Antifaschismus ist für mich eine unabdingbare Konsequenz aus dem deutschen Faschismus, Rechtsradikalen entgegenzutreten, auf der Straße, in den Parlamenten und in der Köpfen.
Da würde ich gerne eine Fahne tragen.
Leider ist mir dies aus gesundheitlichen Gründen nicht vergönnt.
Ich bin absolut nicht für Gewalt, im Gegenteil, ich verabscheue sie und werde sie nie befürworten.
Antifa = Antifaschismus, ist keine Organisation, sondern für mich eine Einstellung und eine politische Meinung.
Ich bin nicht ultralink! Ich bin Antifaschistin, weil ich unsere Demokratie schätze und bewahrt wissen will!
Antifaschistin zu sein, das war vor ca. 10 Jahren noch ganz normal und politisch korrekt, aber heute werden sie teilweise als ultralinke Aktionisten betitelt.
Rechtsradikale Aufmärsche mit Hass und Hetze sind in Deutschland inzwischen Gang und Gäbe und rechtsradikale Gewalttaten haben sich erheblich erhöht.
Gewaltbereite Menschen hat es leider immer schon gegeben und ich denke, desto mehr sich der Rechtsradikalismus durchsetzen wird, desto mehr wird es Menschen geben, die sich dagegen wehren wollen.
So traurig das ist.
Artikel 20 Abs. 4 Grundgesetz:
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Hoffen wir mal, dass es nicht soweit kommt.