Nein, ein Geisterfahrer hat wenigstens eine Richtung. In den USA ist das Teil des plutokratischen Denkens. Wenn es keinen Gewinn bringt ist es schlecht. Aber es wird nur in $ gerechnet.
Aber das macht China nicht besser. Ich betrachte China als feindliche Macht, die expandieren will und ihren Einfluss überall zu unserem Nachteil ausbaut.
china ist alleine aufgrund der wirtschaftskraft und bevölkerungszahl objektiv in der lage, europa zu erpressen, deutlich stärker als russland.
schon deswegen muss sich europa vorsorglich auf diesen fall vorbereiten, damit wir den fehler mit dem russischen gas nicht wiederholen.
alles andere wäre dumm oder naiv.
die rhetorik der chinesen ist dabei nicht zur beruhigung geeignet. ihre wahren absichten kenne ich nicht. aber ich würde einfach vom schlechten fall ausgehen.
hongkong reicht mir dafür.
wenn es anders und besser kommt, soll es mir recht sein
Der Blick in die Vergangenheit kann aufschlussreich sein, wenn man der Meinung ist dass China im Vergleich mit anderen Staaten wie der USA bisher sehr friedlich war, aber nur wenn man die Augen vor aktuellen Entwicklungen nicht übersieht.
Außer der Besetzung Tibets, der Krieg mit Indien und die Bedrohung Taiwans sowie der Anreihner des südchinesischen Meeres und die Unterstützung Nordkoreas und des VietKong fällt mir spontan keine Agression Chinas ein. Sieht man es von innerpolitischen Agressionen ab, wie der von Mao verursachten Hungersnot mit 15 - 55 Mio Toten… und das ohne Krieg oder das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens. So weit so friedlich.
Allerdings: auch bei Russland war es bis vor kurzem durchaus gängige Meinung, dass dieses ein sicherer Gaslieferant wäre, eben weil es schon immer so war. Und deswegen hat man sich wider vieler Warnungen immer abhängiger von der billigen Energie aus Russland gemacht um nun buchstäblich in die Röhre zu gucken.
Und mit China ist es ähnlich, wir denken die spielen nach internationalen Regeln und dass wir da schon immer seltene Erden und andere strategisch wichtige Produkte kaufen werden können. Das ist eben nicht so, nur weil es bisher so war. Und sogar das, dass es immer so war würde ich ich Klammern setzen.
China ist schon mal den Export seltener Erden eingeschränkt und versucht zugleich, die Förderung seltener Erden in westlichen Ländern durch Unterstützung von Protestbewegungen zu verhindern. Der Marktzugang zu China war schon immer asymmetrisch und wir sind bestens beraten, und so schnell wie möglich aus der strategischen Abhängigkeit zu befreien und sollten China auf keinen Fall weiter gestatten, Technologien abzugreifen.
Propaganda ist meiner Meinung nach so etwas:
Man beachte, die Unterdrückung der Uiguren hat dem „Inverview“ zufolge nichts mit Berichten von AI zu tun, noch mit Berichten von Betroffenen, sondern wird als Machwerk der USA dargestellt. Vorsorglich wird auch gleich darauf hingewiesen, dass niemand in der freien Presse Ahnung von China hat und die alle voneinander abschreiben, damit wirde jegliche Berichterstattung von Grund auf diskreditiert.
Die Konsequenz daraus: Wir müssen so schnell und so konsequent wie möglich sehen, dass wir den Technologietransfer nach China stoppen, uns aus strategischen Abhängigkeiten lösen und den Einfluss chinesischer Propaganda kurz halten. Das wird nicht einfach und nicht billig sein, aber wenn wir das nicht tun wird uns das noch teurer zu stehen kommen.
Und: Wir müssen verstärkt mit allen demoratischen Staaten zusammenarbeiten. Demokratische Staaten müssen sich grundsätzlich gegenseitig privilegisieren und unterstützen. Warum haben wir noch kein Handelsabkommen z.B. mit Australien?
Das ist auch der Punkt, den ich schon im alten Forum auffällig und unangenehm fand.
Ich habe lange mitgelesen und fand vieles sehr interessant, aber dieses Mantra hat vieles sehr unglaubwürdig gemacht.
Ich hatte zu Beginn gehofft, endlich mal etwas mehr über China zu erfahren.
Es ist halt schwierig, wenn Du es mit einem Regime zu tun hast das einen Großteil der Informationskanäle kontrolliert und zugleich diese überwacht. Da ist es schwerer etwas rauszukriegen, was das Regime nicht preisgeben möchte. Ich bin der Überzeugung, dass man mit einer guten Methodik dennoch viel rauskriegen kann, es gibt ja Zeugen… widersprechen sich die, sagen die im Kern das selbe? Gibt es irgenwelche Abhängigkeiten wenn diverse Personen Aussagen treffen, gibt es finanzielle Abhängigkeiten, wird evtl die Familie bedroht wenn man keine konformen Aussagen trifft?
Das ist aber eher unrealistisch. Man muß nur einmal sehen, wieviele deutsche Firmen in China produzieren und dass China für uns auch das wichtigste Exportland ist. Umgekehrt ist allerdings China immer noch von westlicher Technik abhängig und auch vom Absatz ihrer Erzeugnisse in den Westen. Diese gegenseitge Abhängigkeit kann man nicht beenden und es wäre auch falsch zu meinen die wirtschaftliche Weltmacht Nr.2 ( wohl bald Nr. 1) ausgrenzen zu können. Richtig ist allerdings, dass man die chinesische Wirtschaft als Konkurrent sehen muß und die EU sich bewegen müsste. Einmal bedarf es eines Handelsabkommens mit China um zumindest einige Spielregeln zu vereinbaren, zweitens muß sich die EU global stärker engagieren, nicht nur um der chinesischen Expansion ( Z. Bsp. in Afrika) etwas entgegen zu setzen, sondern auch im zukünftigen Wettbewerb um Rohstoffe und Märkte zu bestehen.
Auf dem Weltmarkt sind das halt alle auch Konkurreten der EU- Staaten und besonders die USA nehmen im Zweifel keine Rücksicht auf europäische Interessen, wenn es um die eigenen Interessen geht. Handelsabkommen können natürlich sinnvoll sein, wenn sie wirklich fair und sinnvoll sind (TTip war es nicht!)
Um nicht falsch verstanden zu werden: Es geht nicht um einen Abbruch sondern um Diversifikation, um die Schaffung von Alternativen.
Hinzu kommt, dass Diktaturen kein Rechtssystem haben, auf das man sich wenn es hat auf hart kommt verlassen kann. Was im Zweifel auch ein Handelsabkommen nur beschränkten Wert verleiht.
Ich teile ja die Einschätzung das Deutschland und Europa sich nicht erpressbar machen lassen sollen, aber was das mit China speziell zu tun hat ist mir anhand der Fakten immer noch nicht klar.
China hat im Gegensatz zu fast allen westlichen Nationen, keine imperiale Vergangenheit, China macht keinerlei Anzeichen Europa zu bedrohen und kümmert sich darum, dass seine Bevölkerung mehr Wohlstand bekommt.
Also unter Propaganda fällt für Dich jede Meinungsäusserung die nicht Deinem Narrativ entspricht ? Ich finde das merkwürdig. Sobald man sich kritisch mit dem grossen Bruder USA auseinandersetzt, der weiss Gott massenhaft Dreck am Stecken hat, handelt es sich um Propaganda. Wenn man den Chinesen unbewiesen Behauptungen um die Ohren haut, dann ist das Meinungsfreiheit und Information ?
Warum wird das immer so verdreht?
Keiner derjenigen der/die mir hier vorwirft das ich Propaganda vertreibe, kennt sich wirklich in Xinjiang aus. Man zitiert nur sekundäre Quellen.
Warum darf ein Mensch, der sich da auskennt, keine andere Meinung haben, ohne direkt persönlich abgewertet zu werden ?
Ich weiss ja nicht wie genau Du Dir die AI Berichte angeschaut hast, ich habe sie sehr genau angeschaut weil ich meine Wahrnehmung in der echten Welt hinterfragt habe. Leider hat es mich nicht überzeugt
Ich glaube es ist ein grosser Irrtum zu denken, das demokratische Staaten moralisch höher zu bewerten sind und auch zuverlässiger. Die USA ist hier in vielen Punkten das abschreckendste Beispiel.
Es stimmt, in demokratischen Staaten kann man leichter seinen Unmut über die Regierung äussern. Die Politik ändert sich aber damit noch lange nicht.
Ich denke dieser Vorwurf ist unfair. Ich habe viele Journalisten benannt die sehr wohl fundiert und auch qualifiziert kritisch über China berichten. Die kommen aber in den meisten Medien selten vor.
Die pauschale Behauptung die mir da unterstellt wird ist gehört zu der üblen Nachrede gegenüber einem anders Denkenden.
Nur zu deiner Information: Chinas Rechtssystem wird international mittlerweile sehr wohl als verlässlich angesehen. Es gibt weiterhin Defizite, aber wo gibt es die nicht ?
Das gilt bedingt für die VR. Aber China hat auch mal klein angefangen. ca. 2.200 bc fing es an. Macht zusammen 4222 Jahre chinesische Geschichte. Da wurde schon das eine oder andere Gebiet erobert, aber auch wieder verloren. Die VR China beschränkt sich momentan auf die Eroberung einiger kleiner, aber wichtiger Inseln, um ihr Seegebiet zu vergrößern.
Der Deal ist etwas Wohlstand für die Akzeptanz der Herrschaft der Partei. Das ist aber ein Klassiker. Menschen, die etwas zu verlieren haben, rebellieren nicht so schnell. Tatsächlich geht es den Chinesen noch nie so gut, wie heute. Aber die ländlichen Regionen hinken da noch etwas hinterher.
Doch, das tut sie. Aber selbst gewählte Politiker haben viel Widerstand von nicht gewählten, aber machtvollen Institutionen, zu überwinden. Das größte Monster ist hier die Bürokratur. Aber das ist sogar eine Gemeinsamkeit aller Staaten. Irgendjemand sagte mal, dass die Bürokratur wegen ihrer Ineffizienz noch nicht die Macht übernommen hat. Und in der gesamten Geschichte Chinas war der Beamtenstand das höchste Ziel vieler Männer aus besserem Hause.
Ich denke, es ist besser als sein Ruf. Die Machthaber wissen, dass willkürliche Rechtsprechung die Widerstandsbereitschaft erhöht. Aber es passiert trotzdem noch. Und du hast Recht. Auch unser Rechtssystem hat noch Mängel. Das klassische Beispiel ist der Wert der Aussage eines Polizisten.
Aber grundsätzlich müssen sich die Restdemokratien von China emanzipieren und auch dessen Einflussnahme in unterentwickelten Diktaturen begegnen. Aber Gleich zu Gleich gesellt sich gern. Das ist der Vorteil der Chinesen. Kein Diktator muss hier um seine Macht fürchten.
China ist nicht gut oder böse, sondern ein Konkurrent, der seine Interessen intensiv vertritt. Aber das tun wir auch. Zumindest sollten wir es.
Diese Restdemokratien sind keine Einheit und haben jeweils eigene Interesssen. Die Interessen der USA sind andere als die der EU Länder und auch andere wie sie z.Bsp. Australien hat. Der UK führt gerade ein erbitterter Kampf gegen Frankreich wegen der Fischereirechte. Die USA hat sich natürlich gegen Nord- Stream2 ausgesprochen, weil sie ihr Fracking Gas verkaufen wollen, was etzt auch gelingt. Man muß da zusammenarbeiten, wo es eine gemeinsame Interessenlage gibt, dass wäre eben die EU, weil sie ein gemeinsamer Wirtschaftsraum ist. Richtig ist, dass die Eu globaler handeln muß, China muß man nicht dämonisieren, aber China ist durch ihr Engagement gerade in afrikanischen Ländern der EU weit voraus. Man muß endlich erkennen, dass in den afrikanischen Ländern und auch in Südamerika große Chancen bestehen. Mit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Infrastrukturmaßnahmen ergeben sich auch politisch günstigere Allianzen. Das hat China richtig erkannt. Was die Menschnerechte angeht hat der Westen eigentlich auch keine so große Berührungsängste. Mit Ägypten und der Türkei betreibt man nicht nur Handel, sie bekommen sogar vom Westen Waffen.
Na ja, Gerüchten zufolge haben sich die tibetanischen Mönche nur verbrannt, weil es in Tibet so kalt ist. Aber was in Sachen Imperialismus noch nicht ist, kann ja noch werden. Gerade führen die sie eh wie die Gestörten auf weil eine Amerikanerin Taiwan besucht hat. Sie wollte Taiwan besuchen und sie war da willkommen. Klar, muss China da gleich eine Blockade der Insel üben, man weiß ja nicht ob Nancy vielleicht rüberschwimmen möchte.
Das selbe Argument war es mit dem Gas aus Russland: Die waren ja bisher zuverlässig, warum sollte sich das denn ändern? Man muss schon die Augen aufmachen, was gegenwärtig passiert - und das trifft auch auch China zu.
Halte uns bitte nicht für blöd, wir sind nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen. Stilelement - kaum geht es in dem Video die USA (die natürlich irgendwie Schuld sind), senkt sich die Tonlage, die Bildfarben werden dunkler… nene, das ist auf keinen Fall Propaganga. Zumindest sprichtst Du von Meinung und nicht von Fakten. Dennoch, für so etwas muss man sich erst einmal hergeben.
In Demokratien gibt es für gewohnlich Gewaltenteilung, alleine schon deswegen sind sie zuverlässiger.
Und Chinas Rechtsystem - das ist genau so lange zuverlässig, wie es Xi passt.
Und, hatten die USA recht mit den Warnungen? Aber im ernst, wie werden die Konflike ausgetragen? Hat UK schon einen französischen Fischkutter versenkt, so wie es einem phillipinischen ergangen ist?
China ist in Afrika weit voraus, das ist richtig - da müssen wir nachziehen. Auch wenn es sich schon rumgesprochen hat, dass Verträge mit China durchaus in Schuldenfallen führen können. Aber: Wenn man in einen Konfuzuis Insitut chinesisch lernt, kann man in China studieren? Wo sind da entsprechende europäische Angebote?
Ich denke, dass Demokratien schon ein gemeinsames Interesse haben, nämlich ihren Wunsch nach Selbsterhaltung. Und da macht es einfach Sinn, den Handel zwischen Demokratien und auch die übrige Zusammenarbeit auszubauen. Eigeninteressen die es gibt, werden auf zivilen Wege gelöst.
Wichtig ist: Wir befinden uns in einer gefährlichen Abhängigkeit von China. China versucht gerade, die Welt an den Gedanken zu gewöhnen, dass es Taiwan okkupieren wird. Und darauf müssen wir uns vorbereiten indem wir zum einen Taiwan untersützen und zum andern strategische Abhängigkeiten von China auflösen. Und das muss sofort begonnen werden.
Ich meine warum ist Xi so versessen auf Taiwan? Weil er genau so wie Putin das Narrativ verbreitet, dass die Chinesen / Russen nicht für die Demokratie gemacht seien. Und das ist für die Herren ein riesen Problem wenn sich direkt vor der Haustüre in gleichsprachigen Ländern sich erfolgreiche Demokratien etablieren.
das ist eine schwierige aussage. demokratie ist im zweifel gleichwertig mit autoritären staatsformen? wenn du da keinen grundsätzlichen unterschied machst, erübrigt sich alles weitere nahezu vollständig.
aber ich glaube du stehst aus einem ganz anderen grund auf verlorenem posten.
die usa mögen eine sehr schlechte demokratie sein, ja, aber ich kann ungefähr verstehen wie sie funktionieren und mich halbwegs darauf einstellen. ich habe das gefühl, mit ausreichend vielen amerikanern im wahrsten sinne des wortes eine gemeinsame sprache zu sprechen, auch wenn wir nicht einer meinung sind. und die usa haben vor 75 jahren ganz europa gerettet (vor uns, leider).
das alles verbindet. und das alles habe ich bei china nicht.
ich sehe dann den tien an men platz (schreibt man das so?), tibet, hongkong und taiwan, die sperrung des internets und die zensur und kann, alles zusammen genommen, dem Land nicht vertrauen. fertig. ganz einfach.
und diesen zT auch gefühlsmäßigen standpunkt gebe ich nicht auf weil mir in einem internet forum jemand unbekanntes erklärt dass alles ganz anders ist als ich es sonst überall lese und höre. die denk- und handlungsweise der chinesen ist mir unverständlich und fremd. deswegen kann ich kein vertrauen entwickeln. das mag für dich anders sein, aber genau das ist der punkt. und deswegen führt diese diskussion nicht zu einem fortschritt
Außenministerin Baerbock hat China von New York aus vor einem Überfall auf Taiwan gewarnt. Peking reagierte prompt mit einem offiziellen Protest und sprach von „falschen Kommentaren“. Das hielt Baerbock nicht davon ab, noch einmal nachzulegen.
Das taiwanische Außenministerium spricht von mehreren ballistischen Raketen, die die chinesische Volksbefreiungsarmee zum Auftakt ihrer mehrtägigen Militärübung abgefeuert hat. Sie sollen nordöstlich und südwestlich von Taiwan ins Meer geflogen sein, berichten lokale Medien. Zumindest einige Geschosse sind nach Augenzeugenberichten von der Insel Pingtan, rund 120 Kilometer von Taiwan entfernt, abgefeuert worden.
Für Deutschland, das gegenwärtig den G7-Vorsitz innehat, steht weiterer Ärger ins Haus: Der Menschenrechtsausschuss des Bundestags plant für Ende Oktober eine Reise nach Taiwan, wie die dpa von mehreren Abgeordneten erfuhr.
Ich habe kein Problem mit sinnvollen Handelsabkommen und auch strategische Gemeinsamkeiten.
Nur wir bewegen uns in einer Diskussion, in der wir die Welt wie die alten Weltmächte in Machtblöcke unterteilen. Das halte ich für falsch. Ich verstehe das Misstrauen gegenüber der chinesichen Politik durchaus und sehe, dass China unter XI autoritärer und nationalistischer geworden ist. Bei aller verständlicher Chinakritik sollte man aber auch die Gefahren, die von dem amerikanischen Selbstverständnis ausgehen sehen ( Obama: es gibt nur eine Weltmacht!) und sich nicht von angeblich gemeinsamen Interessen der Demokratien blenden lassen. Die USA haben China als ihren Hauptkonkurrent ausgemacht und wie die Vergangenheit zeigt, ist die amerikanische Politik durchaus auch zu militärischen Mitteln bereit. Die angeblich gemeinsamen Interessen mit den USA haben Partner in einige militärische Abenteuer gestürzt ( Afghanistan, Irak, Kosovo). Die Europäer müssen aufpassen, dass sie nicht auch in ein weiteres Abenteuer im Pazifik reingezpogen werden.
Naja, wenn die Gewaltenteilung klappt. Ich sehe da durchaus Mängel in Ungarn, Polen und auch in den USA. Und sind die USA wirklich zuverlässig.? Bei einen Sieg eines Trumpisten bei der nächten Wahl dürfte das bezweifelt werden.
[quote=„anonymeNutzer, post:31, topic:113“]
Wichtig ist: Wir befinden uns in einer gefährlichen Abhängigkeit von China. China versucht gerade, die Welt an den Gedanken zu gewöhnen, dass es Taiwan okkupieren wird. Und darauf müssen wir uns vorbereiten indem wir zum einen Taiwan untersützen und zum andern strategische Abhängigkeiten von China auflösen. Und das muss sofort begonnen werden.
[/quote] Die wirtschaftliche Verflechtungen mit den Wirtschaftsweltmächten China und USA werden (hoffentlich) weiterbestehen, davon profitiert das Exportland Deutschland. Richtig ist, dass gewisse Abhängigkeiten der EU tatsächlich beseitigt werden müssen. das gilt für Rohstoffe, aber auch für bestimmte techinschen Artikel oder auch Pharmamedikamente. Da stimme ich absolut zu.
Hinsichtlich Tawain ist gilt immer noch der Status der " Ein- China- Politik" ( die auch lange Tawain selbst verteidigte). Den bekräftigt auch die USA, verhält sich allerdings völlig widersprüchlich ( diese Kritik der KPCH ist berechtigt). Aus diesem Konflikt sollten sich die Europäer raushalten.
Jeder Staat, der mit China diplomatische Beziehungen haben will, muss sich offiziell an die Ein-China-Politk halten. Das ist Erpressung und die KPC hat keinerlei Recht, unsere Beziehungen mit Taiwan, das faktisch ein eigener Staat ist, zu kritisieren.
Wo hat denn die Gewaltenteilung in USA Mängel?
Parlamente und Regierung haben sich regelmäßig in der Wolle und entscheiden entgegengesetzt..
Da ist die Teilung offensichtlich.
Die Gerichte machen auch nicht unbedingt das, was sich die Regierung und die Parlamente vorstellen.
Also da ist die Teilung auch offensichtlich.
Nur weil uns vielleicht die Ergebnisse nicht passen (Abtreibungsrecht, etc.) kann man nicht behaupten es würde nicht funktionieren.
Das eine Regierung weitgehend das macht, was sich die Mehrheit des Parlaments vorstellt, liegt in der Natur der Sache. Wir wollen ja auch, dass unseren Grünen Regierungsvertreter Grüne so weit wie möglich vertreten.
Das das demokratische System reformbedürftig ist, sehe ich auch. Aber wenn es dafür keine Mehrheiten gibt, geht es da nicht voran. So ist es in der Demokratie nun mal.
Gestern wieder einmal ein China Kenner im Fernsehen zum Taiwan Konflikt:
Taiwan war nie Teil der Volksrepublik. Sie haben einen gemeinsamen Ursprung, die Republik China.
Also ist es kein abtrünniger Teil der Volksrepublik.
Und überhaupt:
Was halten wir für schützenswerter?
Eine friedliche, freie Demokratie, oder eine aggressive, unfreie Diktatur?
Die Mitglieder des Supreme Court werden zum Beispiel vom Präsidenten benannt ( wenn auch dann noch vom Senat bestätigt) und handeln entsprechend politisch nach dessen Ausrichtung ( zeigt sich gerade jetzt beim Abtreibungsrecht). Hinzu kommt ein völlig anderes Rechtssystem als bei uns ( Orientierung mehr an historischen Fällen, als an Gesetzen). Das ist schon ein deutlichern Unterschied zu Deutschland und unserem Rechtssystem.
Das ist doch in den USA gar nicht der Fall. Wir haben doch wiederholt das Problem, dass die Regierung in den USA seine Vorstellungen gar nicht umsetzen kann, weil die Mehrheiten im Senat anders sind. Das amerikanischen System behindert sich selbt, was notwendigen Änderungen wie zuletzt zum Klimaschutz ( scheint jetzt allerdings doch in dieser Frage noch voran zu gehen) verhindert. Das ist sicher ein Problem der Amerikaner und müssen wir akzeptieren, aber es ging um die Zuverlässigkeitsfrage und ich halte die USA für wenig zuverlässig.
Das ist eine interessante Feststellung und wäre ein eigener thread wert. Liegt das wirklich an fehlenden Mehrheiten und nicht daran, dass ein System so zementiert ist, dass esw gar nicht reformfähig ist?
Das ist sicher richtig. Aber beide Seiten haben jahrelang die Ein- China- Politik vertreten. Taiwan war ja früher in der UNO der Vertreter von Gesamt- China.
Darum geht es doch gar nicht. Es geht darum einen bewaffneten Konflikt in der Region zu vermeiden. Da muß man sicher die chinesischen Drohungen sehen aber auch das Verhalten der USA, was die VR durchaus als provokativ sehen kann.
So, was ist daran nicht demokratisch oder entspricht nicht der Gewaltenteilung?
Kann eben in die eine wie andere Richtung gehen.
Die Richter in USA sind nur dem Recht verpflichtet. Wenn sie nun eher konservativ urteilen ist das ihre Sicht der Dinge. Niemand hier hat sich beschwert, wenn es eher liberal war.
Doch, ist doch so.
Die Demokraten haben in beiden Häusern die Mehrheit und stellen die Regierung mit demokratischer Agenda. Das es im Senat Abweichler gibt ist blöd. Ist aber eher ein Problem der Demokratischen Partei, das sie lösen muss.
War bei uns mit Bundestag/Bundesrat auch schon ein Problem, wenn auch nicht so ausgeprägt.
Selbst die Verfassung in der USA kann ergänzt werden.
Ist aber bei den Mehrheitsverhältnissen nicht machbar.
Doch, darum geht es. Genauso wie in der Ukraine.
China sieht alles als Provokation. Genau wie Russland.
Wo kommen wir hin, wenn China der freien Welt vorschreibt wo sie hinreisen- und was sie sagen darf.
Hat unsere Beschwichtigungspolitik Russland vom Einmarsch in der Ukraine abgehalten?
Glaubst du es hält China von einem Angriff auf Taiwan ab?
China legt das als Schwäche aus und fühlt sich ermutigt.
Jetzt gibt es eben zwei Staaten.
Die Volksrepublik und Taiwan.
Kommt ja auch keiner auf die Idee Bangladesch wieder Pakistan zuzuschlagen, weil es mal dazugehört hat. Oder das sich Indien wieder Pakistan einverleiben darf.
Würde ich nicht unterschreiben. Aber das ist bisher Gott sei Dank nicht mehrheitsfähig. Schließe aber nie etwas ganz aus. Schliesslich musste für die Dummheit der Menschen schon eine zweite Unendlichkeit generiert werden.