gute Frage.
(Körperlich) attraktiv ist einfach. Melania Trump ist sicher eine gutaussehende Frau (wenn man den Stil mag), aber bei der Klugheit habe ich arge Zweifel.
Bei den anderen von Dir genannten Männern kenne ich die Frauen nicht, ach ja doch, Schröder: da hänge ich eher bei „attraktiv“, ehrlich gesagt, intelektuell hätte ich da weniger Zweifel (wobei es ja eine ganze Reihe Frauen ist, aber Details sind jetzt egal).
Aber ich weiß was Du sagen wolltest, denke ich:
Es gibt nach wie vor Frauen, die nach dem alten biologisch verdrahteten Strickmuster handeln und den Hirsch mit dem größten Geweih nehmen. Und die ihn auch bekommen, weil sie äußerlich attraktiv sind und der Hirsch genauso eindimensional und reflexhaft denkt wie sie.
Aber Klugheit kann ich da auf beiden Seiten nicht erkennen.
ich habe den Eindruck, dass im Netz nach safe spaces gerufen wird, wenn jemand die Diskussion nicht mehr weiterführen möchte oder kann, oder wenn bestimmte Themen oder Begriffe für unerwünscht erklärt werden sollen. So geschehen auch bei der Transdiskussion im grünen Forum,
doch, gerade die passen rein!
Missverständnis?!
Diese übermäßig kompromißbereiten Männer (und Frauen) passen in das Wunschbild einer Welt, in der es keine Konflikte und keinen Streit gibt.
Für den Teil der Frauen vielleicht schon, die an eine Welt ohne Streit glauben.
Denn da passen diese Männer prima rein.
Diesen Eindruck teile ich ausdrücklich. Mir scheint, das ganze öffentliche Leben soll in diesem Sinne zum Safe Space gemacht werden. Was für eine schreckliche Entwicklung.
Ja, Missverständnis! Ich meinte nicht feministische Männer und Frauen, die nicht darein passen.
Das kann sein!
Vielleicht geht es diesen Männern und Frauen mit dieser naiven Blindheit aktuell auch richtig gut?
Soziologisch und kulturell zum Beispiel. Damit meine ich, dass Menschen nicht nur nach dem biologisch besten Partner für die Fortpflanzung suchen, sondern dass auch Dinge wie Tradition (Katholiken heiraten nur Katholiken) oder gesellschaftliche Aspekte (Eheschließung, um zwei Königshäuser zu verbinden) eine Rolle spielen. Das Biologische spielt aber immer noch eine größere Rolle als die meisten glauben, allerdings häufig unbewusst.
Die Fortpflanzung IST der Trieb, bzw. er setzt sich eigentlich aus mehreren Trieben zusammen, wie z.B. Sexualtrieb und Brutpflegetrieb (vielleicht noch mehr, die mir grad nicht einfallen).
Wenn Du auf die Einteilung in wissenschaftliche Bereiche abhebst, stimmt das natürlich. Aber Prozesse, die in der Soziologie untersucht werden, haben ihre Basis in Prozessen, die in der Biologie untersucht werde, und diese Prozesse wiederum haben ihre Basis in der Chemie und Physik.
Es ist also letztlich ein künstliche Trennung, die so in der Natur nicht existiert. (Wobei selbst dieser Satz ist nicht ganz richtig, weil die Trennung in unserem Gehirn existiert und damit auch in der Natur)
Mein Punkt war: Natürlich funktionieren wir immer biologisch und chemisch und physikalisch, es ist nur nicht zweckmäßig und möglich in Wissenschaften, wie z.B. der Soziologie immer auf die tieferen Grundlagen zu rekurieren. Man darf sie aber auch nicht ignorien, gerade in Fragen des Sexualverhaltens, das doch sehr stark triebgesteuert ist. Damit sind wir wieder beim Thema.
na ja, sagen wir so: wenn ich darauf angewiesen gewesen wäre, meine Frau durch körperliche Schönheit zu beeindrucken, dann wäre sie wahrscheinlich nicht meine Frau geworden
Von daher finde ich es selbstverständlich, dass Attraktivität auf anderen als körperlichen Eigenschaften beruhen kann.
Weil die Soziologie primär das Verhalten von Gemeinschaften erforscht und beschreibt, während die Biologie primär die Funktionsweise von Individuen und nicht-menschlichen Gemeinschaften untersucht. In der Verhaltensbiologie treffen bzw. überschneiden sich die beiden Disziplinen.
„Nicht immer“ und „manchmal doch“ sind kein Widerspruch.
Ich finde es bemerkenswert, dass das Thema hier überhaupt diskutiert werden kann.
Ist eben das freie Forum.
Im alten Forum wären wir wahrscheinlich schon als frauenfeindlich beschimpft worden.
Männer kann man ja als rein Hormongesteuert und auf äußeres fixiert beschreiben.
Aber Frauen? Nein.
Die sind suchen ihre Partner rein intellektuell aus. Andere Aussagen sind in einer feministischen Partei nicht zugelassen.
das funktioniert zT begrifflich nicht so gut, aber ja, würde ich, warum nicht ?
wobei ich nicht weiß, ob ich diese austauschbarkeit für den richtigen maßstab oder wünschenswert halte. ich sehe keine belastbaren beweise dafür, dass es keine unterschiede zwischen männern und frauen gibt. die erfahrung der letzten 10.000 Jahre belegt eher das gegenteil.
hättest du vorbehalte gegenüber einer frau, die so ist, wie ich oben den mann beschrieben habe?