Unsere Digitalisierung auf Kosten der dritten Welt

Oh Mann, immer das „Westen“ bashing.
Smartphones, Laptops und andere elektronische Geräte werden überall auf der Welt genutzt.
In Asien und Afrika rennt auch fast jeder mit Smartphone durch die Stadt.
In China und Indien gibt es bestimmt mehr Smartphones als im gesamten „Westen“
Oder gehören die jetzt alle zum Westen?

Das aller wenigste Kobalt wird durch illegalen Abbau gewonnen. Und davon ist wieder nur ein Teil Kinderarbeit.
Das aller meiste kommt als Abfallprodukt der Kupfer- und Nickelgewinnung auf den markt.
https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DE/Gemeinsames/Produkte/Downloads/Informationen_Nachhaltigkeit/kobalt.pdf?__blob=publicationFile&v=3
Also unterbinden wir die illegale Förderung (und damit auch die Kinderarbeit) doch.
Sollen die sich doch eine andere Arbeit suchen. (Sarkasmus aus).
Aber nein, wie können wir uns erdreisten? Es sind ja keine Kolonien, denen wir was vorschreiben könnten.

Also zusammengeschraubt wird hauptsächlich in China. Gehören die jetzt auch zum Westen?
Und unser China Freund im Thread

wird dir ausgiebig erklären, dass es in China keine Kinderarbeit gibt.

Und ja, unseren Elektroschrott sollten wir selbst recyceln.
Die Leute dort sollen sich dann eben einen anderen Job suchen und statt reparierten Geräten neue Geräte kaufen. (Sarkasmus aus).

Da gibt es auch jede Menge Leute in den Empfängerländern die damit Geschäfte machen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen.
Also so einseitig wie du es darstellst

ist die Sache nicht.

Also besser verhungern? Das ist dann nicht menschenverachtend?

Übrigens habe ich mal einen Bericht über das Thema gesehen, der zeige, dass es Firmen aus Afrika sind, die hier „Altgeräte“ (nicht Schrott) ankaufen und nach Afrika schaffen. Dort werden die wenn möglich aufgearbeitet und ggf. repariert und als Ersatzteile genutzt. Der Rest wird Entsorgt/Recycelt.
Wenn die Firmen das dann in den Ländern das nicht umweltgerecht machen, ist das primär ein Problem. dass in diesen Ländern gelöst werden muss.
Wir sind ja schließlich keine Kolonialherren, die den Leuten dort irgendwas vorschreiben können.

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