und das Sieger ist non-binär. So ein Zufall.
Die israelische Sängerin musste kurzfristig ihren Liedtext ändern, weil er den Veranstaltern zu politisch schien und angeblich auf den Hamas-Überfall anspielte. Sonst hätte sie nicht teilnehmen dürfen. Das ist Zensur! Aber wenn ein schweizer rosa Staubwedel „whoa-oh-oh, whoa-oh-oh“ singt, und dabei eine Trans- weiß ich was Fahne schwenkt, ist es OK.
Das Problem an der Diskussion ist, dass alles auch politisch ist bzw. ausgelegt werden kann - wenn ich mittags in einen Apfel beiße statt in einen Burger - so ist das ökologisch/soziologisch-politisch, wenn man es partout so interpretieren will.
Deswegen ist m.E. die ganze Diskussions"kultur" bei Sport, Musik, Gesundheit, etc. unsinnig und überflüssig - spätestens dann, wenn diee Dinge in einem allgemein-gesellschaftlichen Kontext eingebunden sind, sind sie immer auch zumindest "gesellschafts"politisch.
Theoretisch könnte man stundenlang kontrovers darüber diskutieren, ob man beispielsweise die Zauberflöte von Mozart überhaupt noch aufführen darf - nicht unbedingt, weil da noch nicht gegendert wird ![]()
Sondern eher, weil es da durchaus anstößige Textpassagen wie das „Weib tut wenig, plaudert viel“ oder „weil ein Schwarzer häßlich ist“ vorkommen - noch schwieriger ist das bei Wagneropern mit seinem Antisemiitismus, der sich natürlich auch in senen Werken wiederfindet (auch wenn der Kritikerpapst Joachim Kaiser mal die Frage gestellt hat, ob „ein C-Dur-Akkord antisemitisch sein kann“) - aber hier wird etwas zurehtgebogen nach dem Motto: „es ist nicht, was nicht sein darf“ - denn natürlich ist der Antisemitismus in den Librettos vom Wagner zu finden!) - die andere Frage, die man dann gesellschaftspolitisch beantworten muss ist, ob das eine Rolle spielt - und auch hier hängt das sehr vom Kontext ab - wenn die AFD irgendwann als Sponsor von Bayreuth auftaucht und auf Libretti-Entwürfe Wagners zurückgreift,die diese Aspekte noch einmal besonders (und damit propagandistisch) hervorhebt, sollte man zumindest über einen Boykott (der wiederum politisch wäre) nachdenken.
Es wird langsam zur unendlichen Geschichte jedes Jahr immer noch dasselbe Thema.
Und jetzt kommt auch noch eine Merz Aussage hinzu, das im Falle eines Ausschlusses von Israel Deutschland auch nicht dran teilnehmen soll.
Was ist eure Meinung, meine Meinung wäre Israel nicht auszuschließen aber die Künstler unter Eurovisionsflagge starten zu lassen.
unverändert …
Insofern würd ich mir wünschen meinen Bundeskanzler gern zu politischen Themen zu hören, aber das Teilnehmerfeld des ESC darf er unkommentiert lassen. Generell halte ich nichts von “Ausladungen” zu solchen Veranstaltungen, deren Idee mal der Austausch und die Verständigung über Grenzen hinweg war (gilt damit ebenso für Olympia und Co).
Also auch Russland wieder starten lassen? Vielleicht ist etwas mit der Idee falsch und man sollte solche Veranstaltung nicht politisch so aufladen und überhöhen.
ja. Insofern ist schon die Frage, wer da starten darf, der erste Fehler.
Es ist ein ein verdammter Gesangswettbewerb mit mittelmäßigen Musikern vor einem uninformierten Publikum.
Wer da mitsingt, ist scheißegal.
Warum macht es einen Unterschied, ob da ein Russe oder eine Israelin gewinnt?
Diese Bedeutung bekommt die Sache nur, wenn man sie nationalistisch auflädt.
Und diese Aufladung geschieht auch dadurch, dass man die Frage stellt, wer mitmachen darf.
D.h. am besten wäre totschweigen, ignorieren.
Aber faktisch wird damit natürlich Politik gemacht, das können wir nicht verhindern.
Ich meine aber, wer vernünftig ist, hält sich da raus, sowohl als Partei als auch als Einzelner.
Es gibt dabei nichts zu gewinnen.
Das ist jetzt aber ziemlich unfair Céline Dion (1988) gegenüber.
Das sehe ich auch so, aber wenn man das nicht täte, würde es dann noch jemand gucken?
Bibi und seine Siedler würde ich noch teilnehmen lassen.
Daß Putin nicht mitsingen darf, finde ich ok.
Ist eben eine Grauzone finde ich. An sich hat Politk nichts mit Kunst zu tun aber ganz lässt es sich gefühlsmäßig für mich doch nicht trennen.
Ansonsten interessiert mich das nicht. Deutschland wird sowieso Letzter und als ich es zuletzt angeschaut habe, hat mich die Musik nicht vom Hocker gerissen.
Auf Grundlage von objektiven Kriterien? Oder einfach Geschmäckle?
Es heißt ja auch nicht mehr " Grand Prix Eurovision de la Chanson européenne ,".
Dieser Song Contest gehört jetzt den jüngeren Generationen.
Das ist alles Geschmackssache und vor allen Dingen von Land zu Land sehr unterschiedlich. Das für Deutschland schon lange nicht mehr die Creme de la Creme antritt ist halt so aber für andere Länder gilt das noch lange nicht.
Aber kann man es mit Olympia gleichstellen denn bei Olympia ist es ja tatsächlich so das es ein friedlicher Wettbewerb sein soll um auch vor allen Dingen kriegerische Handlungen zu vermeiden.
das mag vor hunderten Jahren mal ein Gedanke gewesen sein (ein anderer war die Jugend durch Motivation zum Sport kriegstüchtig zu machen). In der heutigen Zeit der global verfügbaren Massenmedien sind ESC und Olympia vor allem Zuschauerevents und haben in der Form sicher auch etwas Verbindendes. Denn dass man über Ländergrenzen hinweg die selben Ereignisse (noch dazu zur selben Zeit) betrachtet und ohne viel Deutungsjournalismus die Ergebnisse gleichsam akzeptiert, gibt es außerhalb solcher explizit unpolitischen Wettbewerbe kaum - es glaub es lohnt sich allein dafür daran festzuhalten, unabhängig davon wie schief gesungen wird.
Ein Land davon auszuschließen führt nicht nur dazu, dass deren Sänger/Athlethen keine Fahne tragen, sondern vor allem auch dazu, dass die Menschen in dem ausgeschlossenen Land nicht mehr zuschauen, nicht teilhaben an dem verbindenen Ereignis und sich weniger gedanklich mit der Welt außerhalb des eigenen Landes beschäftigen. Insofern ist es geradezu ein Bärendienst Länder auszuschließen und befördert Abschottung und Feindseeligkeit.
Politik geht weiter diesmal in Österreich
Das ist mir egal.
Na, das ist bisher gründlich schiefgangen
Allerdings, der Gedanke, dass Putin und Selenskyj in den Boxring steigen, um die Zukunft der Ukraine zu klären, hat seinen Charme.
Deutschland wird wohl für immer letzter bleiben, der Trend der letzten 2 Jahre wird durch neue Regeln beendet.
„ESC: Nach Israels zweitem Platz – Rundfunkunion ändert Abstimmungsregeln - WELT“
Bei den letzten Veranstaltungen zählte das Publikumsvotum mehr und zeigte dass das Problem nicht das Publikum ist sondern die Jurys es sind.
Ergo wenn zukünftig wieder die Jurys das Sagen haben, wird Deutschland wieder am Ende der Tabelle sich wiederfinden.
Wen kümmert’s - dabei sein ist alles ![]()