Okay, wenn es keine sachliche Entscheidung sein kann, dann muss man wohl beim Diskutieren darüber stärker an die Gefühle appellieren?
Religion hat in der Politik nichts zu suchen. Die ultraorthodoxen Juden in der Knesset nicht, genauso wenig wie die Evangelikanen im US Senat.
Wir sehen ja, wohin das führt…
Tod und Verderben…
Es gibt keine friedlichen Religionen. An jeder Religion klebt Blut.
Also ab damit ins Klo
Dieses Ziel gefällt mir.
Wir haben aber in Deutschland auch zwei Parteien, die mit C wie „Christlich“ anfangen.
oh ja… toll… christliche Justizminister verhindern, dass die Kirchen ordentliche Entschädigungen für Mißbrauchsopfern von Priestern bezahlen und soziale Finanzminister verwehren den kleinen Beamten die Umsetzung des BVG Urteils zu einer leistungsgerechten Vergütung.
Solche Wortfloskeln werden bald im Mülleimer der Geschichte landen…
So wie Volkswagen…
An dieser Stelle wieder einmal ein kleiner Hinweis, dass es einen Unterschied zwischen Religion und religiös motiviertem Fundamentalismus gibt!
Es gibt keinen friedlichen Fundamentalismus - wohl aber eine friedliche Religion und /-sausübung.
Das Problem der Trennung zwischen Religion und Staat ist - vom Fundamentalismus ganz abgesehen, der nichts im staatlichen Wesen zu suchen hat - eher, dass der heutige Anspruch an den Staat doch der ist, jenseits von theologischen Veränderungen im sozialen/soziologischen flexibler zu sein, um auf gesellschaftliche Veränderungen in diesem Bereich reagieren zu können - die sozialen Betachtungen der Bücher, die theologische mit soziologischen Übelegungen verquicken, haben an dieser Stelle nur hoch historische Bedeutung. Es gibt zwar eine kirchliche Sozialethik, die durchaus „flexibel“ ist - allerdings für unsere Zeit eher zu wenig flexibel - und vor allem kirchlich gesteuert. Damit hätten wir, wenn wir das zuließen, zwei „konkurrierende“ Systeme, die diesbezüglich Vorgaben machen (wollen), was nach meiner Einschätzung zu höchst problematischen Konstellationen führen würde.
Theoretisch haben wir C-Parteien, weil diese wesentliche Teile der christlichen Ethik versuchen, in „handfeste Politik“ umzusetzen - das Problem dabei ist doch eher, dass sie das leider (?!) nicht tun.
Nächstenliebe und „Rechte Wange - linke Wange“ sehe ich bei diesen Parteien in ihrem politischen Gebaren wenig vertreten.
Es hat aber durchaus trotzdem eine gewisse Berechtigung, da große Teile westlicher Gesellschaftsmodelle immer noch ein christiliches Fundament (im weitesten Sinne) haben (womit nicht primä Ostern, Pfingsten und Weihnachten (als gesetzliche Feiertage) gemeint sind
.
der Vorwurf ist berechtigt - hat aber nichts mit dem „C“ im Namen der entsprechenden Parteien zu tun - das korrumpierende Element ist an Hand von vielen anderen Beispielen beliebig auf andere Fehlentscheidungen innerhalb von anderen Parteien/Gewerkschaften/Verbände ausdehnbar, und liegt nicht primär am religiösen Hintergrund!
Es ist nun einmal sehr bedauerlich, dass viele DInge mit verschiedenen Maßstäben messsen - je nachdem, ob sie sich im direkten nahestehenden sozialen Umfeld abspielen - oder die Geschenisse weit davon entfern liegen - es gibt so viele Autofahrer, die sich über „Raser“ beschweren, und dabei die eigenen Geschwindigkeitsübertretungen eher von der heiter-gelassenen Seite sehen, oder sich gar noch über die eigenen Bußgelder als völlig unangemessen beschweren ![]()
Die Union hat diesen Staat wesentlich mitgeprägt, zusammen mit anderen Parteien und gesellschaftlichen Gruppen. Dabei ist jetzt kein Kommunismus, wie in die Jesus in seinen überlieferten Äußerungen wohl fordert, herausgekommen, aber wie du so schön sagst:
Auch wenn er gerade von allen Seiten (auch hier) und mit oft unlauteren Motiven schlechtgeredet wird, so implementiert er doch wesentliche, traditionelle „christliche“ Werte, bzw. Werte der Aufklärung.
Dass die Menschen hier nicht bereit sind, ihr letztes Hemd mit Asylanten zu teilen, kann man der Union schlecht vorwerfen. Im Gegenteil, Merkel, damals Chefin der CSU hat sich von diesem Gedanken auch ganz wesentlich leiten lassen.
Trotzdem gibt es genügend an der Union zu kritisieren, dabei aber bitte fair bleiben. Ich habe hier manschmal den Eindruck, Fairness ist gegenüber dem politischen Gegner keine wünschenswerte Tugend. @HarmsCar: das bezieht sich ausdrücklich nicht auf dich.
Wirklich?
Hast du einen Beleg dafür?
Das NT
Das lese ich mir jetzt nicht komplett durch. Gibt es da eine bestimmte Stelle, auf die du dich beziehst?
Ich helfe dem überzeugten Atheisten @Kalo mal eben mit der Quellenlage aus: ![]()
„Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“
„Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“ (Lukas 16,13)
Kein Religionsunterricht in der Schule gehabt?
Danke.
Atheismus heißt ja nicht, dass man die Predigten Jesu kommt ablehnt. Ich bin nur ungläubig bei den Stellen über seine genetische Herkunft. Ich glaube, da flunkert er ein bißchen. Oder die Evangelisten.
Anfangs strebten die Christen vielfach nach der Einführung eines völligen Kommunismus. Jesus spricht im Evangelium Matthäi (19, 21) zum reichen Jüngling: „Willst Du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was Du hast und gieb es den Armen.“ [8] In der Apostelgeschichte (4, 32, 34) wird die erste Gemeinde zu Jerusalem folgendermaßen beschrieben: „Keiner sagte von seinen Gütern, daß sie seine wären, sondern es war ihnen Alles gemein … Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wie viele ihrer waren, die da Aecker und Häuser hatten, verkauften sie dieselben und brachten das des verkauften Gutes und legten es zu der Apostel Füßen; und man gab einem Jeglichen, was ihm noth war. Ananias und Sapphira, die etwas von ihrem Gelde der Gemeinde vorenthielten, wurden bekanntlich dafür von Gott mit dem Tode bestraft.“
Zitiert nach Karl Kautsky: Die Vorläufer des neueren Sozialismus - 1. Band (Kap. 1-2. Der urchristliche Kommunismus)
Ist zwar OT aber trotzdem richtig erkannt. Wir leben heute weder im Christentum noch im Kapitalismus. Wir beten Mammon (Geld) an.
Und das in Westen, Osten und Süden.
Die israelische Armee blockiert heute einen „Marsch der Tausenden“ von radikalen israelischen Siedlern, die in den Gazastreifen eindringen wollen, um einen geplanten Marsch von rechtsextremen und rechten Ministern, Abgeordneten und deren Anhängern in das palästinensische Gebiet zu verhindern. Ziel der rechten Gruppen ist es, neue israelische Siedlungen im Gazastreifen aufzubauen.
An diesem Marsch wollen sich u.a. auch 8 Minister*innen beteiligen und angeblich sollen bereits Vorbereitungen für 3 israelische Siedlungen abgeschlossen sein.
Die radikale Siedlergruppe Nachala setzt sich u.a. auch für die Ausweitung israelischer Siedlungen im Westjordanland und den Bau neuer, illegaler Außenposten ein, welche nach internationalem Recht als illegal gelten.
Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir, Vorsitzender der Partei Otzma Yehudit, ein rechtsextremer und religiös-fundamentalistischer Politiker, hat sich für gezielte Tötungen von 30 bis 40 Menschen in jeder Nacht im Gaza ausgesprochen.
Es gebe in Gaza Menschen, „die es nicht verdient haben, zu leben“, deshalb sollten sie nicht am Leben bleiben, denn sie seien nicht einmal Menschen. Er sprach sich auch für Massenvertreibungen aus und der Gazastreifen sollte Israel gehören.
Itamar Ben-Gvir ist der Minister für Nationale Sicherheit in Israel und als gläubiger Zionist lebt er selbst in einer israelischen Siedlung im Westjordanland.
Er setzt sich vehement für eine Ausweitung der israelischen Souveränität über das Westjordanland (Judäa und Samaria) ein, was de facto einer Annexion gleichkäme und eine palästinensische Staatsgründung verhindern soll.
Die moralischste Armee der Welt …
Hat uns Israel angelogen? | rabbit hole
Es ist beeindruckend, wie viel Aufwand es ist, Lügen aufzudecken im Gegensatz dazu, sie in die Welt zu setzen.
Ist das generell so?
Das hängt doch sehr mit der Frage zusammen, wie plausibel die Lüge vor dem eigenen Erfahrungsschatz erscheint, aber auch vor der eigenen Bildung und nicht zuletzt vor der Fähigkeit, die eigene Selbsterfahrung vor dem Hintergrund entgegengesetzer statistischer Betrachtung infrage zu stellen.
So ist etwa die Behauptung, die Kinder werden vom Klapperstorch gebracht, huetzutage eher mit viel Aufwand verbunden, sie plausibel klingend in die Welt zu setzen, was den Rassismus angeht, der als Lüge ebenfalls auf die ein oder andere Weise immer wieder versucht wird, in die Welt zu setzen, so ist das eine Frage der Bildung (und insbesondere in Deutschland auch eine Frage des Geschichtsbewusstseins.
Die Omöopathie ist ein Beispiel für die statistische Abstraktion, die ebenfalls nicht jedermanns Sache ist .
Aus all diesem folgt denn auch, wie die Resilienz gegenüber den Lügen gestärkt erden könnte. Mit wachsender Resilienz sinkt denn auch der Aufwand der Widerlegung und steigt der Aufwand, solche Lügen plausibel erscheinen zu lassen…
So wusste fast jeder (außer Gerhard Schröder
, das Putin eben kein „lupenreiner Demokrat“ war und ist.