CO2 aus der Atmosphäre entnehmen

https://www.eura-ag.com/blog/co2-bilanz-biogener-kohlenstoff-und-was-unternehmen-beachten-sollten

Biogen sollte man vielleicht suchen, nicht rezent

Begründest du alles damit?

Vieles. Du nicht?

Woher kommt dieses CO2? Letztlich doch von den Pflanzen, die dort angebaut werden, von eingebrachter Biomasse und abgebautem Humus. Bei teilweise seit Jahrhunderten vernünftig bewirtschafteten Äckern sollte sich ein Gleichgewicht eingestellt haben. Allerdings ist die Landwirtschaft für uns unverzichtbar. Es kommt darauf an, dass nur so viel produziert wird, wie die Konsumenten tatsächlich verzehren. Ohne Überschüsse, die verramscht oder vernichtet werden. Aber auch der Verschwendung vom Handel bis zum Endverbraucher muss der Kampf angesagt werden.

Hier ein Foto von dem Wäldchen. Lasst Euch nicht durch die Fahne irritieren - wir sind hier tatsächlich am südwestlichen Rand Berlins.

@Kalo Über die Reproduktion der Menschheit müssen wir uns - global gesehen - keine Gedanken machen. Dass es hierzulande etwas anders aussieht, liegt an der mangelhaften Willkommenskultur gegenüber den kommenden Generationen und nicht daran, dass die Leute zu wenig vögeln.

Und ich kann die Ausführungen von @Hedi nur dick unterstreichen: Es gibt zahlreiche Flächen, die man zur Gewinnung von Solarenergie nutzen könnte. Oder auch für kleinteilige Windkraftanlagen.

Nein, ich versuche meine Begründungen mit der Nettobilanz.
CO2-Ausstoß und CO2-Entnahme müssen in einem Gleichgewicht sein mit zulässigen Abweichungen nach unten und oben.
Dass sich dieses Gleichgewicht durch die biogenen Prozesse so lange gehalten hat, war ein glücklicher Umstand für uns.

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Ich hatte gerade gelesen, dass sich CO2 so schnell in der Luft verteilt, dass es direkt an der Quelle abzusaugen, keinen nennenswerten Mehrertrag hätte. Aber danke für Deine Beiträge.

Das ist doch wieder die Debatte, es lohnt sich eigentlich nicht anzufangen. Aber jedes Anfangen spart doch schon ein!

Da hast du glaube ich falsch gelesen. CO2 direkt im Schornsteine eines Verbrenners abzusaugen ist relativ effizient, weil dort die Konzentration noch wesentlicher größer ist, als in der Atmosphäre.

Um das zu Erkennen, reicht eigenltiche logisches Denkvermögen.

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Ich finde auf die Frage zu einer zentralisierte Energieerzeugung - wie meinst Du das überhaupt - ist schwierig zu antworten. Meinst Du die Flächen oder den Anteil am Energiemix mit dem Spitzenreiter Windkraft (33%) - das meinst Du doch?

Ob Startups weiter finanziert werden, hängt sehr von Insiderbewertungen ab, die trotzdem noch mit einem gewissen Abstand bewerten können, zu denen die mit den Projekten sozusagen ins Bett gehen.

Zur Fusionstechnik hat ich mir mal das Projekt Wendelstein 7-X angeschaut. Aber ich kenne mich in der Materie zu wenig aus.

Insgesamt würde ich auf Augenmaß hin, die derzeit am stärksten am Markt durchsetzbare Technik am meisten fördern und daneben die Finanzierung für Forschung an Hand eines Portfolios der Möglichkeiten streuen.

DACCS: Dein Gedanke ist logisch – aber nur teilweise richtig!
Warum dein Gedankengang grundsätzlich stimmt:
DACCS (Direct Air Carbon Capture and Storage) entnimmt CO₂ direkt aus der Umgebungsluft. Deshalb klingt es intuitiv sinnvoll, DACCS dort zu platzieren, wo die CO₂‑Konzentration lokal höher ist – etwa in der Nähe von Industrieanlagen.

Weißt Du, sei mal an der Stelle weniger grob! Das gehört sich nicht! Und geht mir tierisch auf den Senkel!

CO₂ aus der Umgebungsluft entnehmen – ist Direct Air Capture (DAC).
DAC könnte theoretisch in der Nähe von Emissionsquellen stehen, aber selbst dort ist der Effekt minimal, weil sich CO₂ extrem schnell global verteilt.

CO₂ verteilt sich extrem schnell global. CO₂ ist ein sehr gut durchmischtes Gas in der Atmosphäre.

Lokale Konzentrationsunterschiede sind minimal und gleichen sich innerhalb von Stunden bis Tagen aus.

Selbst direkt neben einem Kohlekraftwerk ist die CO₂‑Konzentration in der Luft nur unwesentlich höher als 500 m weiter.

Das bedeutet:
:backhand_index_pointing_right: DACCS profitiert kaum von lokalen CO₂‑Hotspots.

:compass: Was für DACCS wirklich wichtig ist
Stattdessen entscheidet die Standortwahl über:

:small_blue_diamond: 1. Energiequelle
DACCS braucht viel Energie. Ideal sind Orte mit:

Geothermie (Island)

Solar/Wind (Wüstenregionen)

Wasserkraft

:small_blue_diamond: 2. Platz
DACCS‑Anlagen sind groß.
Industriegebiete sind oft zu eng.

:small_blue_diamond: 3. Nähe zu CO₂‑Speicherstätten
Z. B. geologische Formationen unter der Nordsee.

:small_blue_diamond: 4. Kühlung
In sehr heißen Regionen sinkt die Effizienz.

Die optimale Standortwahl richtet sich daher nach Energie, Platz und Speicherinfrastruktur – nicht nach lokalen CO₂‑Konzentrationen.

Es schwerer als Luft. Etway Zeit sollte also schon sein

Kohlendioxid (CO₂) ist dichter und damit „schwerer“ als trockene Luft, aber in der Atmosphäre mischt es sich schnell durch Wind, Turbulenzen und Konvektion.

DACCS verliert in sehr heißen Regionen an Effizienz, weil höhere Lufttemperaturen und oft höhere Luftfeuchte die physikalisch‑chemischen Adsorptions‑ und Regenerationsprozesse verschlechtern und gleichzeitig der Energieaufwand für die CO₂‑Freisetzung (Regeneration) steigt — das erhöht Kosten und reduziert Netto‑Entzug**. Für Standortwahl sind deshalb Energiequelle, Kühl‑/Wasserbedarf und Nähe zu Speicherinfrastruktur entscheidend.

Wenn du wüsstest, wie mir deine endlosen Ergüsse hier auf den Senkel gehen.

Und wenn ich von der Entnahme im Schornstein rede, meine ich CCS

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Dann wechsle doch endlich zur Scheiß-Union und gehe uns hier noch auf den Kecks! :wink:

Unfug.
Es geht es darum direkt an der Quelle (vorm-/im- oder am Schornstein) das CO2 abzufangen und nicht erst ein paar hundert Meter weiter.
Da ist die Konzentration um das mehrere hundertfache höher.
Diesen Effizienzvorteil holst du nirgends mehr zurück.

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Ich bin zwar kein CCS-Fan, aber die Abgase direkt in den Abscheider zu leiten ist immer noch sehr, sehr viel effektiver als sie in der Umgebung oder irgendwo aus der Atmosphäre zu holen.

Ein Gedanke noch zu dem dunklen Himmel, den ich schon in der dritten Nacht in nördlicher Richtung sehe: Der Blackout, der die südwestlichen Stadtbezirke traf (nur dicht über dem Horizont kann ich den Widerschein der Berliner Mitte erkennen) macht die Verletzlichkeit großer, zentraler Versorgungssysteme deutlich. Kleine, autarke Balkonkraftwerke mit Speichern o. ä. können zumindest eine ausreichende Beleuchtung, den Betrieb von Kühlschränken und die Hilfsenergie für Gasheizungen sicherstellen. Die energieintensive Waschmaschine kann auch mal für eine Woche pausieren. Viele Zehlendorfer haben die Möglichkeit, ihr Carport, den Mülltonnenstellplatz oder die Hundehütte mit Solarzellen zu bestücken. Oft würde es auch für eine Wärmepumpe oder ein E-Mobil reichen.

Dürfte ich dann hier nicht mehr mitmachen?

Doch, unbedingt. Als strategischer Verbündeter :rofl:

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Ich war nach dem Zerplatzen von Jamaika Ende 2017/ Anfang 2018 für eine Minderheitsregierung mit den Schwarzen. Wenn Du wechselst. wärst Du nächstes Mal auf der Seite der Minderheit, was die Koalitionsfraktionen einer solchen Minderheitsregierung betreffen würden. Das kannst Du glauben oder auch nicht.

Mir wurde es anders von der KI erklärt. DACCS, darum geht es. @Kalo hat eine anderes Verfahren gemeint, aber beim DACCS-Verfahren soll das Herausholen aus der Luft kaum von lokalen CO2 Hotspots profitieren. Wenn Du das Gegenteil behauptest, gib mir eine Quelle, aber dann für diese DACCS-Verfahren!

Beweise mir das Gegenteil, ich bin gerne schlauer und lasse mich überzeugen!

Der Beitrag dieses Zitates von mir zeigt auch warum die DACCS-Verfahren in der Nähe hoher CO2 Konzentrationen aus anderen Dingen nicht sinnvoll, oder auch bedingt woanders sinnvoller sind.

Das mag bei anderen Verfahren sehr viel anders sein, aber halt nicht beim DACCS-Verfahren!

Hier für Euch der Link den @Binnen_un_Buten hier eingebracht hatte, da sind die unterschiedlichen Verfahren m.E. erklärt.

CO2-Entnahme aus der Atmosphäre - wie geht das? | BR24