USA - Wiederwahl von Trump

irgendwie habe ich ein Fremdschämgefühl als Amerikaner…

Aber das ist dem Bildungsnivea in den USA geschuldet. Die meisten Trump-Wahler haben zum großen Teil keinen College-Abschluss…
Viele Amerikaner durften nicht wählen… usw.

Was bedeutet das für die Weltpolitik?
Trump wird die Ukraine fallen lassen und mit Putin einen Deal verabreden… über die Köpfe der Ukrainer hinweg.
Da Trump den Artikel 5 der Natoverpflichtung aussetzen oder zumindest ignorieren wird, sind die Europäer auf sich alleine gestellt. Vielleicht geschieht ein Wunder und Frau Wagenknecht kann mit ihren Getreuen russische Panzer an der Grenze zum Baltikum damit aufhalten, indem sie die Internationale trällert…
Georgien und der Kaukasus wird von Putin ebenfalls einverlaibt…
Die Türkei könnte sich auf Putins Seite schlagen, kann aber nicht aus der Nato geworfen werden.
Taiwan wird Trump auch nicht interessieren, somit werden die Phillipinen, Südkorea und Japan alleine versuchen müssen, die chinesischen Expansionspläne zu unterbinden.
Da Putin sich dann die gesamte Ukraine unter den Nagel reißen wird, kontrolliert er auch die Weizenlieferungen und Preise. Bist du für Russland, bekommst du einen guten Preis für das gestohlene ukrainische Getreide. Bist du gegen Russland, zahlst du das 10 fache… Also Zahlen oder Revolte in deinem Land…
Tja, und dann haben wir noch mehr Flüchtlinge… ich bemerke schon eine Zunahme der Anfragen aus der Ukraine nach Aufnahme-Unterstützung.

Ach, den Rocket-man habe ich noch vergessen. Mit Putins Segen wird er sich gleich noch Südkorea klauen…

Und warum das Ganze? Weil meine Landsleute anscheinend zu dumm sind, einen malignen Narzissten, der zudem noch rechtskräftig verurteilt wurde, NICHT zu wählen…

Sorry für meinen Sarkasmus und meine Schwarzseherei, aber ich habe das Gefühl, wir sind am Arsch…

Ich werde wohl mal für 72 Tage Vorrat auffüllen. Reicht da eine halbe Palette Klopapier?

Sarkasmus off*

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Bitte übertreibe es nicht mit der Fremdscham. Die Deutschen werden es den USA nachmachen, wie sie ihnen fast alles nachmachen, sogar das Halloween mt dem bescheuerten trick or treat. Vermutlich eine Erfindung des Zuckrig-Industriellen Komplexes.

Was ich nicht verstehe, wenn ihr schon an Hunz und Kunz Waffen verkauft, warum nicht mit einem obligatorischen Scharfschützentraining?

Sascha Lobo hat auf Spiegel Online ein ziemlich brilliante Analyse des Debakels geliefert. Leider hinter Paywall, aber alleine für diesen Text, würde sich ein kurzes Abo lohnen. In meiner Schnellzusammenfassung:

  • 3000 Jahre Patriarchat

  • Verlust an Kaufkraft

  • Missachtung der „Deplorables“. Sein Fazit: „Es gibt eine Gruppe, die immer weiter abrutscht, und ihr müsst auf sie zugehen. Und zwar ohne bei Themen wie Rassismus oder LGBT-Rechten nachzugeben.« Das ließe sich, wenn die Progressiven hierzulande diskussionsbereit wären, eins zu eins auf Deutschland übertragen“

  • Umgang mit der Migration

  • Progressive Verbortheit. sein Fazit: „Auch in Deutschland und Europa ist die Analyse der Wirkung und der Nachvollziehbarkeit progressiver Positionen zwingend notwendig.“

  • Amerikas Rolle in der Welt. Und nochmal sein Fazit: "In liberalen Demokratien werden die Menschen … der Funktion der USA als »Weltpolizist« noch hinterhertrauern. … vielleicht konnte das Erfolgsmodell der liberalen Demokratie des 20. Jahrhunderts nur unter dem militärischen Billionen-Schutzschirm Amerikas gedeihen." Der MIK lässt grüßen.

Dann warnt er noch sehr intensiv vor Putin, der „praktisch an allem schuld ist“ (nach Timothy Snyder, »Der Weg in die Unfreiheit«). Als Beispiel führt er an: die Aufwiegelung der Querdenker, Attacken auf Wokeness, USA aus Europa drängen, Migranten als Waffe, Faschismus unterstützen.

„Das Fazit: Wir müssen hoffen, dass sich Putin bei seinem Vernichtungswunsch der progressiven Kräfte des Planeten auch anders als durch die USA stoppen lässt.“

dann werden Waffen unbezahlbar… meine Ausbildung hat Uncle Sam ca. 250.000 $ gekostet…

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Don‘t Panik! Ich verstehe die Amerikaner auch nicht, obwohl ich dort Verwandschaft habe ( sind allerdings keine Trump- Freunde). Es werden sicher noch schwierige Zeiten, außenpolitisch ist Trump eher unberechenbar. Bei der Wirtschaft wird Trump wohl mit seiner Zoll - und Steuererleichterungsstrategie agieren. Das wird für die Wirtschaft in der Eu , insbesondere Deutschland schaden, aber auch den USA. Das kann zu einem ordentlichen Crash führen, für die USA ist wäre das vielleicht sogar gar nicht schlecht, weil dann die Trump- Regierung unter Druck käme. Deren innerpolitischen Weg ist für mich klar ein Weg weg von dem demokratischen Gewaltenteilungsprinzip. Die USA droht ein Weg, den wir Von PIS in Polen oder Orban in Ungarn schon kennen. Fraglich ist, ob das die Mehrheit in den USA überhaupt wahrnimmt.

Die Ukrainer tun mir leid.
Die müssen sich gerade furchtbar fühlen.

Trump hat gewonnen wegen

  1. wirtschaftlicher Probleme großer Bevölkerungsteile und
  2. unkontrollierter Migration.
    Beides gibt es bei uns auch und ist die Grundlage für den Erfolg der AfD (und aller anderen rechtsnationalen Parteien).
    Solange auf diesen beiden Feldern die Probleme nicht gelöst werden, wird es nicht besser werden, weder in den USA noch bei uns.

Bei unserer KV-Versammlung heute gab es eine lange Diskussion über die Ursachen der ganzen Misere. Niemand hat während 1,5 Std. auch nur mit einem einzigen Wort das Thema Migration erwähnt.
Als ich dann darauf hingewiesen habe, wurde negiert, dass es da ein Problem gibt. Und zwar von der Landesvorsitzenden der bayer. Grünen.
Die war ansonsten durchaus selbstkritisch: die Grünen wären zu abgehoben, würden als Elite empfunden, müssten beim Thema Wirtschaft mehr tun.
Aber Migration? Fehlanzeige.
Erstaunlich. Dabei ist es so offensichtlich, es macht ja auch niemand ein Geheimnis draus.

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Diese Bevölkerungsteile gibt es sicher, aber ihn haben weit mehr Menschen gewählt. Die Erzählung, unter Trump sei es allen viel besser gegangen, spielt da eine große Rolle, egal ob sie stimmt oder nicht und egal ob es auf den einzelnen Trump-Wähler wirklich zutrifft. Bei uns jammern auch alle über die schlechte Wirtschaftslage, und wenn man dann nachfragt heißt es, ja mir geht es eigentlich gut. Dazu gab es auch mal eine Umfrage.

Ich hab mich lange gefragt, warum ziemlich intelligente Leute republikanisch wählen. Neulich habe ich in einer Reportage die Antwort gehört: sie wählen nicht wegen Trump, sondern trotz Trump. Sie sind sich seiner Defizite voll bewußt, aber Hauptsache eine Republikaner sitzt im Oval Office.

Das ist ein tiefer kultureller Graben zwischen den beiden Lagern, das geht es nicht mehr nur um Sachthemen und um die tatsächliche Wirtschaftslage.

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„Runter vom hohen Ross“ würde ich sagen (für alle, die dies bisher noch nicht in Erwägung gezogen hatten)

Besser noch: „Runter vom woken Ross“.

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Das wäre ja nicht das Schlechteste.

Meine Bemerkung war übrigens ironisch gemeint und eine Anspielung auf das misslungene Attentat. War vielleicht nicht erkennbar.

Neeeeeeeeeeeeeein… wir haben kein Migrationsproblem…niemals nicht…

Gestern habe ich aus unserem Netzwerk 14 Anfragen bekommen, ob ich Ukrainer aufnehmen oder registrieren kann, die noch in der Ukraine sind oder auf dem Weg hierher…

Unser Landkreis hat jetzt die Schotten dicht gemacht. Es müssen alle zur zentralen Aufnahmestelle nach Schwerin gebracht werden.

Lässt tief blicken. In Torgelow ist mittlerweile jeder 5. Einwohner ein Ukrainer.

Ich befürchte, dass in einer möglichen Neuwahl die Grünen sich mit den Linken und der FDP die Hand geben können, weil sie an der 5% Hürde scheitern…
Der (politische) Markt reguliert sich selbst. Wer zu schlecht liefert, geht baden.

Und die Katastrophe geht noch weiter.

Trump zerstört die Welt!

Da würden sich die Union und die AfD die Hände reiben.

Der designierte US-Präsident Donald Trump bereitet einem Medienbericht zufolge eine umfassende Wende in der Umwelt- und Klimapolitik der größten Volkswirtschaft der Welt vor. Dazu zählten nicht nur der Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen, sondern auch die Auslagerung der Umweltschutzbehörde EPA aus Washington und die Verkleinerung von Naturschutzgebieten, um Erdölbohrungen und Bergbau den Weg freizumachen,.

Trumps Pläne könnten die USA schon in Baku bremsen.

Für Trumps zweite Amtszeit gibt es bereits detaillierte Pläne für den Umbau der USA. Das „Project 2025“ einer US-Denkfabrik gilt als radikales Konzept mit großen Auswirkungen.

Ein Vorgeschmack dafür, wenn die AfD in unsere Regierung kommen würde.

Das ist nichts neues - bereits in seiner ersten Amtszeit war es aus dem Pariser Abkommenn ausgetreten - unter Biden sind die USA dann wieder eingetreten. Das Thema war den Wählern schwinbar nicht wichtig genug oder sie waren sogar aktiv dagegen - Demokratie eben…

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Hier ein Beitrag von Jonathan Pie zur Frage, warum wurde Trump wiedergewählt. Auf den Punkt würde ich sagen:

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Ich habe mir ja eigentlcih vorgenommen, keine Artikel mehr über die USA zu lesen, aber:

Nach zweitägiger Anhörung im vorbereitenden Senatsausschuss hat dieser nun eine Empfehlung zur Bestätigung des Impfgegners und Hirnwurmträgers Robert F. Kennedy Jr. als US-Gesundheitsminister abgegeben. 14 zu 13 Stimmen, wenigstens das. Entlang der Parteigrenzen, wie die NYT schreibt.

Ich will mich hier gar nicht aufregen (ich versuche es jedenfalls). Aber man wird festhalten müssen, dass wir hier etwas erleben, das in höchstem Grade absurd und irreal ist. Ich gestehe, dass ich mich unter keinen Voraussetzungen irgendwie in die Abgeordneten hineinversetzen kann, die RFK jun. tatsächlich für geeignet halten, als Gesundheitsminister der größten Industrienation der Welt zu fungieren. Ich verfolge RFK’s „Karriere“ schon lange, aber dass es einmal dazu kommen könnte, das kam in meinen schlimmsten Albträumen nicht vor.

Ich hoffe dieser Blödsinn schwappt jetzt nicht rüber in die EU und nach Deutschland. Die Flachdenker haben wir ja gerade erst überstanden.

die Trumpisten können sich wohl nur noch selbst besiegen. vielleicht gelingt das, wenn sie so unhaltbare zustände schaffen, dass die mehrheit sie nicht mehr akzeptiert. in dem sinne ist kennedy eine gute besetzung :smiling_face_with_sunglasses:

In dem Artikel enthält auch die möglichen langfristigen Auswirkungen der Ernennung dieses Gesundheitsministers:

Die Frage ist nur: Wie viele Kollateralschäden wird es bis dahin geben? Versuchen wir einen Ausblick.

Kurzfristig (innerhalb der ersten Monate)

Institutionelles Chaos: Falls RFK Jr. tatsächlich Minister wird, könnte er innerhalb kurzer Zeit wichtige Führungsposten mit Gleichgesinnten besetzen oder Experten entlassen, die er für Teil der „korrupten Elite“ hält. Das könnte das NIH, die CDC oder die FDA lähmen und zu Verzögerungen bei wichtigen Maßnahmen führen.
Symbolische Anti-Establishment-Entscheidungen: Er könnte beispielsweise Forschungsgelder für Impfprogramme oder Pandemievorsorge kürzen, während er gleichzeitig Pseudowissenschaftler fördert.

Mittelfristig (nach 1-2 Jahren)

Einbruch der Impfquoten: Wenn RFK Jr. weiterhin Anti-Impf-Rhetorik betreibt oder Impfprogramme de-priorisiert, könnte das dazu führen, dass weniger Menschen Impfungen in Anspruch nehmen – insbesondere gegen Masern, Grippe oder COVID-19. Erste Krankheitsausbrüche könnten auftreten.
Abwanderung von Experten: Falls Gesundheitsinstitutionen durch politischen Druck geschwächt werden, könnten hochkarätige Wissenschaftler in andere Länder oder in den Privatsektor abwandern, was langfristige Schäden für die US-Gesundheitsforschung hätte.

Langfristig (3-4 Jahre oder mehr)

Wiederaufleben von vermeidbaren Epidemien: Falls Anti-Impf-Narrative weiter gefördert werden, könnten Masern, Keuchhusten und andere vermeidbare Krankheiten wieder auf dem Vormarsch sein – mit Todesopfern, die man hätte verhindern können.
Regress in der Pandemievorsorge: Sollte es eine neue Pandemie oder eine besonders gefährliche Virusvariante geben, könnte ein durch Fehlinformationen gelähmtes Gesundheitssystem schlechter darauf reagieren, was unnötig viele Menschenleben kosten würde.

Die Ironie ist, dass die härtesten Konsequenzen meist erst dann eintreten, wenn es zu spät ist, um den Schaden einfach rückgängig zu machen. Deshalb ist es so gefährlich, wenn jemand mit wissenschaftsfeindlicher Agenda systematisch Institutionen untergräbt. Eine gestrichene Forschungsförderung kann oft wieder aufgenommen werden – aber verlorenes Vertrauen in Wissenschaft und Medizin ist viel schwerer zurückzugewinnen.