Ein Gesundheitssystem muss sowieso eher Staatlich funktionieren. Gewinnmaximirung und Gesundheit hat noch nie zusammengepasst.
Die Versorgung mit Medikamenten hat tatsächlich bedenkliche Engpässe. Der Staat hat versagt wenn wichtige Medikament nicht mehr da sind da dass ggf. Lebensgefahr bergen kann! Mich wundert es das man 100 Milliarden für das Millitär locker macht aber angeblich kein Geld da ist für das Gesundheitssystem in Ordnung zu bringen. Unter anderem gehört da eben die Versorgung mit Medikamenten dazu. Fehlende Anitbiotika ist eingentlich ein Versorguns- Notfall. Ein Mangel an Antibiotika kann zur Sepsis (Blutvergiftung) führen, was sehr schnell tödlich enden kann.
Eigentlich muss der Staat im Notfall die Produktution Lebenswichtiger Mediamente übernehmen. Der Staat darf hier nicht einfach sagen: „Öh wir haben einfach nix für das überleben sicherzustellen, such mal woanders nach dem Medikament.. dein Problem..“
Es kann nicht sein das die Politik es nicht geregelt bekommt, dass eine Produktion bei uns aufgebaut wird. warum geschicht das nicht und wenn doch, warum dauert das so extrem lange? Wenn der wille da ist, wie man bei Corona Impfstoffen gesehen hat, geht das auch schnelller..
Und wenn es heißt, es ist kein Geld dafür da, dann muss die Sozialversicherung neu geregelt werden um das zu bezahlen…
NUR zum Hinweis zur Erläuterung wie ernst die Versorgungslage bei Mediamenten derzeit ist, damit es alle wissen: Ich habe schon von Fällen gehört wo sogar unersetzbare Krebsmedikamente längere Zeit nicht mehr da waren.. Obwohl die sehr teuer sind, also gewiss kein unrentables Medikament, ist sowas manchmal aich nicht mehr da.. Der Betroffene hat dann einfach Pech gehabt und kann schon mal den Sarg bestellen.. Weder bei Krebs noch bei Infektionen darf so was passieren! Das ist Staatsversagen!
Das würde ich auf alle Bereiche der Daseinsführsorge ausdehnen wollen.
Gewinnmargen haben einfach nichts auf den Grundbedüfniskosten der Menschen zu suchen.
Das gibt es in Asien, speziell in Indien billiger
Die Produktion wurde bei uns abgebaut. Begründung: Lohnstückkosten und Kosten zum Schutz der Umwelt
Versagen der Freien Marktwirtschaft und der Globalisierung. Der Staat hat sich vornehm zurück gezogen. Der Markt regelt das schon…
Außerdem ärgert es mich schon lange, dass es kaum Forschung für neue Antibiotika gibt. Offensichtlich müssten Mediamente aus staatlicher Hand kommenm die Pharmaindustrie lässt den Staat teuer die Entwicklung bezahlen und verdient dann sehr viel Geld mit dem Ergebnis.. Das System ist einfach falsch.. Gesundheit ist ein Grundrecht und sollte eigentlich nicht Gewinnwirtschaftlich verkauft werden.. Da sehe ich die Ursache der Probleme..
Ach ja, Dass Antibiotika in der Tierzucht überhaupt so verbreitet werwendet werden gehört auch generell verboten. Lieber weniger Tiere halten ,anstatt später an resistenten Keimen zu sterben.. Das war ne dumme Idee.
Gesundheit ist aber mehr Wert als alles möglichst super billig herzustellen .Wenn das alles der Daseinfürsorge angerechnet wird ist eine teuere Produktion bei uns durchaus möglich, weil dann keine Gewinne darauf entfallen. Der Staat war zu zurückhaltend!
Ja Du hast recht, aber nach unseren derzeitigen Regeln ist das so alles in Ordnung - Wir bräuchten einen echten Paradigmenwechsel für alle Bereiche der Daseinsfürsorge.
Richtig. Gesundheit gehört generell zur Daseinsfürsorge und nicht auf den Markt. Aber da werde nauch die Ärzte nicht mitmachen, leider! Sie verdienen im Moment so gut daran..
Das merkt man zum Beispiel daran, was passiert wenn man derzeit zum Beispiel eine Hörprotherse braucht. Man bekommt normalerweise ewig keine Termine..
Aber sobald sowas wie Hörpotheresen oder ähnliches im Raum steht wollen die dir das schnell verkaufen.. Da kommt man sich plötzlich so vor als säße man im Autohaus mit einem Wunsch nach einem Luxusauto. Dann will jeder eins verkaufen.. Klar bringt viel Geld..
Damit will ich nur andeuten ,dass derzeit nur Sachen gemacht werden, die sehr viel Gewinn bringen. alles andere bleibt liegen. Der arme Mesch der nur ein Antibiotikum braucht ist uninteressant.. Bring nicht genug Geld..
Das ist das, was faul ist im Gesudheissystem bezüglich der Versorgung mit Mediamenten aber eigentlich auch anderen Dingen..
Dazu müsste man erst die Bezahlung von Ärzten andern, dass die nicht für viele Patienten, sonden für gute behandlung bezahlt werden, damit die da mitziehen, Gesundheitssyteme zur Daseinsfürsorge anzugiedern. anders geht das wohl nicht..
so sehr ich Dir recht gebe - immer im Hinterkopf behalten: in der Demokratie sind wir der Staat - demnächst gehen nicht nur die Medikamente aus - sondern auch die Schwestern, Pfleger und Ärzte (zumindest für eine angemessene Quote bei der sich rasant ändernden Alterspyramide)…
Für die meisten der Grünen bedeutet das konkret, deutlich tiefer in die Tasche zu fassen (schließlich soll der Harz4 - Verzeihung: Bürgerteldbezieher - solidarisch die gleiche Versorgung bekommen)
Wenn also die Frage ist, wo dafür das Geld kommen soll, sollten wir alle gleich mal vorsichtshalber mit 100-200 € pro Monat für uns alle mehr rechnen…
Dazu kommen noch die Kosten für den klimaaneutralen Umbau und ähnliche Kosten als Folge der Versäumnisse der Vergangenheit)
Natürlich ist Gesundheit wichtiger als die nächste Urlaubsreise - aber wie erklärst Du das am Infostand den Wählern, die sich über Jahrzehnte an beides gleichzeitig gewöhnt haben??
Ich habe da noch keinen Weg gefunden, mit dem man die Menschen hier mitreissen könnte…
Kann natürlich auch an mir liegen…
Nach jeder Privatisierung wurde die Versorgung schlechter ( unser KreisKrankenhaus, Hamburg alle Privatisierungen ( Gas , Wasser, Strom ), große Wohnungsbaugenossenschaften ), Telekom, Bahn, Post, usw…
Nach jeder Privatisierung wird die Dienstleistung mindestens um die für den Bereich übliche Marge teurer
( alle aufgezeigten Beispiele )
Bei einer Rekommunalisierung wollen die ,ich nenne sie mal: Liquidatoren, möglichst Mondpreise erzielen.
Für das Krankenhaus wurden alle teuren / margenarmen Stationen geschlossen ( Geburtsklinik / Entbindungsstation, Urologie, Neurologie, Radiologie - Für über ein Jahr wurden Patienten für ein CT in andere Einrichtungen geschickt, es gab nicht einmal ein funktionierendes Gerät ) Extreme Fluktuation, miese Bezahlung, sehr großer Personalmangel, teils unschönes Betriebsklima machen aus dieser wie leider oft eine „loose - loose Situation“.
Auf jeden Fall aber wenn dann gleichzeitig. Eine mieserable um die Hälfte im Umfang reduzierte Leistung kostet jetzt im Krankenhausbeispiel inflationsbereinigt über 30 % mehr