Einen natürlichen Klimawandel gab es auf unseren Planeten schon seit dem Erstehen, also schon immer, folglich gab es offensichtlich vielleicht auch bereits gewisse Felsstürze.
Natürlich gab es auch welche mit geologischen Hintergründen.
Mit dem Unterschied, dass der vorhandene Klimawandel jetzt durch Menschenhand bedeutend beschleunigt wird.
Es gab nicht vielleicht gewisse Felsstürze. Gebirge enstehen und werden wieder abgetragen u.a. durch Erosion. Dabei gab es sehr sicher auch Felsstürze. Mit und ohne menschengemachten Klimawandel.
Es gab auch schon immer Überflutungen, Stürme und Waldbrände. Und so gab es auch schon immer Felsstürze. Die Frage ist wohl eher, ob die Häufigkeiten und/oder Intensitäten zunehmen, und ob bestimmte Ereignisse nicht oder 100 Jahre später stattgefunden hätten, wenn sich die Erde weniger erwärmt hätte.
Glückwunsch, dass diese Erkenntnis endlich auch bei dir angekommen ist. Zu was schreib ich mir eigentlich die Finger wund?
Der Klimawandel ist ein statistisches Phänomen und deswegen sind seine Folgen auch „nur“ statistischer Natur. Kausalketten zu Einzelereignissen sind schweirig.
Oh, dafür aber auch ein ziemlich spürbares Phänomen.
Willst Du diese etwa auch verleugnen?
Ach @Kalo , irgendwann kommt jemand daher mit der Tatsache, dass die Kohle schwarz ist und dann kommst Du mit der Behauptung daher, dass die Kohle eigentlich weiß ist. (Scherz)
Wetter ist spürbar und Klima ist die Statistik zum Wetter.
Was soll diese unterirdische Frage? Willst du mich etwa in die Nähe von Klimaleugnern rücken, nur weil ich die Aussagen eines renomierten Wissenschaftlers zu einem Bergsturz zitiert und erklärt habe?
Ist für dich Klimawandel nicht nur eine wissenschafftliche Tatsache sondern darüber hinaus ein ideologisches Dogma?
Nein, der Klimawandel, insbesondere der durch Menschenhand beschleunigte, ist wissenschaftlich erwiesen, die Folgen sind bereits spürbar und sichtbar, und drehe mir nicht die Worte im Mund um.
Du hast den Klimawandel offensichtlich nur auf eine statistische Ebene geschoben.
Der Klimawandel hat übrigens nicht nur Einfluss auf das Wetter, sondern es gibt auch noch Artensterben etc., insbesondere in der Tierwelt, und auch erhebliche Ernteausfälle und vieles mehr.
Übrigens, ich bin keine Wissenschaftlicherin und ich denke, genauso wenig wie Du.
Das erinnert mich teilweise tatsächlich an Menschen, die behaupten, dass es halt nur das Wetter ist.
Tja, so ist das halt, wenn man anderen ständig die Worte verdreht.
Es gibt eine wissenschaftliche Sparte, die untersucht, um wie viel wahrscheinlicher ein Ereignis durch den Klimawandel wird. Dafür sind statistische Berechnungen zentral.
Auch für die Frage, wie weit der Klimawandel fortgeschritten ist, braucht man Statistik. https://climateattribution.org/. Hier https://www.worldweatherattribution.org/ wird in einem Artikel beschrieben, dass der Klimawandel die Wetterkonstellationen, die verantwortlich für Feuer in Korea waren, doppelt wahrscheinlich gemacht habe. Dagegen waren die Überschwemmungen in Kinshasa nicht ungewöhnlich, aber die Leute seien unvorbereitet gewesen (erhöhte Vulnerabilität).
Bei dem Gletscherabbruch ist die Sache noch nicht geklärt, und es ist wahrscheinlich, dass man es nie genau wissen wird.
Im upday Link von@anonymeNutzer wird Jens Turowski vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam (Geomorphologe) interviewt, der den Einfluss des Klimawandels als einen von mehreren möglichen Faktoren nennt. Seine Argumentation finde ich schlüssig.
Ich schiebe nichts, ich leugne nichts, aber der Klimawandel ist nun mal ein statistischen Phänomen, allerdings mit gravierenden Folgen. Was sind denn Durchschnittstemperaturen, jährliche Niederschläge usw, wenn nicht statistische Werte.
Ad hominem.
Ich behaupte genau das Gegenteil. Es ist eben nicht das Wetter.
Das ist der Kern der Forschung über Klima und die Änderungen.
Statistik ist die Lehre von den großen Zahlen.
Kein Hexenwerk.
Man nimmt viele Daten und kann darin Gesetzmäßigkeiten erkennen, mit ein paar Tricks.
Das ist auch kein Geheimnis.
Man kann untersuchen, ob ein Ereignis Zufall ist oder nicht.
Ziemlich cool eigentlich. Und so unabhängig von Meinung und Befinden.
Die Daten haben immer Recht.
Wikipedia zum Thema:
„Die Glaziologin Mylène Jacquemart von der ETH Zürich wies darauf hin, dass es noch unklar sei, welche Rolle der Klimawandel für den Bergsturz spielte. Ein Extremereignis dem Klimawandel zuzuordnen setze voraus, dass das Ereignis ohne den Klimawandel gar nicht oder vielleicht erst in 100 oder 1000 Jahren passiert wäre. Die relevante Frage aus einer Risikomanagement-Perspektive laute, ob sich diese Ereignisse nachweislich häuften. Klar sei jedoch, dass mehrere Faktoren des Klimawandels der Stabilität von Felswänden nicht zuträglich seien.“