?? Ich versuche nur, auf der Metaebene Dinge vergleichend gegenüberzustellen - und komme zu dem Schluss, das wir in diesem Punkt uns gleich verhalten.
??
Ich habe offensichtlich andere Vorstellungen darüber, wie man Kompromisse findet als Du - und ob man zwingend einen Kompromiss braucht, selbst wenn die Zeit dafür noch nicht reif ist. Vor allem ist mir klar, dass mein Informationsstand - vor allem in Bezug auf den russichen Angriffskrieg, nicht ausreicht, um überhaupt fundiert über mögliche Lösungsansätze zu sprechen (allein, weil ich die Infos der Geheimdienste und auch die Ergebnisse vieler Verhandungen, die derzeit auf allen möglichen Ebenen und mit diversen Partnern und Kontrahenten laufen, nicht kenne).
Meine Idee des „auflaufen lassens“ gilt natürlich nur unter der Prämisse, dass hinter verschlossenen Türen nicht schon längst über Friedensszenarien aller möglicher Art verhandelt wird. Ich muss also glauben, dass Russland direkte Gespräche mit der Ukraine jenseits der Erfüllung ihrer Maximalforderungen ablehnt.
Ich bin dafür auszuloten, was der eigentlich will.
Deine Auslotung ist für mich in jedem Fall ein wichtiger Baustein, den ich absolut unterstütze - das funktioniert aber ebenfalls wieder nur bilateral; allein, es gibt keine Anzeichen dafür, dass Russland etwas ausloten will… Wir stoßen erleut auf eine Axiom von Dir, das Russland jederzeit bereit wäre zu Sondierungen, weil man das eben zwischen Erwachsenen im Normalfall einer Krisensituation so tut - es gibt aber keine Anzeichen für dieses aufgestellte Axiom.