Das Weltklima kippt früher

Die Arktis könnte selbst bei einem Szenario mit geringen CO2-Emissionen schon ein Jahrzehnt früher im Sommer eisfrei sein als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, in der Wissenschaftler auf Grundlage von Satellitendaten den Rückgang der Meereisfläche in der Region um den Nordpol über 40 Jahre untersucht haben. «Die Ergebnisse lassen erkennen, dass sich unabhängig von Emissionsszenarien der erste meereisfreie September schon in den 2030er bis 2050er Jahren einstellt», schreiben die Autoren um den südkoreanischen Forscher Min Seung Ki von der Pohang-Universität für Wissenschaft und Technologie.

https://www.upday.com/de/forscher-eisfreie-arktis-schon-ab-2030er-jahren-moeglich?utm_source=upday&utm_medium=referral

Ist der Zug bereits abgefahren und die Uhr bereits abgelaufen?

Das ist ein ganz normaler Vorgang auf diesem Planeten. Das renkt sich wieder ein ohne das ein Zug irgendwo hin fahren muss. :slight_smile:

Es gab einmal eine Zeit, da wurde der Planet von aneroben Lebewesen vergiftet, weil die immer mehr Sauerstoff produziert haben und dann sind Tiere entstanden, die den Sauerstoff wieder in CO2 umgewandelt haben und alles kam wieder ins Lot. (Kurzfassung)

Es kann natürlich sein, daß in der Zeit ein paar Milliarden anerobe Lebewesen eingegangen sind, aber die hatten das Problem ja auch verursacht.

1 „Gefällt mir“

Den molekularen Sauerstoff, den wir und die anderen Tiere atmen, haben die Pflanzen produziert, ansonsten ist es richtig.

Hier eine Tabelle von Reaktionsprodukten der Anaerobier

Das ist richtig - fragt sich nur, ob mit oder ohne den Menschen…
Ich nehme an, die Aussage

bezieht sich auf das Überleben der Menschheit - und nicht auf das Leben auf diesem Planeten überhaupt …
Aber das muss @anonymeNutzer aufkären…

Ich denke da tatsächlich an das Leben auf dem Planeten insgesamt.

Auch alle Tiere unserer Erde haben das gleiche rote Blut wie wir Menschen.

„Mutter Erde braucht uns nicht, aber wir die Natur!“

Wir werden es vielleicht nicht mehr erleben, aber wie wird es einigen Generationen nach uns gehen?

Werden diese morgens noch vom Vogelgezwitscher geweckt?

Der aktuelle Klimawandel ist menschengemacht, dies sollten die Menschen endlich mal verstehen!

Die Erde erwärmt sich deutlich schneller als in der Vergangenheit.

Frühere Temperaturanstiege entwickelten sich über Jahrtausende oder Millionen von Jahren. Lebewesen hatten dadurch die Möglichkeit, sich an das Klima anzupassen. Das ist heute nicht mehr der Fall.

Die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt an, Temperaturextreme nehmen zu und extreme Wetterereignisse wie Starkregen ebenfalls. Die Vereinten Nationen warnen sogar davor, dass ganze Regionen auf der Erde unbewohnbar werden könnten. Das alles sind Folgen der Klimaveränderung, die durch Treibhausgase angetrieben wird. Das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) wird vor allem durch das Verbrennen fossiler Energieträger verursacht. Der Klimawandel ist menschengemacht, das ist wissenschaftlicher Konsens, wie man im Bericht des Weltklimarats von 2023 nachlesen kann.

Wie kann man den Leugner*innen des extremen Klimawandels davon endlich überzeugen?

Es gibt Menschen, die unsere Politik unterstützen.

Steht das F in FDP für Fossile?» – Fridays For Future stellt 101 Fragen

https://www.upday.com/de/steht-das-f-in-fdp-fuer-fossile-fridays-for-future-stellt-101-fragen?utm_source=upday&utm_medium=referral

Sogar die als kriminell verurteilte Letzte Generation.

2 „Gefällt mir“

3 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: 101 Fragen von Fridays for Future an die FDP

6 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Letzte Generation - „Kriminelle Vereinigung“?

Warum sich der Klimawandel selbst beschleunigt:

Vom Plankton über Moore bis zum Regenwald: Unsere Erde besteht aus vielen kleinen Bausteinen, die miteinander verknüpft sind. Schon kleinste Veränderungen können dieses Gleichgewicht stören – und nicht nur durch die Klima-Rückkopplungseffekte zu einem gefährlichen Teufelskreis führen. Viele Auswirkungen und Zusammenhänge sind bislang noch unerforscht. Es zeichnet sich jedoch ein klares Bild ab: Ist das Gleichgewicht erst einmal aus dem Lot, wird es immer schwieriger, es wiederherzustellen.

Der aktuelle Klimawandel ist menschengemacht, dies sollten die Menschen endlich mal verstehen!

Die Erde erwärmt sich deutlich schneller als in der Vergangenheit. Frühere Temperaturanstiege entwickelten sich über Jahrtausende oder Millionen von Jahren. Lebewesen hatten dadurch die Möglichkeit, sich an das Klima anzupassen. Das ist heute nicht mehr der Fall.

Die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt an, Temperaturextreme nehmen zu und extreme Wetterereignisse wie Starkregen ebenfalls. Die Vereinten Nationen warnen sogar davor, dass ganze Regionen auf der Erde unbewohnbar werden könnten. Das alles sind Folgen der Klimaveränderung, die durch Treibhausgase angetrieben wird. Das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) wird vor allem durch das Verbrennen fossiler Energieträger verursacht. Der Klimawandel ist menschengemacht, das ist wissenschaftlicher Konsens, wie man im Bericht des Weltklimarats von 2023 nachlesen kann.

1 „Gefällt mir“

Mehr als 160 Waldbrände in Kanada!

Teile der USA ersticken im Rauch: Er kommt von über 1.000 Meilen entfernten Waldbränden in Kanada. Der Klimawandel verstärkt das Problem.

Es sind schon fast apokalyptische Bilder, die sich derzeit an der US-Ostküste abspielen. Städte wie Boston, New York und Washington befinden sich unter einem Schleier aus dickem Rauch. Der Grund für die schlechte Luftqualität und die stark eingeschränkte Sicht sind mehr als 160 Waldbrände, die seit Tagen im Osten Kanadas wüten.

Der Rauch dieser Brände, die vor allem in den kanadischen Provinzen Quebec und Neuschottland ihr Unwesen treiben, hat sich in den vergangenen Tagen Richtung Süden ausgebreitet und zu Smog-Warnungen in mindestens 13 US-Bundesstaaten geführt.

„Der Klimawandel verstärkt das Problem“ und welchen Einfluss werden diese Waldbrände auf den weiteren Klimawandel haben?

Wald weg - extremer Anstieg der CO 2-Werte!

Die Brände könnten Monate dauern.“

Auch in Deutschland waren die Auswirkungen der kanadischen Brände sichtbar. Wie der auf der Insel Hiddensee ansässige Meteorologe Stefan Kreibohm auf Instagram am Wochenende erklärte, war etwa der Himmel über Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag „dunstiger“: „Das Sonnenlicht wirkt gestreuter und mehr ins rötliche verschoben.“ Es seien beim Sonnenuntergang Rauchschlieren am Himmel erkennbar gewesen. Der Rauch der kanadischen Brände verteile sich auf der gesamten Nordhalbkugel, schrieb Kreibohm und teilte eine entsprechende Grafik. Der Rauch, der nach MV geweht wurde, sei aber „natürlich sehr stark verdünnt, aber noch wahrnehmbar“. Am Montagmorgen schien die Sonne laut Kreibohm wieder klar. Der Dunst war verflogen.

Vermutlich wird das Weltklima tatsächlich früher kippen, dafür sorgen die Auswirkungen des Klimawandels an sich.

1 „Gefällt mir“

Das glaube ich leider auch..

weil immer vergessen wird, auch von manchen Klimawissenschaftlern, dass das Versagen der Wälder als Co2 Speicher und andere Co2 Senken zerstört werden und zu Co2 Schleudern werden und so indirekt die Emissionen stark erhöhen.

Katastophenjournalisten sagen im Jahr 2025 würde der Golfstrom zusammenbrechen.

Wissenschaftler relativieren auf „ab 2025 aber eher 2050 oder später“.:

Für uns besonders schlecht , erstmal, weil wir plötzlich merken wie weit im Norden Europa liegt.

Schlechter dran sind die , die von den Folgen des Zusammenbruchs in der Kaskade ein paar Dominosteine später kommen und im Bericht später als Folgen benannt werden.

Außerdem wird es hier schon wieder wärmer… :wink:

Wieder mal die Krautreporter: Der heutige Newsletter von Rico Grimm hat es in sich:

„Es ist SOMMER, Junge, SOMMER!“, schrie mich auf Twitter jemand an, als ich Anfang Juni zum ersten Mal darauf hinwies, dass es sehr heiß war. Und ja, im Sommer ist es warm. Und ja, im Sommer wird es dank der Klimakrise noch wärmer. Beides ist erwartbar.

Allerdings sind die Temperaturen, die die Nordhalbkugel in den letzten Wochen erlebt hat, selbst für einen Sommer in einer sich erhitzenden Welt außergewöhnlich. Klimawissenschaftler:innen waren alarmiert: „Die Leute, die sich das Zeug regelmäßig ansehen, trauen ihren Augen nicht. Hier passiert etwas sehr Merkwürdiges“, schrieb der Forscher Brian McNoldy aus den USA.

Eins ist mir dabei besonders wichtig: Wir dürfen nicht abstumpfen. Denn die große Gefahr in der Klimakrise ist, dass wir völlig verrückte Temperaturen und heftigere Naturkatastrophen für das neue Normal halten und uns ergeben. Wir müssen uns auch in ein paar Jahren noch daran erinnern, dass es nicht normal ist, in Brandenburg an einem Julitag aus dem Haus zu treten und sich wie in Bangkok kurz vor dem Monsun zu fühlen.

1. Die Oberflächentemperatur: Weit entfernt vom historischen Mittel
(Stand 24.7.2023)

2. Die Temperatur der Meeresoberfläche: 0,25 Grad sind eine gigantische Anomalie
(Stand 24.7.2023)

3. Das Eis in der Antarktis: Viel zu wenig trotz Winter
(Stand 24.7.2023)

Und ich hatte im vergangenen Jahr schon in einem Newsletter darauf hingewiesen: Auch unsere ökonomisch-politischen Systeme geraten unter Druck. Die Klimakrise ist ohne Zweifel zum politischen Subjekt geworden, das direkt in unseren gesellschaftlichen Alltag eingreift. Sei es, weil Dürren die Nahrungsmittelpreise in die Höhe treiben, damit Unzufriedenheit mit der Regierung schüren oder weil – etwas subtiler – in heißen Sommern die Menschen eher gewalttätig werden. Dass die Unruhen in den französischen Banlieues in so einem heißen Sommer wie diesem stattfanden, hat mich nicht überrascht.

Das kann ich nur unterstützen - es ist und bleibt ein vom Menschen verursachtes Phänomen, dass alles andere als „neuer Normalfall“ ist - die unglaublich gute Nachricht ist: gerade, weil da so ist, haben wir es auch im Prinzip selbst in der Hand - ein Grund mehr, nicht sich nicht in die irgendwann abstumpfene Opferrolle zu verfallen …
Die schlechte Nachricht ist, dass der Prozess schon seit 50 Jahren am Laufen ist, und unsere Anstrengungen deswegen erstens rel. gross sein müssten (hier fängt dann leider der Konjunktiv an :frowning: und dass der „Bremsweg“ bis auf ein einpendeln auf ein neues Gleichgewicht ob der Laufzeit von 40 vorangegangenen Jahren entsprechend hoch sein wird (heute genug ändern, damit es morgen schon deutlich besser wird, ist also nicht) - insofern ist also nicht Abstumpfung angesagt - sondern „nur“ ein langer Atem …
Das gilt in der Folge natürlich nicht nur für die Hitze, sondern für alle Substrukturen, die da mittelbar dran hängen (die Aufgabe ist also höher, als nur die Dekarbonisierung allein voranzutreiben!)

Dies gilt es - durchaus mit der Euphorie des "Es gibt viel zu tun - packen wir’s an - auch offen zu kommunizieren - auch wenn das immer noch zu wenige in der letzten Konsequenz hören wollen …

Das beginnt mit der immer noch diskutierten Rechtfertigung des Flugtourismus - einerseits brauchen die Länder die Einnahmen aus dem Tourismus (was macht der Tourist also eigentlich falsch) - anderseits nützt das nichts, wenn - wie aktuell in Griechenland - die Mehrkosten für den Hotel-Wiederaufbau höher sind als die Einnahmen aus dem Tourismus - solche gedanklichen Stolperfallen zu erkennen, und das eigene Verhalten flächendeckend dahingehend zu korrigieren, dürfte nicht leicht sein …

2 „Gefällt mir“

Im alten grünen Forum hatte ich die spannende Diskussion über den Klimawandel mitgelesen. Da war sehr schlauer Schreiber, der untenstehenden Link gepostet hatte. Leider weiß ich den Namen nicht. Schade, ich wünschte er/sie würde hier weiterschreiben.

OMG, kannst Du bitte langsam mal aufhören mit dieser ideologiegetrieben Symbolpolitik? Ich habs doch nun schon mehmals erklärt.

Aber gut, dann halt nochmal.

  • Das BIP Griechenlands in KKP-$ beträgt 344 Mrd.
  • Der Tourismusanteil daran beträgt 18%, also 62 Mrd.
  • 18% weniger BIP bedeutet grob auch 18% weniger Jobs
  1. Wieviel Hotels kann man von 62 Mrd bauen?
  2. Was passiert mit einem ohnehin gebeutelten Volk bei 20++ % Arbeitslosigkeit
  3. Was passiert mit einem ohnehin am Rande der Pleite stehenden Staat, wenn ihm so viele Einnahmen wegbrechen?

Das passiert, wenn ein Gammablitz die Erde trifft habe ich mal in einer Doku gesehen.
Wenn ich mich recht erinnere, wird der Stickstoff dann irgendwie verändert.
Gegen sowas können wir nichts machen. Wenn es passiert, passiert es.

Aber gegen die Umweltverschmutzung und den Klima Gas Ausstoß können wir was machen.

1 „Gefällt mir“

Ja die Gammabltz geschichte kenne ich. Bist du sicher dass ein brauner Himmer nur duch Gammablitze entstehen kann? Welcher alternativer Effekt könnte noch dazu führen? Dazu habe ich leider keine Daten.. :frowning_face:

Na ja, wenn durch den Klimawandel der Süden irgendwann absolut tödlich heiß wird wie aktuell kommen sowieso keine Touristen mehr… Es ist immer dumm, sie derart Abhängig von einer einzigen Einnahmequelle zu machen.

Diese Länder müssen lernen, dass sie mehr Risikostreuung brauchen um zu überleben. Ich finde es sehr erschreckend wie extrem einseitig auf eine Branche gesetzt wird! Das war ein Fehler..

warum werden keine anderen Wirtschaftszweige aufgebaut?

Man kann einen Wirtschaftszweig nicht mal eben so aufbauen. Das braucht Tradition. Und die orientiert sich an den verfügbaren Rohstoffen. Deutschland z.B. hat viel metallverarbeitende Industrie, weil wir im Ruhrpott reichlich Steinkohle hatten.

Griechenland ist rohstoffarm. Landwirtschaft geht wegen Wassermangel nicht besonders gut. Das Mittelmeer ist längst leergefischt. Deshalb ist der Dienstleistungssektor (hauptsächlich Reedereien) noch größer als der Tourismus.

Was also sollen sie Deiner Meinung nach machen?

Vielleicht Energie anbauen? Wasserstoff produzieren? Wäre viel besser als den Wasserstoff aus Ländern zu kaufen in denen Frauen nicht Autofahren dürfen oder Journalisten zerstückelt werden.

2 „Gefällt mir“