Überleben der Menschheit Nicht nur in Europa

Bevor du mich jetzt nach jeden Parameter einzeln fragst, hier ist die Kombination aller Faktoren:

Man beachte den Unterschied zw. Afrika (500 Millionen Menschen) und Asien (2,7 Milliarden Menschen).

Bei weiteren Frage: Bitte Link folgen und selber am Erdball drehen :slight_smile:

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Habe geklickt :wink:

Das sind die von Unbewohnbarkeit betroffenen Menschen in der jeweiligen Region?
(Afrika wird 2100 4-5 Mrd Bewohner haben)

Ich kann mir nicht vorstellen, das das Modell auch die Bevölkerungsentwicklung berücksichtigt.
Woher sollen die Daten kommen? Die Klimadaten stammen aus den Berichten des IPCC.
Bei den Bevölkerungszahlen vermute ich, das das die heutigen sind (ohne Projektion).

Aber gute Frage :slight_smile:

Es mittlerweile fast schon Allgemeinwissen (vgl. Hans Rosling, gapminder), dass sich die Weltbevölkerung so 2060-70 bei 10-11 Mrd einpendeln wird. (allerding ceteris paribus, d.h. wenn uns der Klimawandel da keine Strich durch die Rechnung macht)

Die werden sich vielleicht nicht die Mühe gemacht haben, weil es hauptsächlich die absoluten Zahlen verändert. Im Falle von Afrika allerdings auch die relativen.

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Die Weltbevölkerung soll laut einer groß angelegten Studie bis 2100 deutlich weniger wachsen als bislang von den Vereinten Nationen vorhergesagt. Ein internationales Forscherteam kam zu dem Ergebnis, dass bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich 8,8 Milliarden Menschen auf der Erde leben werden - zwei Milliarden weniger als laut aktuellen UN-Prognosen.

(Quelle)

Kommt hin. Auch Rosling räumt ein, dass sich die Bevölkerung ab 2070 vielleicht auch langsam reduziert.

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Vorsorge treffen, damit es nicht dauerhaft schlimmer wird

Beginnen sofort Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu binden.

Außerdem wie man Wüsten und vegetationslose Gebiete bewalden kann.

Das wird nur schnell funktionieren, wenn man Meerwasser in ausreichender Menge entsalzen
kann, um bis zum Funktionieren eines wachsenden Regenwaldes den Wasserhaushalt zu fördern.

Jemand schaue schonmal wo noch gute Plätze für ( Apfel-) bäume ist.

Jede andere Möglichkeit CO2 dem natürlichen Kreislauf zu entziehen und langfristig zu binden ist herzlich willkommen und soll dafür unverzüglich begonnen werden.

Was bisher weitestgehend fehlt ist solare Meerwasserentsalzung.
Weiß jemand näheres dazu ?
Strom brauchen wir für andere Dinge.

Ich habe keine wirklich guten Quellen oder gar gute laufende komplexe Entsalzungsanlagen ohne großen Strom verbrauch gefunden. Der Wikipediaeintrag wirft mehr Fragen als Antworten auf, da das Feld praktisch unerforscht ist. Nicht mal mittlere Anlagrn gibt es. Von den benötigten Großannlagen gar nicht zu sprechen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Solare_Meerwasserentsalzung#Einfache,_autonome_Meerwasserentsalzungsanlagen

Gibt es dazu bereits ernsthafte Forschungsbemühungen ?
Man braucht in den Wüstengebieten ganz sicher fast keinen Strom für die Entsalzung wenn man solarthermisch ans Ziel kommen kann.

Ein alter Irrtum, dass nur Wälder CO2 binden und dort, wo keine Wälder stehen, vegegationslose Ödnis ist.

„bis zum Funktionieren eines wachsenden Regenwaldes den Wasserhaushalt zu fördern.“

Wie stellst du dir das vor?
Regenwälder enstehen dort, wo das Niederschlagsregime es fördert. Nicht umgekehrt. Leider.

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Spannendes Gebiet. Müsste ich mich aber auch erstmal einlesen.

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Meerwasserentsalzung erfordert immer - unabhängig vom Verfahren - ziemlich viel Energie. Wenn man diese Energie von der Sonne (oder dem Wind) bekommt, gut. Kostet aber auch viel Geld.

Aber Deine Idee, Aufforstungen im Binnenland eines Kontinents damit zu bewässern, kannst Du wohl vergessen.

  • erstens geht es da um dramatisch viel mehr Wasser als das bisschen Trinkwasser für eine Millionenstadt
  • und zweitens bedeutet ‚landeinwärts‘ i.d.R. auch ‚bergauf‘. Die gewaltigen Pumpen könnte man vielleicht auch noch solar betreiben, aber man braucht auch jede Menge Rohrleitungen. Mit sowas in der Größenordnung eine Ölpipeline kommste da nicht weit.

Glücklicherweise gibt es da bessere Lösungen. Die für Aufforstungen geeigneten semi-ariden Gebiete sind keineswegs ‚furztrocken‘. Viele davon haben ähnlich viel Jahresniederschlag wie Niedersachsen. Nur fällt der Regen da an 3 oder 4 Tagen im Jahr. Man braucht dort also ein gutes Wassermanagement, dann klappts auch mit der Aufforstung.

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Am Ende wird das alte Prinzip „Might makes right“ ziehen.

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Ein Beitrag wurde in ein neues Thema verschoben: Wasserknapheit und Handel mit Wasser