Wir geben das Geld für das Militärapparat aus, in die Rüstung im engeren Sinn fließt nur ein Bruchteil.
Zu den „Rüstungsausgaben“ in Deutschland zählen auch die Pensionen der Soldaten, die Kitas für die Kinder der Soldaten, usw. Das hat mit Rüstung wenig zu tun, deswegen sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar.
Und den offiziellen Angaben Russlands traue ich sowieso nicht.
weil „wir“ kein „wir“ sind.
Es sind 27 Einzelarmeen, die bei der Beschaffung alle auch eigene Interessen verfolgen und die keine gemeinsame Führung haben.
Schon von daher sind die Zahlen nicht vergleichbar mit denen Russlands.
Zudem wird bei uns in der BW mit Sicherheit viel Geld ausgegeben für Dinge, die es in der russischen Armee gar nicht gibt. Ich vermute, dass die Kosten für Unterbringung, Versorgung und Gehalt pro Soldaten in Russland nur ein Bruchteil dessen betragen, was bei uns anfällt.
Aber das ist letztlich alles egal.
Die BW hat angeblich/bekanntlich Munition für 2 Tage.
Selbst wenn sie dafür 10 Trillionen ausgegeben hätte, wird es nicht reichen, um den Angriff auch nur einer Zirkustruppe abzuwehren.
Wenn man die BW durch bessere Orga und Beschaffung auf die Beine bringen kann - gut.
Wenn dafür mehr Geld nötig ist - auch gut.
Egal wie, es muss nur passieren und funktionieren.
Das das Geld aktuell nicht sinnvoll ausgegeben wird ist klar.
Aber wenn ihr die Zahlen anzweifelt, dann bitte nicht, mit der Begründung, da wäre auch das Geld für Kitas mit drin.
Stockholm International Peace Research Institute(SIPRI;
Bekannt ist das Institut unter anderem für seine jährlichen Berichte zur Höhe globaler Rüstungsausgaben (SIPRI Yearbook). Die von SIPRI verfassten Analysen zur Rüstungsstärke bildeten die von allen beteiligten Staaten anerkannte Zahlengrundlage für die Abrüstungsverhandlungen zwischen Ost und West. Darüber hinaus veröffentlicht das Institut weitere wissenschaftliche Analysen und Sonderdokumentationen, die auf unterschiedliche Herausforderungen im Kontext Krieg und Frieden eingehen.
Wie auch immer: Wir sollten man anfangen die EU auch allein zu verteidigen. Sich zur Verteidigung auf Trump oder Erdogan zu verlassen ist keine gute Idee.
Ich zweifle nicht die Zahlen an. SIPRI spricht übrigens auch von „military spending“. Das sind nicht nur die Ausgaben für Waffen.
Ein direkter Vergleich der Rüstungsausgaben zwischen verschiedenen Ländern ist aufgrund der sehr unterschiedlichen Kostenstrukturen (Höhe des Soldes, Beschaffungskosten, Unterhalt etc.) rein monetär nicht möglich, sondern erfordert auch eine Detailbetrachtung im Hinblick auf Mannstärken, Ausbildung und Ausrüstung. So muss man laut Julian Lindley-French, John R. Allen und Ben Hodges beim Vergleich berücksichtigen, das die USA das bestbezahlte Militär haben, und die Kosten für einen russischen oder chinesischen Soldaten dagegen nur einen Bruchteil betragen. Nach der militärischen Kaufkraftparität gerechnet, verfügt China möglicherweise bereits über 80 % der militärischen Fähigkeiten der USA.[4]
Aber wir können ja überall an den Grenzen zu Russland Schilder mit unseren Militärausgabe aufstellen. Die russischen Panzer kehren dann sicher auf der Stelle um.
Im Moment können wir ohne die USA nicht mal Bielefeld verteidigen, aber wenn das was wir sehen so weitergeht, wird es weit über die Amtszeit des aktuellen Präsidenten hinaus Auswirkungen haben.
Und wir sollten schnellsten das Geld in der EU sinnvollerausgeben, als überspitzt gesagt für 26 Generalstäbe, die jeweils IHR Land verteidigen sollen.
Jetzt sind es also die Plastikstrohhalme. US-Präsident Donald Trump hat eine Verordnung unterzeichnet, um Plastikstrohhalmen das Comeback auf dem US-Markt zu ermöglichen. Er glaube nicht, „dass Plastik den Haien viel anhaben kann, wenn sie sich ihren Weg durch den Ozean knabbern“, sagte er im Weißen Haus.
Dieses eine Vorhaben ist bloß ein Regentropfen in einem Monsun an Verordnungen, Ankündigungen und Maßnahmen, die Trump seit seinem Amtsantritt auf den Weg gebracht hat. Mehr als 55 Exekutivverordnungen hat er bereits unterzeichnet – und die USA direkt in eine Verfassungskrise katapultiert.
Triggerwarnung: Der Artikel ist nichts für zartbeseitete demokratisch gesinnte Menschen. Ich habe ihn nur überflogen und jetzt muss ich erstmal etwas netflixen.
Mitten in diesem Sturm stehen Regierungsmitarbeiter wie Anne Smith. Sie finden sich in einer neuen Wirklichkeit wieder, in der das sicher Geglaubte immer weiter verblasst. Smith und ihr Mann haben an einer Ivy-League-Uni studiert. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeiteten die beiden für USAid. Für ihren Job sind sie um die halbe Welt gezogen, sie kümmerten sich um Projekte in Syrien, Afghanistan und Libyen. Zuletzt haben sie beide von Washington aus gearbeitet. Dort haben sie sich ein kleines Haus gekauft, das sie noch abbezahlen und in dem sie mit ihren beiden Kindern leben. »Innerhalb von zwei Wochen verlieren wir gerade alles: Unsere Arbeit. Unser Einkommen. Unsere Krankenversicherung«, sagt Smith.
Als vierköpfige Familie steht ihnen in Zukunft 1.720 Dollar Arbeitslosengeld im Monat zur Verfügung – in einer Stadt wie Washington, in der das Leben mit zwei Kindern im Schnitt mehr als 5.000 Dollar im Monat kostet, ohne Miete.
Smith und ihr Mann suchen jetzt nach neuen Jobs. Sie haben Rücklagen, mit denen sie vielleicht ein paar Monate überbrücken können. Das Sommer-Ferienlager für ihre Kinder hat Smith gekündigt. Ihre Mutter zahlt jetzt die Einkäufe im Supermarkt. Und sie überlegen, ihr Haus zu verkaufen und wegzuziehen – wie all ihre gefeuerten Kollegen. Nur: Wohin? Und was ist ihr Haus noch wert, wenn Tausende Ex-Regierungsmitarbeiter gleichzeitig ihre Häuser in Washington verkaufen müssen?
»Nachts liege ich wach, weil wir ab nächster Woche keine Krankenversicherung mehr haben«, sagt Smith. In den USA hängt die Krankenversicherung am Arbeitsplatz. Smiths sechsjährige Tochter hat eine Niereninsuffizienz. Sie muss täglich Medikamente nehmen und wird häufig von Ärzten untersucht. Und sie muss möglichst bald operiert werden, weil sie ihr Gehör zu verlieren droht. »Die medizinische Versorgung für meine Tochter wird uns in den Bankrott treiben.«
Oh, Scheisse. Was für zwei unglaubliche Arschlöcher sind da jetzt an der Macht.
Sogar in die hohe Kunst dringen Trump/Musk ein: Sie haben den Aufsichtsrat des Kennedy Centers mit ihren Leuten besetzt, mit Trump als Chairman: Kennedy Center: Der Kulturfeind will die Kultur übernehmen | DIE ZEIT. Das Statement dazu: https://archive.ph/Oyf9R. Sogar die wunderbare Sopranistin Renée Fleming ist von ihrer Beratungsfunktion zurückgetreten. Das betrifft zwar „nur“ Oper, Ballett, Konzert ua, aber zeigt, wie tiefgreifend die angestrebten Änderungen sind.
das können die Amerikaner nur selber wieder richten.
48-49% haben Trump nicht gewählt.
Die werden irgendwann wieder aufwachen.
Aber es wird schwer, die ganzen kastrierten Institutionen wieder funktionsfähig zu machen.
Das ist ein Problem. das wir erstmal nicht haben werden.
Die Amis tun mir leid (jedenfalls die eine Hälfte)
Es werden Auseinandersetzungen zwischen Regierung und den demokratischen Bundesstaaten werden.
Immerhin Kalifornien hat schon einen Weg zum Ausstieg: https://denmarkification.com/
oh ja, das könnte gut sein!
Das ist besser als wenn jeder Einzelne selber um seine Rechte kämpfen muss.
Aber es riecht auch ein bisschen nach Sezession …
Hast Du schon unterschrieben?
Ich habe vor ein paar Tagen mal überlegt, aber als Nicht-Däne fühlte ich mich irgendwie nicht „befugt“ dazu
Und wieder verwechselst du Militäretat mit Rüstung.
Wie oft muss man dir das noch schreiben.
Alleine schon durch die Personalkosten (ein russischer oder chinesischer Wehrpflichtige bekommt, wenn überhaupt ein paar Dollar und wird schlecht behandelt. Die USA und die meisten EU-Staaten haben rel. hoch bezahlte Berufssoldaten und behandeln ihre Leute nicht so schlecht. Alleine das relativiert schon den Militäretat. Von den Kaufkraftunterschieden bei der Rüstung selbst mal ganz zu schweigen.
Hoffentlich war die Vance Rede endlich ein Weckruf der auch gehört wird für die EU. Wie können wir uns auf ein Land verlassen, dessen Regierung in der EU eine größere Gefahr als in Putin, Xi und Kim sieht.
Wir müssen endlich auf eigenen Beinen stehen.
Dazu gehört auch, die Ukraine ohne die USA am Leben zu erhalten und Putin zu schlagen.
Neben mehr Geld für Verteidigung und Ukraineunterstützung, durchsetzen und ausweiten der Sanktionen, gehört auch ein andere Einstellung dazu.
Leider sind die Zeiten der Friedensdividende vorbei.
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WitzelJo
(Jörg Witzel)
Hat dieses Thema aufgeteilt,
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Dänemark ist Teil von unserem Europa! Und wenn wir den Griechen in der Not helfen, dann können wir den Dänen doch auch zu etwas mehr Sonne und Strand verhelfen.
Es ist schön, wenn in ein so trauriges Thema mal etwas Humor eintröpfelt.
na ja, besser als gar kein Humor.
Um dem doom & gloom mal etwas entgegenzusetzen:
In den USA gibt es auch die Sichtweise, dass Trump in Europa gerade eins auf den Deckel bekommen hat.
Meidas Touch ist ein klar pro-demokratischer Kanal, also nicht neutral, aber immerhin …
Keine Ahnung, wie verbreitet diese Sichtweise ist.