Nachttemperaturen in der Sahara

Ich habe jetzt eine e-Mail an die Sekretärin von Stefan Rahmstorf geschrieben.

Wenn sie geantwortet hat, melde ich mich wieder.

https://www.friedrich-verlag.de/friedrich-plus/sekundarstufe/physik/quantenphysik/anregungen-absorption-von-waermestrahlung-durch-co2-10954

Das lineare CO2-Molekül besitzt drei Normalschwingungen: eine symmetrische und antisymmetrische Streckschwingung in der Molekülachse sowie eine zweifach entartete Biegeschwingung (s. Abb. 1 ).

Bei der Absorption von Wärme- oder Infrarot-Strahlung werden Schwingungen des CO2–Moleküls durch Aufnahme von Energie aus der Strahlung angeregt. Da die symmetrische Streckschwingung keine Änderung des elektrostatischen Dipols des CO2-Moleküls bedingt, kann diese nicht durch Wärmestrahlung angeregt werden. Sie ist somit „infrarot-inaktiv“ (nicht IR-aktiv).

Anders verhält es sich mit der asymmetrischen Streckschwingung bei einer Wellenlänge von 4,26 µm (2349 cm-1) und der zweifach entarteten Biegeschwingung bei einer Wellenlänge von 15 µm (667 cm-1). Letztere Schwingung trägt effektiv stark zum Treibhauseffekt bei, da ihre Absorptionsbanden gut mit dem Emissionsspektrum der Erdoberfläche überlappt. Dies wird näherungsweise durch das Spektrum eines schwarzen Körpers mit einem Intensitätsmaximum bei 10 µm und einer nach dem Wienschen Verschiebungsgesetz (λmax∙T = 2880 µm K) [1] resultierenden Temperatur von 288 K (15 °C) beschrieben [2]. Der Überlapp mit der asymmetrischen Streckschwingung ist dementsprechend sehr gering.

Der Vollständigkeit halber sei bemerkt, dass an alle Schwingungsübergänge des CO2-Moleküls auch Rotationsübergänge ankoppeln, wodurch die Absorptionsbanden spektral verbreitert werden.

Das ist zwar richtig, könnte aber falsch verstanden werden.

Die H2O-Konzentration und die Temperatur beeinflussen sich gegenseitig und stehen miteinander im Gleichgewicht. Erhöht man eines, erhöht man auch das andere.

Wir haben aber die H2O-Konzentartion nicht direkt erhöht, wir haben CO2 direkt erhöht. Das ist die Ursache für den Temperaturanstieg, der höhere Wassergehalt in der Atmosphäre ist die Folge, nicht die Ursache.

Es ist eine weitere positive Rückkopplung, also somit auch eine Ursache für weitere Erderwärmung.

Das leugnet heute auch so gut wie niemand mehr, weil es ja nachweislich im Durchschnitt auf der Erde wärmer geworden ist.

Nein, keine Ursache sondern Folge. Er verstärkt allerdings mit dieser positiven Rückkopplung den Effekt des CO2.

Was leugnet heute so gut wie niemand mehr?

Was für Daten willst du?

oder hier bzgl Nachts (ab Min 4)
Ist die Sonne schuld am Klimawandel? | Harald Lesch - Bing video

Übrigens: Du kannst doch Google selbst bedienen, oder?

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Direkt zu unserem Thema hier, auch sehr interessant: Erklärt die Absorbtionsbanden und den Treibhauseffekt sehr anschaulich.

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Dieses Thema ist ein gutes Beispiel für die Macht von Blödsinn: Irgend jemand, der keine anerkannte Wissenschaftliche Position hat oder sich weit außerhalb seines Fachgebiets bewegt behauptet irgendwas und wir bemühen uns redlich Gegenargumente zu sammeln. Aber keiner von uns ist - soweit ich weis - Klimawissenschaftler. In so einer Situation bleibt immer der Eindruck
„Die Einen sagen so. Die Anderen so.“

Ich habe ja nun den Klimawissenschaftler angeschrieben. Sobald ich eine Antwort habe, werde ich sie euch mitteilen.

Du wirst solche Behauptungn nicht verhindern können, und es ist besser, sich auf inhaltliche Diskussionen dazu vorzbereiten als die Leute Off-Topic als Nazis zu beschimpfen.

Stell dir vor, du sitzt in einer Podiumsdiskussion und jemand sagt dir: „CO2 ist gut für uns. Es steigert die Ernteerträge“ . Sagst du dann " Distanzieren Sie sich erst mal von rechts, bevor wir uns weiter unterhalten"? Oder fällt dir etwas Geistreicheres ein?

Ich denke, das ist eine echte Herausforderung für uns alle - ich hatte gestern eine stereotype Situation mit einem zugegeben ganz anderen Thema - und war in einem ähnlichen Dilemma, dass ich, bis ich ob des Generalangriffs meine Gedanken gesammelt hatte, der passende Moment leider verspielt war (hat mich unglaublich geärgert :japanese_ogre:) - einer der Argumentationsquellen ist für mich schon der Austausch in diesem Forum - nicht unbedingt deswegen, weil hier ausschließlich Wissenschaftler kommentieren - sondern einfach, weil die Breite der Argumentationsmöglichkeiten durch die Argumente anderer bereichernd größer wird …

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ist das der richtige oder der einzige Ansatz?
Lass Dir nicht die Beweislast aufdrücken!
Am Ende musst Du ihm recht geben, nur weil es keine nächtlichen CO2 Daten der Sahara gibt?!?
Ich würde die Prämissen anzweifeln.
Ist die Behauptung in sich überhaupt plausibel?

Ist das belegt? damit würde ich mal anfangen.

tun sie das? können Wolken den Effekt verursachen?
Gab es früher weniger Wolken?
wenn ja, warum gibt es jetzt mehr?
Vielleicht durch den Klimawandel ? :slight_smile:

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Was wäre die Relevanz dieser Tatsache ? Der Anstieg der nächtlichen Temperaturen in Trockenwüsten
soll genau was belegen ?

Was soll damit überhaupt bewiesen werden ? Nachts ist es vielleicht gar nicht wärmer , dafür jeden Tag tagsüber 10°C mehr ?

Ein wichtiges Argument:

Der Klimawandel bewirkt gerade in Europa zunächst wahrscheinlich eine Abkühlung solange der sogenannte Golfstrom schwächer wird oder für eine unbekannte Zeitspanne ausfällt.

Ebenso werden in der größten und der drittgrößten Trockenwüste nachts immer wieder neue Tiefstwerte für die jeweilig Jahreszeit zu messen.sein.

Das sind die Antarktis und Grönland. Was dort bei tagsüber mehr als 20 Grad + fehlender Albedo passiert
können wir dort immer öfter bewundern.

Eine Trockenwüste wird über einen Niederschlag unter 250 mm / Jahr definiert. In der Antarktis liegt der jährliche Niedeerschlag bei 166 mm. Wieviele Zentimeter tauen an einem 25 ° C Tag in der Westantarktis oder auf dem Eispanzer von Grönland weg ?

Die Temperaturanstiegs bedingten Wolkenveränderungen haben unterschiedliche Wirkungen bzw. Rückkopplungseffekte. Im Ergebnis kommt dabei jedoch immer eine Verstärkung des Klimawandels heraus.

Siehe:https://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/klimafaq-7-1.html

speziell:

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Das tue ich gerade:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Messungen nicht über die letzten Jahrzehnte von lokalen Wetterstationen routinemäßig durchgeführt wurden. Natürlich ist es möglich, dass sie nicht kostenlos verfügbar sind, aber zunächst bräuchte ich eine Internetadresse oder Ähnliches.

Wenn es dort einen nächtlichenTemperaturanstieg gibt bei gleichzeitigem Anstieg des CO2 in der Atmospäre (ohne Anstieg anderer Treibhausgase), wird der Treibhauseffekt durch CO2 dort in situ bewiesen.

nein, das liegt dann sicher nur an den wolken :grinning_face_with_smiling_eyes:

hilft das?

Ja, danke, das geht auf jeden Fall in die Richtung. Es ist allerdings ein Durchschnitt der letzen 30 Jahre

„show the average of the hottest day and coldest night of each month of the last 30 years.“
Davon die Rohdaten wären gut.

Hier gibt es auch noch weitere Angaben zu Messwerten („observed“ statt „simulated“)

Ich klicke mich da mal durch.

Wenn man hier auf den Ort klickt und dann „show meteogramm“, sieht es so aus als ob sie nachts aktuell um die 25°C haben.

Nein, der Treibhauseffekt von CO2 ist klar belegt und kann durch Temperaturmessungen, bei denen nicht alle Parameter (Luftfeuchtigkeit, lokale CO2-Konzentration und viele andere) gemessen werden, prinzipiell nicht widerlegt werden. Damit ist es für diese Frage auch völlig irrelevant, ob noch historische Temperaturdaten aus der Sahara gefunden.

Das ist für mich die wichtigste Entgegnung.

Es ist eigentlich Schade um die Zeit, sich weiter damit zu befassen.

Hier noch eine interessante Grafik:

Es geht ja auch darum, ihn zu beweisen.

Das muss wohl jeder selbst wissen.

Danke, kenne ich schon.

Habe aber trotzdem eine Frage dazu:

Wie erklärt man bezüglich Albedo den Unterschied zwischen eine weßen Folie und einer reflektierenden Silberfolie?

Wen? Den Treibhauseffekt? Der ist längst bewiesen. Empirisch durch umfangreiche, globale Temperaturverlaufsmessungen, atmosphärische Messungen u.ä. Theoretisch durch die Quantenmechanik, die das Absorbtionsverhalten von Molekülen beschreibt.

Was will man noch mehr.

Daran ändern amateurhafte lokale Temperaturmessungen in irgendeinem Teil der Erde gar nichts.

Der globale Klimaerwärmung wird durch eine Frostperiode in Nordamerika auch nicht widerlegt.

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