dass es langsam an der Zeit ist, die Betreiber von EE-Anlagen dazu zu verdonnern, einen kleinen, aber stetig steigenden Anteil als Grundlast abzuliefern. Sprich: entweder einen Akku neben die WEA zu stellen oder einen entsprechenden Kontrakt mit einem remote Speicherbetreiber vorweisen zu können. Das würde die Batterie-Startups beflügeln!
Ja.
Hoffe auf Na-Ion Akkus.
Hat jemand Erfahrungen mit so was?
Mal die fragen
oder die Ulmer
Ja, die werden derzeit ordentlich gehyped, sogar als e-Auto-Akkus, weil billiger.
Der Hype um Festkörperzellen hingegen scheint vorbei zu sein, seit Tesal Maxwell Industries wieder abgestoßen hat. Ebenso das Thema SuperCaps. Um Quantumscape ist es auch sehr still geworden.
Es ist unglaublich viel Bewegung in dem Markt.
@anonymeNutzer : Warst Du es nicht, der sich etwas mit diesen Salzwasser-Akkus auskannte (oder wie auch immer die heißen)? Das ist doch aber was anderes, oder?
Nein. Ist das gleiche. NaCl = Kochsalz.
Hab’ vor etwa einem Jahr mal die Schönauer (EWS) gefragt. (Bin da ja Kunde.)
Antwort war: noch in der Erprobung.
LiFePh scheint stand der Technik zu sein. Gibt auch Segelflugstartwinden, die damit betrieben werden (lechts
).
Habe aber selber keine Erfahrung damit.
… und ein ganz banales gegenwärtiges Problem: praktisch alle Wall-Boxen, die gegenwärtig auf dem Markt sind können nicht bi-direktional arbeiten
Ich hatte am Dienstag letzte Woche ein einstündiges Gespräch mit einem Händler, der Akkus verkauft seit dreißig Jahren, jetzt nur LiFePO4.
Auch ans Militär. Damit werden Hubschrauber angelassen. Mit externen Batterien auf einem LKW, die fliegen nicht mit.
Und sie prüfen auch die Akkus aus China, bevor sie sie verkaufen. Sie haben alle möglichen Erfahrungen gemacht, gute und schlechte und ein tiefes Verständnis von der Elektrochemie der Akkus.
Ich habe von meinen 3 abgebrannten Akkuanlagen erzählt und er von seinem Erfahrungen. 2 habe ich saniert, das waren Engineeringfehler meiner Vorgänger in der Arbeit, die dritte war ein Einzelstück, die bekommt jetzt wieder einen neuen Akku nach 10 Jahren Pause.
Bereits der Roadster I konnte bidirectional. Wurde aber wieder ausgebaut, weil es keiner genutzt hat, vermutlich wegen Zyklenfestigkeit. Ich werde mich mal erkundigen, ob die aktuelle Tesla wallbox das kann. Den Rest kannste ja eh knicken.
Richtig. LiFePO4 muss es heißen.
Auweh! So richtig mit Feuer?
Wurde gelöscht? Und wenn ja, von wem und wie?
Interessiert mich. Weil ich - als ehemaliger Feuerwehrmann - dazu einen Vortrag habe.
Der Artikel von EWS ist ja nett und das Projekt durchaus sinnvoll ![]()
Aber was mir sofort wieder einen dicken Hals verschafft, ist folgender Satz:
„allerdings sind viele Batterietypen in ökologischer Hinsicht problematisch, weil sie Schwermetalle und Seltene Erden enthalten.“
Textaufgabe:
- Nenne mir irgendeine Batteriechemie, die seltene Erden enthält! Ich kenne nämlich keine einzige.
- Es gibt 38 (kein Flax) Definitionen für ‚Schwermetalle‘. Die ‚schärfste‘ davon nimmt „Metalle mit einer Dichte ab 5 g/cm³“. Nur da sind die gängigen Batteriebestandteile wie Kobalt (macht man nicht mehr, zu teuer), Kupfer, Zink und Nickel enthalten. Allerdings auch Eisen aka Fe wie in LiFeP.
Also: welcher Praktikant hat diesen Artikel geschrieben? ![]()
Brand 1 : MetroNorth Locomotive FL9AC, 1993 Batterie 74 V 150 Ah NiCd. Kochte im Sommer bis die Zellengehäüse schmolzen. In New Haven CT
Floatladespannung zu hoch. Personal gelöscht mit Handfeuerlöscher.
Brand 2 : ELron | Elron Triebzug 1401 , August 2013, Batterie 110 V ca 100 Ah, NiCd Kochte im Sommer bis die Zellengehäüse schmolzen. In Tallinn, EE . Floatladespannung zu hoch. Feuerwehr gelöscht mit Schaum. Vielleicht findet ihr das Video noch im Internet
Brand 3 : meine eigene PV Inselanlage Batterie Blei 48 V 130 Ah. 2012 Nach drei Jahren Floatbetrieb Zellenkurzschluss und Verbratungen.
Beendet durch Zerstörung des SMA Batteriewechselrichters innen schwarz und des BLGs. Keine sichtbare Zerstörung am Hagen Bleiakku sichtbar. aber Säure durch Überdruckventil ausgetreten. SMA Hat einen neuen Batteriewechselrichter geliefert.
Bei allen Bränden / Schäden ging das von innen angeordneten Zellen aus.
Danke !
Also war schon mal in keinem Fall der „Überflutungs-Container“ notwendig.
Laden über Schukodose geht nur mit 10 A, für 16 A ist CEE notwendig.
Reduzierung des Leistungsbedarfs am
Netzanschlusspunkt durch Laden der
Fahrzeuge untereinander
Das ist Quatsch, wenn ich eine Fahrzeug-Batterie schon geladen habe, werde ich sie nicht mehr entladen!
Die Lebensdauer einer Fahrzeug-Batterie im Stehen verbraten ist so das Dümmste, was der Besitzer tun kann. Da müsste ich die kWh schon für 1,50€ wieder verkaufen können, dann würde es sich lohnen.
V2H : Wenn Papi wegfährt, geht das Licht aus.
Da gibt es schon viele Schlangenölverkäufer.
Was ist MIttel- und Langzeit? Die Speicherung für den Privatmann sollte nicht über 24 Stunden gehen. wg. Kapitalrendite.
Wo beim Bleiakku die Zyklen aufhören, fangen sie bei LiFePO4 an.
Bitte nicht verdonnern. Wir sollten froh sein, um jede EE-Anlage. Bitte keine Hürden.
Aber wir sollten den Bau von Speichern fördern, indem wir z.B. die unsinnigen doppelte Netzentgelte abschaffen. Wer Strom speichert und wieder zurück gibt sollte überhaupt kein Netzentgelt zahlen, weil er das Netz stabilisiert.
Den Rest sollte der EU Emissionshandel erledigen, der hoffentlich mittelfristig den Gasstrom teurer als den Batteriestrom machen wird.
Ist ein Zeichen dafür, dass die Branche erwachsen geworden ist. ![]()
Je mehr ich darüber nachdenke;
Zwei davon waren NiCd-Akkus.
Ich habe ja noch einen Citroen-AXelectrique (nicht fahrbereit).
Der hat NiCd-Akkus (von SAFT). 120 V; 100 Ah.
Die sind doppelwandig. Mit einem Wasser-Kühlmantel.
Einer elektrischen Umwälzpumpe und einem kleinen Kühler (Luft-Wasser).
Die Pumpe lief immer während des Ladevorgangs. Nicht während der Fahrt.
Dachte; das sei um die Zellentemperaturen gleichmäßig und damit den Memory-Effekt im Zaum zu halten.
Kann es sein, dass das auch eine Vorkehrung gegen Fehler (Überhitzung) bei der Ladung ist?
Das Auto war auch - bei entsprechender (ortsfester) Einrichtung - Schnell-Ladefähig.
Mit Memory Effekt hat das nichts zu tun.
Die Zellen im Kern werden ja wärmer, aber die Ladeschlussspannung ist temperaturabhängig. Also müssen alle auf der gleichen Temperatur gehalten werden. Da hilft ein Wassermantel und eine Pumpe oder eine Aufstellung, bei der alle Zellwände frei stehen.
Da ist in einem Pkw die Pumpe das kleinere Übel.