Homöopathie-Diskussion

Ich verstehe deine Metapher, verstehst du meine Metapher? :slight_smile:
Oder ist Theorie, dass die Sonne um die Erde kreist, bei für dich auch in dieser metaphorischen Wiedervorlage?

Was ich nicht verstehe: Du ignorierst die Arbeitsweise der Wissenschaft komplett, berufst dich aber darauf, dass z.B. dein Lieblingsfeind wissenschaftlich widerlegt sei.

Das passt nicht zusammen.

Hä?

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Du hast geschrieben:

Und ich meine dazu, dass nicht jede Theorie, die jeder empirischen Grundlage entbehrt, auf Wiedervorlage gehört. Als Beispiel habe ich die Theorie, dass die Sonne um die Erde kreist, genannt. Welcher Teil meiner Argumentation veranlasst dich zu

Nebenbei gesagt ein selten dämlicher Beitrag. Dafür hättest du auch :red_question_mark: verwenden können.

Wie herrlich absurd die Debatte wird, wenn ein Teil der Beiträge ignoriert wird.

:popcorn:

@Kalo.. was würde wohl passieren, wenn ich einen Text schreibe und du ihn veröffentlichst?

Wollen wir es mal ausprobieren?

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Das ist keine Theorie sondern eine Konsequenz der Gravitationstheorie. Dieselbe, ursprünglich von Newton erdacht, wurde Anfang des letzten Jahrhunderts von Einstein aus der Wiedervorlage geholt und zur Allgemeinen Relativitätstheorie verfeinert.

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Naja, es kreist ja die Erde um die Sonne.
Und nicht einmal das.

Eigentlich spiralisieren alle Himmelskörper umeinander herum.
Es gibt großartige Visualisierungen mittlerweile.

Derwischt :unamused_face:

Hier: Simon Tardivel auf X: „Par exemple, prenons une jolie configuration à... 4 corps désormais ! Regardez les premiers tours, c'est joli hein... Ouais continuez à regarder... #SpoilerAlert CA VA MAL FINIR ! https://t.co/rxQeBkJ2kr“ / X

(wenn klicken nicht geht, URL kopieren, eine Minute laufen lassen)

Du sprichst das Mehrkörperproblem an. Die Objekte in Sonnensystem bewegen sich in chaotischen, nicht-periodischen elliptisch Bahnen. Die Abweichung sind aber in unseren Zeiträumen minimal, theoretisch könnte es unsere Erde aber jederzeit aus dem Sonnensystem katapultieren

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Erde und Mond kreisen um einen gemeinsamen Schwerpunkt. Das macht für Ebbe und Flut die richtige Größe aus. So auch bei der Sonne und ihren Planeten.

Ist offtopic, aber es hat mich in den Fingern gejuckt. :wink:

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Das ist für zwei Körper korrekt. Auch wenn die Kreise Ellipsen sind. Erde und Mond sind aber nicht alleine. Ab drei Körpern wird es aber richtig kompliziert und lässt sich nicht exakt lösen sondern nur approximativ beschreiben.

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Diese Verfeinerungen sind ja alle richtig. Aber die Theorie, das die Sonne um die Erde kreist, ist genauso tot, wie der Glaube, dass Homöopathie über den Placeboeffekt hinaus irgendeine Wirkung hat. In beiden Fällen kann es auch keine „neuen Erkenntnisse“ mehr geben!

Es wäre wirklich schön, wenn sich die Grünen mal auf diese wissenschaftlichen Fakten einigen könnten.

In deiner Welt.

In der Medizin wird längst daran gearbeitet, den Placeboeffekt zur Heilung zu nutzen.

Du bist unfähig, die Idee „Wissenschaft“ zu begreifen.

Wissenschaft ist kein Werkzeug, deine festgefügten Überzeugungen zu zementieren.

Ja natürlich, das ist unbestritten. Die Frage ist doch, ob HP einen Effekt jenseits des Placebos hat.

Soziologisch doch eindeutig. Während Aderlass verschwunden ist und ebenso Heilmethoden mit Höhensonne oder Radium, ist es zum Ärger vieler Leute noch da.

Das nicht zu akzeptieren, ist möglich, aber eben nicht wissenschaftlich.

Wissenschaft ist ja ohne Wertung. Das finde ich so spannend an ihr.

Das ist der Grund, weshalb ich mit überhaupt mit HP in der Theorie noch beschäftige. Meine Flaschen habe ich ewig nicht angerührt.

Aber so was finde ich interessant. Da ich ideologisch nicht vorbelastet bin, bin ich neugierig.

Immerhin Uni Bern.

Die hat mich promoviert. Ihr die Expertise abzusprechen, würde vielleicht auch meinen Titel annullieren?

" Ein theoretisches Modell, das in der Lage ist, diese Eigenschaften zu erklären, d. h. ein physikalisch-chemisches Wirkprinzip homöopathischer Präparate zu bestimmen, wurde allerdings noch nicht identifiziert. Tournier et al. kamen zum Schluss, dass es bisher keine konsistente empirische Evidenz für eine Reihe von theoretischen Modellen gibt, wie z.B. für stabile Clathrate, Nanopartikel, Nanoblasen, Siliziumdioxidverbindungen oder Peptide. Drei weitere theoretische Ansätze – die Quantenkohärenzdomänenhypothese, die dynamische Wasserclusterhypothese und die schwache Quantentheorie – konnten bislang nicht falsifiziert werden und wurden zur weiteren Überprüfung in entsprechend konzipierten experimentellen Untersuchungen empfohlen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Grossteil (79 %) der qualitativ hochwertigen Studien in der physikalisch-chemischen Homöopathieforschung zum Schluss kommt, dass sich homöopathische Präparate von entsprechenden Kontrollen messbar unterscheiden."

Kein Ahnung, was das bedeuten soll. Es geht doch um den Effekt auf den Patienten.

Unter Quantenkohärenz kann ich mir etwas vorstellen (soweit das bei der QT überhaupt möglich ist), Dein Wortungetüm lese ich das erste Mal und habe auch im Internet nichts dazu gefunden.

Zur schwachen Quantentheorie weiß Wiki folgendes:

Den Hintergrund für Walachs Thesen zur Komplementärmedizin bildet die von ihm gemeinsam mit den Freiburger Physikern Harald Atmanspacher und Hartmann Römer entwickelte „Schwache Quantentheorie“ (Weak Quantum Theory, WQT).[42] Sie wurde erstmals 2002[43] veröffentlicht. Diese besagt, dass sich die im atomaren Bereich geltenden mathematischen Formalismen der Quantenmechanik auch auf Bereiche des Alltagslebens übertragen ließen. Beispielsweise soll die im atomaren Bereich geltende Heisenbergsche Unschärferelation, nach der die gleichzeitige exakte Messung von Ort und Impuls eines Teilchens unmöglich ist, in der makroskopischen Welt ihre Entsprechung haben in den Gegensatzpaaren wie beispielsweise Materie–Geist, Struktur–Freiheit oder Recht–Gerechtigkeit, welche sich ebenfalls nicht gleichzeitig messen lassen sollen. Dies stelle eine Ausweitung des Komplementaritätsprinzipes dar. In der Wissenschaft wurde diese Theorie jedoch nicht aufgegriffen, weil das Komplementärprinzip für Objekte in der Größe unseres Alltagslebens völlig irrelevant ist.

Und zu den hypothetischen Wasser-Clustern:

Die Lebensdauer einer Wasserstoffbrückenbindung liegt dabei typischerweise im Bereich von 1…20 ps (ps = Pikosekunde = 10−12 Sekunden),[6] was die experimentelle Erforschung von Wasserclustern erschwert.

Das erscheint mir pseudo-wissenschaftliches Geblubber

Die Frage, die sich stellt: wie viele der Studien, die nichts gefunden haben, wurden erst gar nicht veröffentlicht? Gibt es dazu Infos

Nicht ganz unwichtig:

S.W. was an employee of Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG, Germany; however, none of the publications included in this review used Hevert products. All other authors have no competing financial interests.

An jeder Uni gibt es gute und weniger gute Wissenschaftler.

Jaja. Das ist aber keine Argumentation, die irgendwas hergibt.
Das ist einfach nur eine Meinung.

Und zufälligerweise clustern sich die schlechten dort, wo du ohnehin schon „Geblubber“ vermutet hast.

Was für eine überraschende Koinzidenz.

deine Auflistung gibt aber wissenschaftlich erst recht nichts her.

Das ist ein Zitat, nicht meine Auflistung.
„Geblubber“ ist auch keine Falsifikation.

Die Naturwissenschaft kennt viele Dinge (Gravitationswellen, Paralleluniversen z.B.), die man zwar „problemlos“ konstruieren kann, für die es aber entweder keine hinreichend sensiblen Sensoren gibt (bis vor kurzem konnte man z.B. Gravitationswellen nicht nachweisen, weil die Sensorik das nicht hergab) oder für die es noch nicht einmal ein Konzept einer Nachweismethode gibt (Paralleluniversen).

So könnte auch die Homöopathie dazu gehören.

Das Problem dabei ist nun, dass Menschen der Homöopathie ihr Leben anvertrauen, ohne dass es diesen Beleg einer Wirksamkeit bislang gibt - als „Vertrauensvorschuss“ darauf, das es einen unterstellten Mechanismus zwar tatsächlich gibt, und eben nur die Sensorik oder das Konzept zum Nachweis fehlt.

Das ist so ähnlich, als würde ich mich in ein Auto ohne Bremsen setzen, in der Hoffnung, dass meine - noch - nicht belegte Geisteskraft ausreicht, das Auto durch Levitation zum stehen zu bringen, wenn es gefährlich wird.

Mich stört an der Homöopatie also weniger die Grundidee - sondern mehr, dass man sein Leben in die Hand eines unterstellten Mechanismus legt, der bis zu einem Beleg aus der Praxis ausgeklammert werden sollte, da er das Risiko in sich birgt, das es ihn gar nicht gibt, und somit die Gefahr besteht, dass das Auto (um bei dem BIld zu bleiben) frontal und ungebremst kollidiert - mit allen Risiken und Nebenwirkungen.