Grundsätzlich sind Umfragen dieser Art im Internet weder repräsentativ noch irgendwie statistisch brauchbar. Sie sind nur „Fun“. Bedenklich ist nur, dass Menschen die Ergebnisse der Onlineumfragen erst nehmen und die Betreiber dieser Umfragen versuchen den Anschein zu erwecken, dass die Umfrage eine Meinungsmehrheit abbildet.
Wenn auch vielleicht nicht zur Zeit repräsentativ werden Umfragen durch die selbsterfüllende Prophezeiung zur Realität
Und wie oft loggen sich diese „Follower“ noch bei Facebook ein?
Und wenn Sie eingeloggt sind, wie viel von dem Grünen Kram lesen sie?
Wer was sieht, wird auf Facebook automatisch angepasst. Also wie viele der Follower sind nicht sowieso schon Grün-Wähler?
Wenn ich mir die Zahl meiner „wirklichen“ Freunde so ansehe, so reichen mir 10 schon völlig aus…
Und das mit der Reichweite ist so eine Sache…
Wenn man die Reichweite nur so lange hat, so lange man die Stereotype dieser „Hinterherlaufer“ (Follower) bedient, bin ich eher froh keine solche Reichweite zu haben - ich müsste mich sonst ständig innerlich verbiegen…
Hat das jetzt noch irgend was mit Mobilität zu tun?
Das Zulassungsverbot für Verbrennerautos 2035 kommt sowieso zu spät für die deutsche Automobilindustrie. Da hätte das Verbot 2025 kommen müssen, dann hätten sich VW, BMW usw. darauf vorbereiten können. Hatte ich in einer Kreisversammlung in Frankfurt am Main 2017 gefordert, das für das Bundestagswahlprogramm aufzunehmen. Die Losung damals hieß „Zukunft wird aus Mut gemacht“. Die Mehrheit in der Kreisversammlung war nicht mutig genug und hat das abgelehnt. Im Wahlprogramm stand damals 2030, was auch zu spät ist.
Da die Durchsetzung der preiswertesten Technologie weltweit passiert, hat die deutsche Automobilindustrie nun das Nachsehen. Wurde ebenfalls schon 2017 vorausgesehen, siehe Elektromobilität: Der Durchbruch kommt 2022 - DER SPIEGEL
die CDU scheint richtig zu liegen
Die Mehrheit ist für Klimaschutz. Die Mehrheit ist für Verbrenner. Die Mehrheit spinnt.
Ja, es fehlt der Mut, bei einigen der Wille.
PKW und Transporter nur nach als Firmenwagen steuerlich anerkennen, wenn sie die Kriterien von 2035 erfüllen (Elektro oder E-Fuels).
Wer nicht will („müssen“ ist ja nicht mehr) kann ja weiter Verbrenner kaufen, muss aber auf die Steuerentlastung verzichten.
Bei den heute möglichen Reichweiten und einer immer besser werdenden Ladeinfrastruktur gibt es eigentlich kein „muss Verbrenner sein“ mehr.
Speziell auch bei den Transportern für z. B. Handwerker fällt dann auch das verbreitete unnötige laufen lassen des Motors weg.
Wer z. B. geschäftlich von München nach Berlin, Hamburg, etc. muss kann mit der Bahn fahren und sich dort, wenn notwendig, bei Carsharing bedienen.
Alles Dinge, die in angesichts der Klimakatastrophe zumutbar sind.
Wir wissen doch wer die Mehrheit steuert.
(Ich würde am liebsten noch ein Adjektiv mit d davor schreiben)
Bei solch umgreifender Dummheit hilft Bildung Bildung Bildung.
Man könnte den BA Index benutzen als Index wie sich das Bildungsniveau in Deutschland verändert.
Dann würde man sehen dass er seit 2015 nur noch nach unten geht, obgleich wir sogar seit 2014 wissen dass wir unbedingt mehr Bildung brauchen.
So langsam wird aus dem Quatsch wohl Ernst. Hier die Gegenreaktion:
Umwelthilfe:
„Wir stehen gemeinsam dagegen und zeigen, dass wir in der Tat mehr sind!“
Forsa:
bei anderen
bei sich selber
Das kennen wir alles vom „Heizungsgesetz.“
Das Strickmuster ist dasselbe.
Die erste Frage: wenn wir „Europa“ ernst nehmen, dann werden wir wenigen Deutschen - hoffentlich - als überzeugte Europäer doch die Frage pro bzw. kontra Verbrenner nicht auf deutscher Ebene „lokaldemokratisch“ diskutieren und uns an deutschen Umfragen orientieren - sondern an europäischen Umfragen…
Eine Interessensdivergenz wie die „Klimaschutz versus Verbrenner“ ist zunächst etwas alltägliches…
Und irgendwann muss man sich dann eben entscheiden und Prioritäten setzten. Verrückt wird es erst dann, wenn man sich entscheidet, irgendwann merkt, dass man sich falsch entschieden hat - und den Grund für die Fehlentscheidung (und das daraus resultierende mögliche Scheitern oder zumindest die daraus resultierenden Konsequenzen) dann immer noch anderen in die Schuhe schieben will - das ist dann realitätsfern und alles andere als verantwortungsvoll.
Ich kenne keine zu dem Thema, meine Befürchtung: da schaut es auch nicht besser aus.
immer her damit ![]()
Ich kenne leider auch keine - warum wird - wo wir doch alle sooo europäisch sind, überhaupt bei solchen Fragestellungen noch rein deutsche Daten erhoben?
Antwort: weil es um Wahlen geht, und nicht um die Frage, wie wir gemeinsam etwas effektiv tun (könnten).
Ich fürchte allerdings auch, das es in der Tat in Europa nicht besonders anders aussieht (wobei es speziell beim E-Auto spekulativ anders sein könnte)
Sprachbarriere?
