Warum vermutest Du das? Die Migration ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der AfD-Strategie. Ergo auch ein wichtiges Thema/Zugpferd für AfD-WählerInnen, dem durchaus sehr viel Gewicht beigemessen wird.
Ds geht von bezahlbaren Wohnraum durch viele frei werdende Wohnungen, über den Arbeitsplatz bis hin zu offener Diskimminierung. Wenn man sich die Polemik von AfD-Abgeordneten (von Weidel über Krah bis hin zu Höcke) ansieht, so wird das Thema doch gerade deswegen so hoch (und breit) aufgehängt, weil das der identifizierte Sündenbock ist, den die raktionäre Wählerschaft haben will.
Da ist nirgends etwas von der Erkenntnis: „Leute,wir haben uns unsere Problemfelder selbst geschaffen, weil wir über Jahrzehnte auf Pump und weit über unsere Verhältnisse gelebt“, um daraus zukunftsorientierte richtungswechsel vorzunehmen.
Das gilt auch für
Die Ursache sind vor allem wir selbst, weil wir den Menschen wiederum fast schon über Jahrhunderte systematisch die Lebensgrundagen entzogen haben (angefangen durch die Kolonialzeit bis hin zum modernen globalen Kapitalismus). Dazu habe ich noch kein einziges konstruktives Argument aus dem Munde eines AfD-Funktionärs oder deren Wähler gehört.
Das mag sein - aber wie willst Du die Menschen, die genau deswegen mit den aktuellen Problemen übefordert sind, und deswegen nach einfachen (eingängigen) Lösungen suchen, und sie eben bei den etablierten Parteien nicht finden, und dann für sich die Entscheidung treffen, lieber die (unzulässigen) Simplifikationen der AfD zu wählen, „mitnehmen“?
Wenn die Fähigkeit und/oder die Bereitschaft der Leute, die komplexen Lösungsansätze für komplexe Probleme zu verstehen, dann kann die Antwort darauf nicht sein, eine etwas anders orientierte aber im Kern ebenfalls unzulässige Siplifikation entgegen zu setzen.
Deswegen wird „jede Regierung scheitern“ - die Problemlösungen passen nicht (mehr) zur Erwartungshaltung der WählerInnen.
Da gebe ich Dir Recht. aber auch das ist Teil des Problems. wir haben den Karren seit über 50 Jahren in den Dreck gefahren, und befinden uns an einem Punkt, in dem weitere 50 Jahre für eine nachhaltige Gesellscahft nicht mehr zur Verfügung stehen, weil die Nordeutsche Tiefebene bis dahin infolge des Meeresspielgeanstiegs zunehmend zur Gefahrenzone und die spanischen und südfranzösischen Gebiete infolge Hitze und ständiger Feuersbrünste zumnehmen unbewohnbar werden.
Auch dem widerspreche ich nicht - das ist aber genau das, was derzeit die Mehrheit (rückwärtsgewandt/reaktionär) von der Politik erwartet.
Genau deswegen wird jede Regierung eben „versagen“. Die Ansprüche sind nicht mehr zu erfüllen, und die Konsequenz, dann eben auf etwas zu verzichten, für die meisten nicht akzeptabel ist.
Deine Vorschläge in allen ehren. Sie sind leider keine hinreichende Antwort auf den geforderten Spaghat, da sie das Problem nicht lösen sondern bestenfalls nur verschleppen mit der Konsequenz, dass immer mehr Leute aus ganz unterschiedlichen Gründen immer unzufriedener werden.
Was nun „Entlastungen“ angeht, so fusst dies auf einem wackeligen Konstrukt.
Wenn ich mir viele Diskussionen bei mir in der Wohnanlage ansehe (wie immer nicht repräsentativ!), dann ist die Schaffung eines hervorragenden ÖPNV’s keine Entlastung, weil die Leute zum Einkaufen trotzdem mit dem (reaktionär) Auto fahren. Auchh ier wideer das passende Beispiel: Die Stadt München hat (imGrunde schon seit Jahrzehnten!) ein Verkehrskonzept (ÖPNV), das ein eigenes Auto innerhalb des Stafgebiets völlig überflüssig macht. Nutzen die Leute das als Entlastung, in dem sie das Auto ersatzlos streichen, und die 400€ monatlich spren können. von den 80 Autos in unserer TG gibr es nur 2 oder 3, die immer noch wirklich auf das Auto angewiesen sind - trotzdem stehen immer noch80 Autos in der TG, da die Leute diese entlastung nicht nutzen…
Wieso muss der Staat/die Stadt hier für zusätzliche Entlastung sorgen, wenn die Leute die bestehende Entlastungsmöglichkeit nicht nutzt?
Das ist natürlich kein Patentrezept . man könnte aber flächendeckend mittelfristig eine ähnlich gute Ifrastruktur in ganz Deutschland aufbauen, wenn man von den 400€ (die das Auto allein dadurch kostet, dass es in der TG steht - da haben wir das zusätzlichen Geld für das Tanken noch gar nicht mitgerechnet), nur 200€ über eine Infrastruktursteuer finaniert - da bliebe (langfristig 9 wahrscheinlich sogar noch deutlich etwas übrig (400-200=+200). Allerdings braucht es ein „Sondervermögen“, um das erstmal in den nächsten Jahren auf die Beine zu stellen - das wäre - wie beim Soli - eine Art - Logistik-Soli.
Ein kurzfristiger „Rückschritt“ also für eine progressive Zukuft.
Wenn man den Leuten solche Vorschläge macht, merkt man sehr schnell, dass - selbst wen sie Zugeben, dass das so „funktionieren“ könnte,überhaupt keine Bereitsdchaft vorhanden ist, so etwas politisch auch umzusetzen. Der Verlust des eigenen AUtos wiegt emotional deutlich schwerer als die Aussicht, mittlefristig 200€ mehr im Geldbeutel (als „Entlastung“) zu haben.
Der Erwartungswert ist also, gleich eine Entlastung zu haben, weiter Auto fahren zu können und natürlich dabei die Umwelt zu schonen. Das ist aber genau die rückwärtsgewandte Denkweise, die jede Regierung, die u.a den Klimaschutz ernst nimmt, scheitern lässt. Die Ansprüche sind einfach astronomisch (zu) hoch…