Gehört die Vogelgrippe möglicherweise zur russischen hybriden Kriegsführung?

Da hast Du sicher recht, es sind viele Szenarien im Konjunktiv konstruieren- die Frage ist, Worin der Mehrwert liegt - ich bin davon überzeugt, dass Heerscharen von Journalistinnen bereits eine ganze Reihe von Dingen recherchieren- einfach, weil es sensationell wäre, wenn sie diesbezüglich etwas herausfinden.

Aber bis zur Enthüllung erscheint es mir wenig sinnvoll, sich solchen Spekulationen zu verschreiben - zu unsicher ist ein Sensationstreffer. Und es lässt sich daraus auch nichts herleiten (ausser einer bequemen Schuldzuweisung).

Doch, die Sicherheit von diesen Forschungslaboren zu prüfen und zu überlegen, ob wirklich alles erforscht und an Genen rummanipuliert werden muss.

Hier ein bisschen Statistik zur Berechnung habe ich KI zur Hilfe genommen…

2023 hatten wir einen Bestandsverlust von etwa bis 3,5%. Für 2025 wird prognostiziert dass wir einen Verlust von 4,8% haben. Dieses Ergebnis ist aber nicht abschließend.

Würden wir eine Impfung haben für die Vogelgrippe, wurde berechnet das es dennoch Verluste von 0,5 bis zu 1,5% max des Bestands geben kann, begründet dadurch dass zum einen die Impfung nicht hundertprozentig ist, zum anderen auch die Impfung selber zu Todesfällen führen kann. Und ein weiterer Hauptgrund ist die Altersstruktur denn nach einer Impfung ist ein gewisser Zeitraum zu berücksichtigen in dem die Tiere nicht in den Handel gebracht werden dürfen, das heißt wir verlieren dadurch auch Bestand.
Schaffen wir es dieses Verluste zu optimieren indem wir die Impfung zu einer besseren günstigeren Zeit durchführen, wird berechnet dass wir den Verlust auf 0,1 bis 0,3 verringern können.

Was jetzt unbedingt zu verstehen ist, wir haben wenn wir impfen definitiv Verluste voraus zu berechnen und das jedes Jahr, wenn wir nicht impfen und es gibt auch keinen Ausbruch hätten wir theoretisch keine Verluste.

Tabelle mit den Populationszahlen der wichtigsten Geflügelarten in Deutschland für das Jahr 2023:
| Geflügelart | Population (in Millionen) |
| Legehennen | 51,4 |
| Puten | 10,6 |
| Enten | 2,0 |
| Gänse | 2,4 |

Ich hoffe dieses Wissen hilft in der weiteren Diskussion.
Es wird mit Sicherheit noch weitere Faktoren geben, das Thema ist komplex.

Das kann nicht von der KI sein.
Hast du das selbst zusammen gefasst?

Ich habe nur geschrieben dass ich die Berechnung mithilfe von KI gemacht habe.

Das stimmt. Du hast es gelesen und für uns übersetzt :star_struck:

Mann o Mann o Mann. Wir rufen jetzt am besten gemeinsam bei Putin an und entschuldigen uns für diese phantasievolle Idee.

Falscher Thread :wink:

Aber Scherz beiseite, die Fraktion der Grünen wäre im Bundestag Zünglein an der Waage, aus dem Transatlantikkurs des Kanzlers (war bisher nicht falsch) etwas Fortschrittliches für eine Lösung im Konflikt mit Russland einzubringen - und nicht nur immer wieder für den Taurus zu werben.

Auch wenn der Taurus nicht an Vogelgrippe verenden kann..

aber an Computerviren. Ich vermute, das sind die einzigen Viren, die Russland zur Zeit züchtet.

Aber evtl. könnten Putin Waffenlager an Taurus verenden.

Das würde ich nicht unterschreiben schon alleine weil es de facto falsch wäre, denn es gibt mit Sicherheit irgendein Labor in Russland die an sowas forschen, dazu ist das Land zu groß zu wichtig…

Viren werden überall in der Welt in tausenden Laboren gezüchtet.

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Wie züchtet man eigentlich Viren?

In Zellkulturen oder befruchteten Hühnereiern

Das ist die reine Vermehrung. Zur gezielten Züchtung benutzt man Gentechnologie (Crispr/CAS)

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"Diese Forscher nehmen einen oder mehrere Vogelgrippe-Viren und versuchen dann, willkürliche Mutationen zu generieren, was nicht schwer ist. Dann prüfen sie, ob manche davon sich von Säugetier zu Säugetier übertragen lassen. Normalerweise testen sie das an Frettchen. Das ist die Grundidee.

Sie züchten also künstlich ein neuartiges Virus, um es noch ansteckender zu machen."

https://www.heise.de/hintergrund/Virologie-Sie-zuechten-Viren-um-sie-ansteckender-zu-machen-4717438.html

Vermutlich ist es schneller und einfacher, mit UV oder so zu arbeiten. Das Genom ist ja winzig.

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Hier eine Pressemiteilung des BUND Brandenburg von heute:

"Pressemitteilung am 29.10.2025

Vogelgrippe entsteht in der Massentierhaltung und Kraniche sind die Opfer

Die Vogelgrippe ist ein Produkt der Geflügelindustrie. Die Natur und Kraniche sind Opfer der Massentierhaltung.

In diesem Jahr sind die Folgen der Vogelgrippe für Wildvögel verheerend. Allein im Linumer Teichland gibt es bisher ca. 2.000 Totfunde. Betroffen sind vor allem die Kraniche in ihrem Rastgebiet. Die Kranichpopulation hatte sich in den letzten Jahren erholt, erfährt nun aber einen herben Rückschlag. Auch in der Geflügelhaltung steigen die Zahlen von Keulungen. Die Zahl der dokumentierten Vogelgrippe-Ausbrüche ist in Deutschland in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Virologinnen und Virologen warnen davor, dass sich dieser Trend zukünftig weiter verstärkt.

Helmut Brücher, Vorstandsmitglied des BUND Brandenburg ordnet die Situation und die Ursachen für die Infektionswelle ein:

„Nicht die Wildvögel sind die Ursache des verheerenden Ausbruchs der Vogelgrippe in Brandenburg, sondern die Massentierhaltung von Geflügel. So wurde bereits im Juni und Juli infiziertes Geflügel in mehreren Betrieben gekeult, auch in Geflügelbetrieben ohne Freilandhaltung. Das lässt nur den Schluss zu, dass dort die Seuchensicherheit nicht gewährleistet war. Weitere Austragswege sind die Abluft aus den Anlagen und der Mist und Kot der Tiere. Es ist gängige Praxis, dass dieser aus den Massenbetrieben unbehandelt auf Felder ausgebracht wird. Rastende Kraniche halten sich zur Nahrungssuche auf ebensolchen Feldern auf und infizieren sich.“

Die ersten Ausbrüche im Sommer lagen zeitlich lange bevor Wildvögel betroffen waren und bevor Kraniche ihren Zug in den Süden begonnen hatten. Wie die Kraniche letztendlich infiziert wurden, ist unklar. Dabei ist der Verbreitungsweg - von Fachleuten Vektor genannt - über Tierfutter, Transporte in und aus Massentierhaltungen und zu Schlachthöfen sowie von Arbeitskolonnen, die von Betrieb zu Betrieb ziehen, oft nachgewiesen worden. Dies wurde vom verantwortlichen Bundesinstitut, dem Friedrich-Löffler-Institut, bisher aber nicht untersucht*.*

Helmut Brücher sagt dazu: „Es ist leicht, den Wildvögeln die Schuld zuzuschieben und die Augen vor der Massentierhaltung und ihren Folgen zu verschließen. In Brandenburg gibt es deutschlandweit die größten Legehennenbetriebe mit durchschnittlich über 60.000 Tieren. Das ist nur exemplarisch für den Trend der zunehmenden Massentierhaltung im Geflügelbereich im Land. In diesen Anlagen können sich Viren schnell verbreiten und gefährlichere Varianten entstehen. Im Fokus weiterer Untersuchungen müssen deshalb große Geflügelhaltungen ins Visier genommen werden. Unsere Forderung ist, dass Stallmist nur noch nach keimtötender Behandlung auf die Felder ausgebracht werden darf. Die Landesregierung muss bei der Geflügelhaltung eine Trendumkehr einläuten. Kleinere Haltungen sollen stärker gefördert werden, Genehmigung von Massentierhaltungsanlagen müssen einschränkt werden.“"

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Die „Gain of Function“ Forschung ist nur ein Zweig der Virologie.

Betsrahlung
ist vielleicht schneller aber nicht zielgerichteter als Genom Editing. Das ist wie wenn du im Auto mit maximaler Geschwindigkeit fährst, aber keine Ahnung hast, in welche Richtung.

Ach, was du nicht sagst. Oder meinst du das ironisch?

Das menschliche Genom besitzt angeblich über 3 Milliarden Basenpaaren. Ist das winzig? Bei der DNA geht es nicht um die räumliche Größe, sondern um den Informationsgehalt.

Wir reden von Viren, oder nicht?

Da ist nicht viel drin. Bauanleitung Hülle, Spikes, was noch?

Ja, Virus-Genom ist viel kleiner, allerdings auch bis zu 2,5 Mio Basenpaare. Ich hatte deine UV-Bemerkung generell gelesen.

Similarly to how the size of the virus particle varies significantly, the genome size can also vary greatly from virus to virus. A typical virus genome falls in the range of 7000–20,000 base pairs (bp) (7–20 kilobase pairs (kb)). Smaller-sized virions will naturally be able to hold less nucleic acid than larger virions, but large viruses do not necessarily have large genomes. While most viruses do not contain much nucleic acid, some dsDNA viruses have very large genomes: herpesviruses have genomes that are 120–200 kb in total, and the very large pandoraviruses mentioned previously have the largest genomes: up to 2.5 million bases, rivaling the genome size of many bacteria! In comparison, eukaryotic cells have much larger genomes: a red alga has the smallest known eukaryotic genome, at 8 million base pairs; a human cell contains over 3 billion nucleotides in its hereditary material; the largest genome yet sequenced, at over 22 billion base pairs, is that of the loblolly pine tree.

Virus Structure and Classification - PMC.