@Binnen_un_Buten , @OberdiUl
So faszinierend ich das von euch beschriebene als Erweiterung meiner biologischen Bildung auch sehe…
Was ist die Anbindung an das Transgenderthema?
Ein Transmann, der seine genetisches Frausein oder eine Transfrau, die ihr genetisches Mannsein verleugnet - dem/der ist nun wirklich nicht zu helfen…
Zumindest, so lange es keine ethisch ohnehin nicht vertretbare aber technisch noch in astronomisch weit weg zu scheinenden Möglichkeit ganzer Chromosomentausche in sämtlichen Zellen gibt…
In Bezug auf die psychologische Sozialisation ist diese Betrachtungen aber nicht zwingend relevant - zumindest habe ich oben dazu nichts gefunden…
Bei Lesben und Schwulen argumentiert schließlich auch niemand (mehr) ernsthaft genetisch, das das Sozialverhalten und das eigene Selbstverständnis auf den Chromosomensatz zu fussen hat…
So sehr also der biologische Exkurs zum allgemeinen Verständnis biologischer Zusammenhänge wichtig ist - zur Klärung sozialer Wahrnehmung ist er nur bedingt geeignet…
Das ist analog der Mathematik - die natürlichen Zahlen sind ebenfalls kein Spektrum - man kann sie im Binärsystem sogar runterbrechen auf 1 und 0…
Und trotzdem kann man mit entsprechenden Verarbeitungen (Rechenregeln) der natürlichen Zahlen bis hin zu zur den irrationalen Zahlen, komplexen Zahlen etc. gelangen, die ein Spektrum bzw. ein Kontinuum bilden…