Ich kann mir nicht vorstellen, das das Modell auch die Bevölkerungsentwicklung berücksichtigt.
Woher sollen die Daten kommen? Die Klimadaten stammen aus den Berichten des IPCC.
Bei den Bevölkerungszahlen vermute ich, das das die heutigen sind (ohne Projektion).
Es mittlerweile fast schon Allgemeinwissen (vgl. Hans Rosling, gapminder), dass sich die Weltbevölkerung so 2060-70 bei 10-11 Mrd einpendeln wird. (allerding ceteris paribus, d.h. wenn uns der Klimawandel da keine Strich durch die Rechnung macht)
Die werden sich vielleicht nicht die Mühe gemacht haben, weil es hauptsächlich die absoluten Zahlen verändert. Im Falle von Afrika allerdings auch die relativen.
Die Weltbevölkerung soll laut einer groß angelegten Studie bis 2100 deutlich weniger wachsen als bislang von den Vereinten Nationen vorhergesagt. Ein internationales Forscherteam kam zu dem Ergebnis, dass bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich 8,8 Milliarden Menschen auf der Erde leben werden - zwei Milliarden weniger als laut aktuellen UN-Prognosen.
Beginnen sofort Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu binden.
Außerdem wie man Wüsten und vegetationslose Gebiete bewalden kann.
Das wird nur schnell funktionieren, wenn man Meerwasser in ausreichender Menge entsalzen
kann, um bis zum Funktionieren eines wachsenden Regenwaldes den Wasserhaushalt zu fördern.
Jemand schaue schonmal wo noch gute Plätze für ( Apfel-) bäume ist.
Jede andere Möglichkeit CO2 dem natürlichen Kreislauf zu entziehen und langfristig zu binden ist herzlich willkommen und soll dafür unverzüglich begonnen werden.
Was bisher weitestgehend fehlt ist solare Meerwasserentsalzung.
Weiß jemand näheres dazu ?
Strom brauchen wir für andere Dinge.
Ich habe keine wirklich guten Quellen oder gar gute laufende komplexe Entsalzungsanlagen ohne großen Strom verbrauch gefunden. Der Wikipediaeintrag wirft mehr Fragen als Antworten auf, da das Feld praktisch unerforscht ist. Nicht mal mittlere Anlagrn gibt es. Von den benötigten Großannlagen gar nicht zu sprechen.
Gibt es dazu bereits ernsthafte Forschungsbemühungen ?
Man braucht in den Wüstengebieten ganz sicher fast keinen Strom für die Entsalzung wenn man solarthermisch ans Ziel kommen kann.
Meerwasserentsalzung erfordert immer - unabhängig vom Verfahren - ziemlich viel Energie. Wenn man diese Energie von der Sonne (oder dem Wind) bekommt, gut. Kostet aber auch viel Geld.
Aber Deine Idee, Aufforstungen im Binnenland eines Kontinents damit zu bewässern, kannst Du wohl vergessen.
erstens geht es da um dramatisch viel mehr Wasser als das bisschen Trinkwasser für eine Millionenstadt
und zweitens bedeutet ‚landeinwärts‘ i.d.R. auch ‚bergauf‘. Die gewaltigen Pumpen könnte man vielleicht auch noch solar betreiben, aber man braucht auch jede Menge Rohrleitungen. Mit sowas in der Größenordnung eine Ölpipeline kommste da nicht weit.
Glücklicherweise gibt es da bessere Lösungen. Die für Aufforstungen geeigneten semi-ariden Gebiete sind keineswegs ‚furztrocken‘. Viele davon haben ähnlich viel Jahresniederschlag wie Niedersachsen. Nur fällt der Regen da an 3 oder 4 Tagen im Jahr. Man braucht dort also ein gutes Wassermanagement, dann klappts auch mit der Aufforstung.