Es gab schon mal einen solchen Fall im Sport. Erika - später Erik Schniegger: ein ehemalige österreichischer Skirennläuferin. Aufgrund nach innen gewachsener Geschlechtsmerkmale wurde er bei seiner Geburt als Mädchen eingestuft. Erika Schinegger war als Skirennläuferin aktiv und wurde 1966 Weltmeisterin im Abfahrtslauf. Nach einer Geschlechtsüberprüfung beendete Schinegger die Karriere und machte eine Geschlechtsangleichung zum Mann.
Das Ganze hat überhaupt nichts mit rechtsradikal oder Rechtsradikalen zu tun.
Alice Schwarzer, und die anderen die sich als Feministinnen bezeichnen, und das Thema schon im Zuge des Transgendergesetzes öffentlich angegangen sind ja auch keine Rechtsradikalen.
@Hedi verstehst du meine Aussage nicht? eine solche schlechte Pressearbeit wird sehr gerne von Rechtsradikalen aufgegriffen und missbraucht.
@lawandorder es gibt noch weitere Seiten die das Aufgreifen ich habe extra eine rausgesucht die das Dokument sehr gut zeigt. Und das Dokument selbst zeigt definitiv keine Geburtsurkunde sondern dass ist sowas wie bei uns ein Familienbuch.
Und schaut man sich den rechten Eintrag an, der stammt wahrscheinlich von einem Familienmitglied geboren 1997 gibt es ein solches Datum nicht.
Hier haben wie ein Beispiel
Und das auch noch von unserem „Lieblingsnazi“ Alexander Raue aka. Vermietertagebuch.
Er hat auf seinem Hauptkanal schon mehrere Videos darüber gemacht und schlachtet das richtig aus hier auf seinem zweitkanal den er gerade aufbaut macht er gleich weiter um seine nächste halbe Million Euro zu schäffeln.
Olympia ist für ihn ein Glücksgriff er wird wahrscheinlich kaum noch zum Schlafen kommen da er nicht mehr aufhören kann zu grinsen
So ein hanebüchener Unsinn. Olympia ein woke Veranstaltung? Was hat das deutsche Selbstbestimmungsgesetz mit einer algerischen Geburtsurkunde und den Regeln des IOC zu tun? Die Zeitungen berichten nicht darüber? Er zeigt einen Blob-Eintrag, in dem steht dass sie nicht als Frau boxen sollte, und behauptet das glatte Gegenteil.
Der Typ ist nichts weiter als ein Manipulator und verlogener Rattenfänger, der reine Fake News verbreitet.
Trump hat die Geschichte auch schon entdeckt. hier ein bericht dazu mit ausschnitten einer Trump Rede und einer ausführlichen Widerlegung.
Pakman lohnt sich übrigens bei vielen Themen
Die Bild zum Thema…
Zitat Ausschnitte
Wie das IOC bei der „männlichen“ Boxerin versagt
Der Fall ist kompliziert – nur ein Akteur in dem ganzen Schauspiel hat es sich leicht gemacht: das IOC. Die Organisation des deutschen Präsidenten Thomas Bach (70) hat alle Warnungen und Hinweise ignoriert. Bach: „Sie wurde als Frau geboren, ist als Frau aufgewachsen, hat einen Pass als Frau und hat als Frau Wettbewerbe bestritten.“
Die Olympiamacher halten die Tests für illegal. Experten weisen darauf hin, dass es diese Chromosomen-Kombi sehr selten auch bei Frauen gibt.
Aber auf die Idee, einen eigenen Test durchzuführen, ist beim IOC niemand gekommen. Es wäre eine einfache Lösung gewesen für einen komplexen Fall. Doch dafür ist es jetzt zu spät.
Ich hab mir die letzten Kämpfe angesehen und mich über den Kommentator geärgert. Bei den Männern erklärende Kommentare zum Kampf, bei den Frauen höchstens 10%, der Rest war über Hobbys, den Taiwankonflikt und dann ewig über die Gender-Geschichte. Ich hätte gerne den Kampf und die Kraft Unterschiede verstanden.
Aber es gibt ja noch ein paar Kämpfe.
Immerhin, ich wusste nicht, dass mich Frauenboxen interessiert
Aber ich hatte ja neulich auch therapeutisches Boxen: war super.
wow, das passt so gar nicht zu meinem Bild von Dir. ![]()
Wie läuft sowas ab? Kannst und möchtest Du das erzählen?
ihre Gegnerin sieht auch nicht weiblicher aus
und bei den Gewichtheberinnen sieht es auch nicht besser aus
und auch da gibt es Transfrauen! schon 2018
dort regt sich aber scheinbar keiner auf.
alles ein Durcheinander ![]()
Ist einerseits offtopic, andererseits kann es deutlich machen, dass Boxen für Frauen psychologisch oft anders sein könnte als für Männer.
Kampfsport liegt mir eigentlich nicht fern, auch wenn man es mir meist nicht zugetraut hat. Ich habe als Mädchen Judo gemacht und konnte bei anderen Sportarten ziemlich heftig sein. Ich glaube, das Verhaltenssystem, das bei mir dafür zuständig ist, ist das Jagdsystem, eine zielgerichtete, nicht wütende Aggression. (Du kennst es vielleicht bei Prozessen, wenn du die Gegner am Schlawittchen hast.)
Trotzdem war ich in vielen Situationen wehrlos, das ist einfach ein anderes Verhaltenssystem.
Ich kann mir vorstellen, dass demgegenüber bei Männern eher das Rangordnungssystem eine große Rolle spielt.
Anders ist es, wenn es um physische Übergriffe von Menschen geht. Einige der Frauen beim olympischen Boxen sind offenbar über den Weg der Selbstverteidigung nach Gewalterfahrungen dazu gekommen.
Therapeutisches Boxen kann das Gefühl für Wehrhaftigkeit stärken, aber auch allgemein Stärke und Durchsetzungsfähigkeit. Bei mir das Gefühl, mich wehren zu können und auf Selbstschutz zu achten. (Ich stürze mich oft Kopfüber in etwas hinein)
Man trainiert mit mehreren Geräten: einem großen schweren Sack, einen leichten Ballon, der schnell und heftig zurückschwingt, gegen Pratzen, die der Trainer hält, gegen Polster an der Wand. Das ist tatsächlich eine ziemlich tiefgehende Erfahrung, die auch nachbesprochen wird.
Ich hatte früher nach der Trennung einen Selbstverteidigungskurs mitgemacht, das hat gut getan aber auch heftig getriggert.
Im Herbst vielleicht Privatstunden mit einem erfahrenen Taequando Trainer und Therapeutin, als Teil der Therapie (Meine Idee).
… hatte meine Partnerin vor ein paar Jahren mal im Rahmen einer Reha-Kur:
Sie war hell begeistert, mal ‚frei nach Schnauze‘ auf einem Sandsack herumprügeln zu dürfen.
Trockener Kommentar des begleitenden Psychologen (sinngemäß zitiert): die Art und Weise, wie sie hier herumhauen sollten sie nicht als bevorzugte Methode zur Problembeseitung verwenden.
Im Alltagsleben kommt das bei uns nicht zum Tragen ![]()
sorry, off topic…
Interessant ist der Begriff „Problembeseitigung“ statt der üblicheren „Problemlösung“. Da kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen… ![]()
Es gibt jetzt aus entsprechender Szene Behauptungen Imane Kehlif sei von der WBO (also nicht von der umstrittenen WBA) auf Lebenszeit gesperrt alle Siege aberkannt, Olympia Medaille kassiert und auch Preisgelder zurückgenommen worden.
Das Netz ist zwar bestückt mit diversen Behauptungen aber ich habe noch keine Nachweise finden können ob diese Behauptung stimmt es gibt zwar auf der Webseite von der WBO diverse Podcast zum Thema Khelif aber die kann ich mir unmöglich jetzt alle anschauen.
Ob die Behauptung richtig ist oder nicht interessant ist es trotzdem.
Am Rande dessen kommen auch Behauptungen auf das mittlerweile weltweit der gesamte Frauensport mit derartig gelagerten Fällen gespickt ist wenn auch nur ein kleiner Teil davon stimmt hat der Frauensport ein riesengroßes Problem.
„Laut den aufgetauchten Gutachten, die von den Krankenhäusern Kremlin-Bicètre in Paris und Mohamed-Lamine-Debaghine in Algier stammen, weist Khelif keine Eierstöcke oder Gebärmutter auf, dafür aber innen liegende Hoden und eine penisähnliche Klitoris. Diese Merkmale deuten demnach auf einen „5a-Reduktase-2-Mangel“ hin, der nur bei biologischen Männern vorkommt.“
Er kommt auch bei biologischen Frauen vor, allerdings symptomlos.
Betroffene genetisch männliche (XY-) Menschen weisen einen selten männlichen, geschlechtlich unklaren bis zu überwiegend weiblichen Phänotyp auf. Genetisch weibliche (XX) Betroffene bilden keine Symptome aus (geschlechtslimitierte Phänotyp-Ausprägung).
Hier passt also das phänotypische Geschlecht nicht zum genetischen Geschlecht. Genotyp vs. Phänotyp.
Die Gene regeln zwar vieles, aber nicht alles. Die Steuerung der Genexpression spielt eine sehr große Rolle, die m.W. aber erst in Ansätzen verstanden ist.
Ich hoffe du hast auch den Artikel im Link gelesen denn ich habe selbst nichts dazu geschrieben ich habe nur den Text zitiert der im Artikel steht.
Ja ich hätte es als Zitat darstellen können oder auch sollen so wie ich es eigentlich immer mache, habe aber hier mal drauf verzichtet und gehofft dass ihr auch mal den Link anklickt denn ich wollte nicht nur bloß den Link einstellen.
Ich habe nur auf die falsche Aussage reagiert, dabei ist mir egal, von wem sie kommt.
Ja ich hätte es als Zitat darstellen können oder auch sollen
Müssen. So ist es ein Plagiat.
Wer sich mit fremden Federn schmückt, sollte damit rechnen, dass sein Kopf zur Zielscheibe wird.
Hier passt also das phänotypische Geschlecht nicht zum genetischen Geschlecht. Genotyp vs. Phänotyp.
Die Gene regeln zwar vieles, aber nicht alles. Die Steuerung der Genexpression spielt eine sehr große Rolle, die m.W. aber erst in Ansätzen verstanden ist.
In diesem Fall - wenn denn die bekannt gewordenen Befunde valide sind - ist es aber ein relativ gut verstandenes Phänomen.
Man könnte Khelif wohl als „intersexuelle Person“ bezeichnen, obwohl die Bezeichnung ‚Störung in der Geschlechtsentwicklung‘ (DSD - Disorder of Sex Development’) treffender ist und die Definitionen von „intersexuell“ mitunter variieren.
Aber das ist eine semantische Frage. Die Hauptfrage ist folgende: Ist Khelif ein biologischer Mann, durchlief er die männliche Pubertät und hatte dann die Vorteile in Bezug auf Kraft, Größe, Geschwindigkeit und Schlagkraft, die mit der männlichen Pubertät einhergehen? Vorteile, die auch bei einer Testosteronunterdrückung nicht vollständig verschwinden?
Alles deutet auf „Ja“ hin.
Menschen, die mit DSD leben, haben ohnehin psychologische Belastungen und sollten sollten mit Mitgefühl und Verständnis behandelt werden.
Wenn männliche Athleten jedoch DSD haben, die ihnen Vorteile gegenüber Frauen verschaffen, und sie dennoch in der Frauenkategorie antreten, ist das problematisch in Bezug auf Fairness und Sicherheit.
Athleten mit XY-DSDs, die Hoden (in der Regel innenliegend), XY-Geschlechts-Chromosomen, männertypische Testosteronspiegel und funktionierende Andro-genrezeptoren aufweisen, werden oft als Frauen mit „Hyperandrogenismus“, d. h. ungewöhnlich hohen Testosteronspiegeln, beschrieben. Sie profitieren in der Pubertät von den körperlichen Vorteilen dieses hohen Testosteronspiegels, was ihnen bleibende körperliche Vorteile gegenüber Frauen verschafft.
Das Problem für den Sport besteht darin, dass Sportler mit XY-DSD-5-Alpha-Reduktase-Mangel (5-ARD) als weiblich sozialisiert werden, rechtlich als weiblich gelten und als weiblich leben und sich als weiblich identifizieren können, aber eigentlich männlich sind.
Der Grund: 5-ARD wird durch eine Mutation im Gen verursacht, das für das Enzym 5-Alpha-Reduktase kodiert, das Testosteron in ein stärkeres Androgen, DHT, umwandelt. Dieses Androgen interagiert wie Testosteron mit dem Androgenrezeptor und ist für die typische Entwicklung der äußeren Genitalien (Penis und Hodensack) und der Prostata bei Männern erforderlich. Ohne DHT entwickeln sich typisch weibliche äußere Genitalien.
Die „Entscheidungsträger“ in den Sportverbänden sollten sich bewusst sein, dass Sportler mit 5-ARD männlich sind und die Vorteile der männlichen Pubertät erleben. Die Anforderung, ihr Testosteron auf typische weibliche Werte zu senken, ist nicht diskriminierend in Sinne der Chancengleichheit.
Noch wichtiger ist jedoch, dass alle relevanten wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass die Reduzierung der männlichen Testosteron-Level im Erwachsenenalter die körperlichen Vorteile einer männlichen Pubertät nicht zunichte macht.
Der Fall ähnelt stark dem der Läufer(in) Semenya. Der Welt-Leichtathletik-Verband fordert generell, dass Menschen mit derart hohen Testosteron-spiegeln nicht an Frauen-Wettkämpfen über teilnehmen dürfen, ohne zuvor Testosteron-reduzierende Medikamente zu nehmen. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat die Entscheidung von ‚World Athletics‘ im wesentlichen gestützt. In dem Urteil des CAS wurde Semenyas spezifische DSD als 46 XY 5-ARD (5-Alpha-Reduktase-Mangel) bestätigt.
Das Olympische Kommitee bzw. der Boxverband hätten diese Kämpfe nicht zulassen dürfen.
Lektüre für Interessierte: Carole K. Hooven ‚T wie Testosteron‘, dtsch, bei Ullstein 2022, 480 S. Ein Kapitel darin behandelt die Sportproblematik.

