Die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Hochwasser im US-Staat Texas ist auf mindestens 50 gestiegen. Rettungskräfte suchen noch immer nach vielen Vermissten. Die Behörden warnen vor weiteren Fluten.
Bei der Sturzflut im Zentrum des US-Bundesstaats Texas sind nach Angaben der Behörden mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien 15 Kinder.
Bei der Sturzflut wurde unter anderem ein Ferienlager für Mädchen durch die Wassermassen zerstört. Mehr als 20 Teilnehmerinnen wurden laut Sheriff Leitha bisher nicht gefunden. In dem Camp hatten demnach mehr als 750 Mädchen, viele davon im Grundschulalter, eine Sommerfreizeit verbracht.
Zahl der Toten bei Sturzflut in Texas steigt auf mindestens 50 | tagesschau.de Zahl der Toten bei Sturzflut in Texas steigt auf mindestens 59 | tagesschau.de
Tödliche Sturzflut in Texas: Trump will Konsequenzen ziehen
Mindestens 50 Menschen sind ums Leben gekommen, als der Guadalupe River sprunghaft über die Ufer trat. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will nun Wetterdienst und Klimabehörde besser aufstellen.
Oh, für den menschengemachten verstärkten Klimawandel ist neuerdings der Wetterdienst und die Klimabehörde verantwortlich? 
Trump hatte zudem in der Vergangenheit wissenschaftliche Erkenntnisse zum menschengemachten Klimawandel geleugnet.
Tödliche Sturzflut in Texas: Trump will Konsequenzen ziehen – DW – 06.07.2025 Tödliche Sturzflut in Texas: Trump will Konsequenzen ziehen
- Deutschland: Waldbrände in Thüringen und Sachsen und schwere Unwetter beendeten eine Hitzewelle.
Im Zeitraum von 2022 bis 2025 wurden weltweit mehrere verheerende Naturkatastrophen gemeldet, die durch eine Kombination aus Klimawandel und natürlichen Klimaphänomenen wie La Niña verstärkt wurden:
2022:
Traf im September/Oktober Kuba und die Vereinigten Staaten und richtete schwere Schäden an.
- Überschwemmungen in Pakistan:
Schwerwiegende Überschwemmungen verursachten eine der größten humanitären Katastrophen der jüngeren Geschichte.
Der Gesamtschaden durch Naturkatastrophen lag bei etwa 270 Mrd. US$ und die versicherten Schäden bei etwa 120 Mrd. US$.
Das Wetterphänomen verstärkte die Wahrscheinlichkeit von Hurrikanen in Nordamerika, Hochwasser in Australien, Hitze und Trockenheit in China sowie stärkere Monsunregen in Südasien.
2023:
- Erhöhte Anzahl von Naturkatastrophen: Weltweit wurden 399 Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse registriert, die rund 93 Millionen Menschen betrafen.
2024:
- Überschwemmungen in Pakistan:
Wiederholte Überschwemmungen führten zu Vertreibungen von mehr als 350.000 Menschen.
- Hurrikane Helene und Milton:
Ein Doppelschlag von Hurrikanen in den USA im September/Oktober verursachte erhebliche Schäden.
- Verlust von Menschenleben:
Etwa 11.000 Menschen kamen durch Naturkatastrophen ums Leben, was weniger als im Durchschnitt früherer Jahre war.
Kanada verzeichnete die höchsten Schäden durch Naturkatastrophen seit 1980, mit Gesamtschäden von 10 Mrd. US$.
2025:
- Anhaltende Hungerkrise in Somalia:
Die Hungerkrise verschärfte sich durch anhaltende Konflikte und die Auswirkungen von La Niña.
- Potenzielle Zyklone und Überschwemmungen in Myanmar:
Die am stärksten gefährdeten Gemeinschaften könnten von zerstörerischen Zyklonen und Überschwemmungen betroffen sein.
Berichte über Erdbeben in Myanmar, Tibet und Istanbul sowie einen Erdbebenschwarm bei Santorin wurden gemeldet.
- Starkregen und Sturzfluten in Pakistan:
Langanhaltender Starkregen verursachte in Pakistan plötzliche Sturzfluten und Erdrutsche.
- Naturkatastrophe in Texas:
Am 4. Juli ereignete sich eine Naturkatastrophe mit mindestens 24 Todesopfern.
Allgemeine Beobachtungen:
- Klimawandel als Verstärker:
Der Klimawandel verstärkt die Intensität und Häufigkeit von Extremwetterereignissen, was zu größeren Schäden und Verlusten führt.
- La Niña als Einflussfaktor:
Das Wetterphänomen La Niña beeinflusst die Wahrscheinlichkeit bestimmter Extremwetterereignisse in verschiedenen Regionen der Welt.
- Zunehmende Anzahl von Naturkatastrophen:
Seit einigen Jahrzehnten ist eine Zunahme klimabedingter Naturkatastrophen zu beobachten, die auch an Intensität zunehmen.
- Auswirkungen auf Menschen und Infrastruktur:
Naturkatastrophen führen zu Verlusten von Menschenleben, Vertreibung, Schäden an der Infrastruktur und wirtschaftlichen Verlusten.
Dies sollte eigentlich die zunehmenden weltweiten Bedrohungen durch Naturkatastrophen und die Notwendigkeit, auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren, verdeutlichen.
Aber wir diskutieren hier lieber über Nebensächlichkeiten wie Gendern etc.