Glaube ich kaum, aber der Hinweis auf China und diese Staaten sind ja auch nicht das Thema. Dass Kapitalismus ohne Demokratie auch ganz gut funktioniert, dürfte ja inzwischen ziemlich eindeutig sein.
Natürlich, das hatte ich auch oben bereits geschrieben. Ein offener und fairer Lobbyismus gehört sogar zur Demokratie. Also benötige wir einmal Transparenz. Das hat im Grunde auch die Politik erkannt und in Deutschland haben wir auch zumindest in der letzten Fassung von 2024 durch die Ampel eine solche Transparenz für die Bundesrepublik. Deshalb wissen wir jetzt auch, dass die Finanzlobby ( für mich überraschend) die finanzstärkste Lobbyarbeit liefert
Ob das ausreichend ist, kann man natürlcih diskutieren. In der EU gibt es auch ein Transparenzregister, da kann man aber schon mal feststellen, dass es Einflussnahmen wie in dem sog. Katargate nicht verhindert hat. Weiter nutzt die beste Transparenz nicht, wenn Gesetze von Lobbyisten geschrieben werden und diese auch fast unverändert so verabschiedet werden.
Das musst du näher erklären. Aus meinem Verständnis sind das betriebswirtschaftliche Ziele ( alsu Unternehmensbezogen) aber keine volkswirtschaftliche. Das ein Stakeholdervalue eher der Allgemeinheit nützt mag ja sein, aber wieso sollen die damit verbundenen Entscheidungen demokratischer sein.
Nein, dass sehe ich anders. Gesellschaftliches Verhalten resultiert auch immer aus der gesellschaftlichen Ordnung. Wenn wir also eine kapitalistische demokratische Struktur haben und sie führt zu den Fehlentwicklungen, die du schildert, dann muss diese Struktur hinterfragt werden. Zwischen dem Willen der Mehrheit und den Entscheidungen muss auch differenziert werden. Eine Mehrheit der Deutschen hat Angst vor der Klimakrise und möchte weitere Massnahmen, die aber die Poilitk aus anderen Interessenlagen und angeblichen Zwängen nicht umsetzen kann:
Und die Instinkte der Menschen würde ich auch anders sehen. Rein Instiktiv müsste der Mensch an dem Überleben der Art vorrangig Interessen haben.
