Eine unterschiedliche Höhe der Gehälter ist nicht automatisch eine Benachteiligung. Sie kann viele Ursachen haben.
Das ist ja gerade die Denke, die ich und andere hier kritisieren: mir geht es nicht so gut, wie ich es gerne hätte, also ist der Staat und da insbesondere die unfähige Regierung schuld. Die eigene Unfähigkeit wird nicht ernsthaft in Betracht gezogen.
Es könnte im Osten sicher einiges besser laufen, aber ist die Ampel wirklich daran schuld?
Es geht ja hier nicht hauptsächlich um was die Ampel besser oder schlechter gemacht hat sondern was die vielen Regierungen in Deutschland seit der Zeit angestellt haben und was systematisch immer noch unterdrückt wird.
Der Marshallplan lief von 1948 bis 1952. Da kann man nicht von „die ganze Zeit“ reden.
Nach 1989 floss sehr viel Geld und Know How aus dem Westen in den Osten.
Ich halte solche „Experimente“ für zu gefährlich, um das wirklich zu wollen. Wenn AfD und BSW handelseinig würden, dann gäbe es tatsächlich keine Handhabe, eine solche Koalition zu verhindern. Dann könnte man nur noch hoffen, dass sie sich bald so zerstreiten, dass die Koalition auseinander bricht und es zu Neuwahlen kommt. Zum Glück scheint das BSW das nicht zu wollen. Auch die CDU sehe ich nicht in einer Koalition mit der AfD, das würde ihr ganz böse auf die Füße fallen und sehr viele Wähler - nicht nur in Thrüringen - anderen demokratischen Parteien zutreiben.
Eine Koalition von CDU, SPD und/oder Linken mit Beteiligung des BSW wäre aber wahrscheinlich auch nicht sonderlich stabil, so dass man auch in dem Fall mit baldigem Koalitionsbruch und vorgezogenen Neuwahlen rechnen müsste. Insgesamt also eine verdammt verzwickte Situation - verzwickter übrigens als in Sachsen, wo es wenigstens keine rechnerische Mehrheit für AfD+BSW gibt, so dass CDU, SPD, Grüne und Linke eine Mehrheit hätten: schwierig genug, aber nicht so kompliziert wie in Thüringen.
Sie haben ein blühendes Land zugrunde gerichtet und die Menschen dort systematisch unterdrückt. Sorry, aber darauf kann ich nur noch mit Ironie antworten.
wie beweist man Regierungsfähigkeit ohne in der Regierung zu sein?
langsam sieht es schon so aus…
aber hier ist auch was dazu:
das bemerkenswerte ist tatsächlich, dass man eine Zusammenarbeit mit der Linke unter dem Vorwand des Unvereinbarkeitsbeschlusses nicht in Betracht zieht, aber mit der Abschpaltung aus ihr, dem BSW, das theoretisch noch weit konservativer links ist, die Möglichkeit offen lässt…
_ kaum aufrechtzuhalten beides zusammen, mal sehen was überwiegen wird
Minderheitsregierung mit Toleranz von links ?
Das war mein Hintergedanke bei dem „Vorschlag“. Ich gebe Dir Recht, ohne Risiken wäre das nicht. Aber besser mal in einem kleinen Bundesland als später dann in der BRD.
Zitat:
„Unter den Ländern des ehemaligen sozialistischen Lagers nahm sie sogar im Produktivitätsniveau insgesamt und in der wissenschaftlich-technischen Leistungsfähigkeit auf vielen Gebieten eine Spitzenstellung ein. Die DDR verfügte auch über wichtige wirtschaftliche und Forschungsleistungen, die sie in das vereinigte Deutschland einbringen konnte. Die Chancen, diese zu sichern und weiter auszubauen wurden ihr aber zum großen Teil, wie noch gezeigt werden soll, genommen.“
Da hast Du Recht. Eine Landesregierung mit AfD-Beteiligung wäre nicht der Untergang des Abendlandes, sondern ein kleineres Übel als eine Bundesregierung mit AfD-Beteiligung. Der Schaden, den so eine Regierung anrichten könnte, wäre zwar nicht gering, aber begrenzt. Dennoch würde ich es nur äußerst ungern darauf ankommen lassen.
nein, der Skandal ist, dass die Ostrenten (mit Steuergeld?) künstlich angehoben worden sind. Das war ein reines Wahlgeschenk.
Es gibt eine Rentenformel, deren Ergebnis sollte gelten.
Wenn jemand weniger Gehalt hatte, ist auch die Rente geringer.
Das künstlich zu korrigieren ist sachlich nicht begründbar.