Ausgaben für Kleidung

Mir ist aufgefallen, dass auf den Flohmärkten in Deutschland die Nachfrage stark eingebrochen ist, weil es offensichtlich kaum jemand nötig hat - oder haben will, dort etwas zu kaufen.
Selbst die Berufsgruppen, die hier im Forum gern als „Geringverdiener“ bezeichtnet werden, spenden lieber kistenweise ihre abgelegten Kleidungsstücke und Haushaltsegenstände, die dann aber wegen geringer Nachfrage dann doch im Müll landen.
Geflüchtete aus der Ukraine, die anfangs noch Interesse hatten, bekommen nun Bargutscheine, um sich lieber neue Sachen zu kaufen.

Flohmärkte scheinen irgendwie ein Imageproblem zu haben, und ich frage mich, wie der Überkonsum jemals eingedämmt werden kann, solange das so bleibt.

Nun habe ich in der Cosmopolitan über ein interessantes Startup des Supermodels Toni Garrn gelesen. Sie sammelt abgelegte Kleidungsstücke von Supermodels ein und verkauft sie bei bestimmten Events ziemlich teuer aus einem schicken Anhänger, der von einem Porsche (gleichzeitig auch der Sponsor) gezogen wird.
Das Geld aus dem Erlös fließt nach Abzug der kosten in verschiedene Stiftungen für Mädchenbildung, Umweltschutz usw.)

Ihre Motivation ist, der Gesellschaft etwas zurück zu geben und die Produktion hochwertigerr Produkte zu unterstützen (im Gegensatz zu „Fast Fashion“).
Sie fühlt sich gut. Die Models, die die Kleidung spenden, fühlen sich gut. Die Leute, die die Kleidungsstücke kaufen, fühlen sich gut. Die Einrichtungen, die die Erlöse bekommen, fühlen sich gut. Der Sponsor fühlt sich gut.
Also eine Win-Win-Win-Win-Win-Situation.

Spricht euch das an?

Seht ihr eine Möglichkeit, das auf einfachere Verhältnisse runter zu brechen?

2 „Gefällt mir“

während fast alles teurer wird und auch die Löhne die letzten Jahre zumindest moderat gestiegen sind, ist Kleidung immernoch extrem billig verfügbar, oft sogar billiger als noch vor zehn Jahren - bei Primark, Kik, Takko und Co bekommt man nahezu alles unter 10 Euro. Viele Kleidungsstücke sind günstiger als ein Kaffee oder ein Fast-Food Burger. Es besteht einfach keine Notwendigkeit etwas Gebrauchtes zu kaufen, denn wirklich viel günstiger wird auch ein Flohmarkt keine Kleidung anbieten können. Wie die extrem niedrigen Preise bei uns möglich sind, beziehungsweise auf wessen Kosten damit trotzdem noch verdient werden kann, dürfte jedem klar sein. Aber das Lieferkettengesetz war ja viel zu streng …

Was du dabei aber nicht übersehen darfst ist der Onlineflohmarkt der durchaus noch gut funktioniert und wächst. Spezialisierte Plattformen wie Vinted machen es sowohl für Verkäufer als auch für Käufer deutlich leichter und bequemer etwas zu finden als der klassische offline-Flohmarkt.

2 „Gefällt mir“

Ein Problem ist sicher die schlechte Qualität der Massenproduktion, so dass abgelegte Kleidung oft das Geld nicht wert ist. Die Verwerter haben damit auch große Probleme.
Ich kaufe in der Regel neu, aber trage die Kleidung dann auch jahrelang.
Meine Tochter kauft viel second hand, aber eher in Geschäften, wo das Anprobieren leichter ist.
Flohmärkte sind vielleicht auch nicht der Ort für arme Familien, sondern die Kleiderkammern von Kirchen, Rotem Kreuz etc. Das Angebot dort passt besser, gerade für Kinder, und es ist nicht so stressig und zeitraubend wie Flohmärkte.

2 „Gefällt mir“

Sehe ich als passionierte Flohmarktgängerin ganz anders. Wegen der hohen Standgebühren und der frühen Startzeiten (6 Uhr) hat es allerdings eine Verlagerung zu Garagen und Stadteilstraßenflohmärkten gegeben, bei denen die Verkäufer ihre Ware direkt vor ihrer Haustür anbieten. Auf den großen Veranstalter-Flohmärkten stehen fast nur noch professionelle Händler mit überteuerter Schrottware.
Ich gehe da auch nicht mehr hin.

Bei der Bekleidung auf Flohmärkten gibt es eher ein „Anprobeproblem“. Die Leute kaufen inzwischen lieber Kleidung in Second-Hand-Läden (Kiloladen, DRK-Märkte), weil sie dort die Sachen anprobieren können. Mir ist in den carritativen Läden aufgefallen, dass es dort immer mehr Kunden gibt, vor allem ältere Menschen, die körperlich eingeschränkt sind.
Zudem wird mehr gebrauchte Kleidung auf kostenlosen Anzeigenportalen wie nebenan.de angeboten.

Ein Sozialkaufhaus in meiner Stadt beklagte sogar einen Rückgang an Spenden. Weil die Menschen weniger Geld haben, versuchen sie ihre Sachen erstmal selbst zu verkaufen, stellen sich dafür aber nicht mehr auf Flohmärkte, sondern machen das über Internetportale.

Da besteht kein Bedarf denke ich.

1 „Gefällt mir“

Wenn sie noch etwas annehmen…

Leider sind die Container meist schon überfüllt, die Sachen fliegen davor herum, und alles, was nicht perfekt ist, wird zu Umzugsdecken verarbeitet

Das finde ich nervig wegen der Verschickerei, besonders, wenn es dann nicht passt. Toni Garrn macht es mit ihrem Superflohmarkt aber zwischen den Events auch. Sie hat ja auch den ganzen Tag Zeit dazu und außerdem noch ein Team…

Zugegeben ein Nischenprodukt: bei Säuglings- und Kinderkleidung kann man zusehen, wie die Träger aus ihren Klamotten deutlich schneller rauswachsen, als sie sich verschleißen.
Gerade hier bietet sich also an, so was ausschließlich 2nd Hand (z.B. auf Flohmärkten) zu kaufen.
Mindestens 90% der Klamotten, die unsere Kinder in den frühen Lebensjahren getragen haben, stammten aus solchen Quellen - ich habe in der Zeit allerdings in Schwabing gewohnt, und konnte (nicht repräsentativ) dabei feststellen, dass es dort sehr viele deutlich Wohlhabendere gegeben hat, die es - auch auf Nachfrage - es sich ganz explizit leisten wollten, auch in diesem Bereich irgend welchen Modetrends zu folgen, oder etwas „brandneues“ zu kaufen :hushed_face:
Dort, wo ich augenblicklich für den Rest meines Lebens wohne (laut SZ ein sozialer Brennpunkt :rofl: - was sie allerdings später wieder zurück genommen haben) ist das anders - hier haben die Hofflohmärkte/Flohmärkte sehr regen Andrang.

Das sehe ich genauso wie Du - mein Großvater hat mal gesagt: „wir sind zu arm, um uns etwas billiges zu leisten“.
Das ist allerdings ein Standpunkt, der erstens nicht gerade sehr Modeamfin ist (dafür aber besser in Bezug auf Überkonsum ist!)
Allerdings schätze ich, dass dies eine Strategie ist, die mit den aktuellen Regelsätzen für Gering- oder gar-nicht-Verdiener schwierig sein könnte, weil nicht alles, was doppelt so teuer ist, auch wirklich mehr als doppelt so lange hält…
Ich tausche Kleidung nur dann gegen etwas aktuelleres aus (egal, ob nun neu- oder 2nd Handkauf), wenn das alte kaputt geht (wobei meine Frau teilweise andere Maßstäbe anlegt bei der Frage, was als „kaputt“ zu bezeichnen ist als ich :upside_down_face:)

Wenn ich den Kleidungskonsum meiner Tochter ansehe, so ist dieser von mehr als simpler Funktionalität (wie bei mir) geprägt.

So sehr ich den Aspekt des Überkonsums bei ihr also als erfüllt bezeichnen würde, so sehr kann ich ihn nachvollziehen, da die Außenwirkung durch Dresscode - zumindest in diesem Alter - eine ganz andere Rolle spielt als bei mir altem Komposti, der sowieso zeitlebens auf solche sozialen Aspekte wenig Wert gelegt hat.

Es ist also wieder einmal einer jener Aspekte, die rational nicht zu begründen sind, die aber - wahrscheinlich - tief in unserer angeborenen Struktur verankert ist (was nicht heißt, dass man dem nicht etwas entgegensetzen könnte - wir sind hier im Gegensatz zum Balzverhalten der Tiere - dazu gehört eben auch ein „Dresscode“ - nicht unvermeidbar ausgeliefert - aber es macht es deutlich schwerer, dem zu widerstehen).

Das mit dem Dresscode würde ich gern aufgreifen, weil ich denke, dass dies auch den Erfolg von Toni Garrns Startup erklärt. Wenn ein Supermodel das Teil vorher getragen hat, dann muss es gut sein, und natürlich wurde es nur deshalb aussortiert, weil die Wohnung in New York zu klein war (Komischerweise ist eine kleine Wohnung in New York ein Statussymbol im Gegensatz zu einer kleinen Wohnung in Deutschland). Kleidung hat viel mit Identität zu tun. Bei meinen Söhnen war damals die gebrauchte Kleidung von ihrem großen Cousin ganz hoch im Kurs.

In der Tat! Genau das gilt es zu hinterfragen (die eigene Identität und deren Ausdrucksform) - und vielleicht auch zu berücksichtigen (bei Zuschüssen/Unterstützungen).

Eine Freundin aus Schwabinger Zeiten hat denn auch schlauerweise ihre Kinderkleidungsneukäufe damit begründet, dass dadurch eben auch kindliches Selbstverständnis (unbewusst) erzeugt wird, dass sie - im Gegesatz zu uns - sogar für erstrebenswert hielt - auch wenn es im Überkonsum endet …

1 „Gefällt mir“

Einige Leute beziehen ihr Selbstbewusstsein ja auch aus Konsumkritik. Als Fridays for Future noch ganz neu war, sahen einige Aktivistinnen extrem nach Altkleidersammlung aus und wollten das auch ausdrücklich so.:slightly_smiling_face::slightly_smiling_face::slightly_smiling_face:

Flohmärkte sind auch nicht der Ort, an denen ich gebrauchte Kleider kaufen würde. Das ist nur etwas für Leute, die Spaß am Herumschlendern und Entdecken haben und vielleicht auch an der speziellen Flohmarkt-Atmosphäre gefallen finden. Ansonsten ist man dort viel zu lange unterwegs um dann doch nicht das zu finden, was man sucht.

Bei uns kauft die ganze Familie gebrauchte Kleidung, und das seit ca. 28 J. Begonnen hat dies mit hervorragenden Kindersachenmärkten in Vereinen, Kirchengemeinden etc. Die „Gebraucht-Quote“ bei Kleidung für unsere 4 Kinder lag im Laufe der ca. 20 Jahre, in denen wir das genutzt haben, bei bestimmt 80% und mehr. Wir waren damit übrigens in „guter“ Gesellschaft, das war für fast alle Familien in unserem Umfeld üblich, zumindest bis zu einem Alter von ca. 10-12 Jahren. Ergänzt wurde das dann schon bald durch Angebote auf ebay, wo wir v.a. Outdoor-Kleidung, Sportsachen und Schuhe gekauft haben, alles etwas begehrtere und seltenere Dinge, die auf den Kindersachenmärkten entweder schnell weg waren oder in größeren Konfektionsgrößen kaum mehr angeboten wurden. Vor etlichen Jahren kamen dann „Kleiderkreisel“ (heute „Vinted“) und zum Teil auch kleinanzeigen.de hinzu. Lokal gab es (in einer Stadt mit 22.000 Ew. ) zwei sehr gut geführte Second-Hand-Läden. Einer professionell, der andere caritativ geführt.

Unsere Kinder sind nun alle erwachsen und trotzdem kaufen sie, meine Frau und ich vieles gebraucht - auf all den genannten wegen. Wir fanden die Auswahl nie größer und es war nie preiswerter, sich zu kleiden, und mit gebrauchten Klamotten gerade NICHT mit so billiger Ware wie von KiK und co. - die ist nämlich qualitativ so schlecht, dass die gar nicht den „Weg“ zum Flohmarkt überlebt… ;-).

Natürlich sind auch mal Fehlkäufe dabei (weiterverkaufen!) oder Sachen, die nicht so richtig passen. Und die Online-Suche nimmt auch etwas Zeit in Anspruch. Aber bei weitem nicht so viel, wie wenn man beim Shopping x verschiedenen Geschäfte abklappert. Entscheidend ist wohl aber der eigene Anspruch: Muss es immer (top)modisch sein, bin ich in der Lage, meinen Geschmack anzupassen und auch einfach mal „scheiß drauf“ zu sagen, anstatt sich einzubilden, andere Leute könnten schlecht von einem Denken, die Nase rümpfen oder lachen. Unsere Gesellschaft ist im Kleidungsstil viel diverser als früher und allgemein werden Mode- und Stilfragen - so mein Eindruck - viel toleranter betrachtet.

Für meinen Geschmack - und das bestätigen unsere erw. Kinder (22-28 J.) - ist das Angebot viel größer und vielfältiger geworden, auch die meisten ihrer Freund*innen kaufen Gebrauchtwaren.

Wenn man möchte - oder notgedrungen muss - braucht man nur noch einen Bruchteil dessen von seinem Einkommen für Bekleidung ausgeben, was vor 30 Jahren noch üblich war. Von Ultra-Fashion-Mode zum Spottpreis habe ich da noch gar nicht geredet…

2 „Gefällt mir“

Verkauft ihr sie dann online weiter?

Das Kaufen finde ich deutlich angenehmer als das Verkaufen. :slightly_smiling_face:

Ja. Wenn es nicht, wie in vielen Fällen, bis zur Zerstörung/Unbrauchbarkeit/Unasehlichkeit getragen wurde.

Meinst du das in Bezug auf das a) Online-Kaufen gegenüber Ladenkauf und b) von Gebrauchtkleidung gegenüber Neuware? Natürlich ist Online-Kaufen - ob gebraucht oder neu - von Kleidung bequem gegenüber dem Aufwand für den Onlineverkauf. Aber das ist ja bei vielen Tätigkeiten des Alltags so… Müll durch’s Fenster in den dahinter liegenden Fluss zu werfen ist ja auch bequemer als ihn zur Mülltonne herunter zu tragen, die man auch noch regelmäßig 'rausstellen muss :wink:

Einkaufen im Einzelhandel finde es meist nervig. Die Läden sind mal zu voll, zu laut, zu stark beheizt, die Bedienung (ich nenne es bewusst nicht „Fachpersonal“) meist ahnungslos und versucht dich gekonnt/geschult zum Kauf von Dingen zu verführen, die du eigentlich nicht haben willst. Die Auswahl ist nicht nur mager, sondern ich weiß oft nicht einmal, was der allg. Markt sonst noch hergibt, ich fühle mich also in der Auswahl eingeschränkt. Der Betrieb von (Mode-)Geschäften verbraucht mehr Strom, Wärme und Fläche als ein Versandwarenlager. Die theoretisch ökologisch günstige Bilanz des Versandhandels wird v.a. dadurch zerstört, dass unnötige Retouren erzeugt werden und viele ständig Einzelteile bestellen. Umgekehrt ist die Bilanz des städtischen Einzelhandels (ich rede hier nicht von Lebensmittel- und Drogeriemärkten) auch nur dann gut, wenn Menschen sich mit Rad und zu Fuß dort hinbegeben oder bei PKW-Anfahrt viele Erledigungen miteinander kombinieren. Dies als Nebenaspekte des Kleiderkaufs. Ich glaube, Klamottenkauf ist zum Großteil „Psychologie“ und „Vergnügen“ (z.B. am Geldausgeben, Sehen und Gesehen werden, mit Freund*innen abhängen…). Im Gegenzug ist online das Angebot manchmal ZU groß, wenn es sich nicht richtig eingrenzen lässt oder Privatverkäufer mal unfähig und mal zu faul sind (die Kombination gibt’s auch…), Ware vollständig zu beschreiben oder gut zu fotografieren. Aber wenn man weiß, was man sucht, fallen solche Kandidaten immerhin schnell durch’s Raster.

1 „Gefällt mir“

Viel „Trash“.
Kleidung aus reiner Wolle, Baumwolle oder Leinen wird im normal bezahlbaren Handel immer seltener. Der Anteil beigemischter Synthetikfasern steigt dagegen kontinuierlich mit einem dubiosen „Greewashing“ z.B. einem extra Schild: 25 % aus recyceltem Polyester …

Mir ist es schon lieber Kleidung anzuprobieren, um zu sehen, ob sie mir wirklich passt und steht.
Aber ich habe gar kein Vergnügen beim Einkaufen und Anprobieren.

Da ich meine Kleidung trage, bis sie buchstäblich auseinanderfällt (und sie fällt wegen immer schlechterer Qualität schneller auseinander als früher) ist für mich der Kleidungskauf eher lästig. Ich brauche dringend zwei neue Jeans und ich habe überhaupt keine Lust, durch die halbe Stadt zu laufen, bis ich Exemplare finde, die mir passen und die meinen Qualitätsansprüchen genügen.
Leider habe ich so genaue Vorstellungen von den Sachen, die ich suche, dass ich oft Jahre brauche, um sie zu finden. Z.B. ein dunkelblauers Sweatshirt ohne Kapuze und ohne irgendwelche dummen Aufdrucke, dass nicht nur bis zum Bauchnabel reicht, sondern über den Po und aus 100 % Baumwolle. Aussichtslos- auch online … suche ich schon 3 Jahre.

1 „Gefällt mir“

Ich finde den Ladenkauf am schönsten weil ich es anprobieren kann, dann einfach nur nehmen muss, was ich möchte, und mit dem Rest, der sich sonst noch im Laden befindet, nichts zu tun habe.

Bei mir scheint es wohl eher ein wunder Punkt zu sein, dass ich Hemmungen habe, Dinge weg zu schmeißen. Wenn mir das leichter fiele, hätte ich es angenehmer.

Gebraucht kaufe ich lieber als neu, weil das dann schon bewährt ist, d.h. schon mal in der Waschmaschine und im Trockner war und nicht mehr einläuft oder abfärbt. Es gibt aber leider in meiner Größe eher selten etwas Gebrauchtes.

Ich trage meine Kleidung auch, bis sie auseinanderfällt, habe dann aber meistens noch Reserven, weil ich mir die Dinge, die mir passen und gefallen, manchmal gleich mehrmals kaufe, und sie dann auch noch, so gut es geht, flicke,

Einmal hat es mich aber im wahrsten Sinne des Wortes kalt erwischt als mir im Winter fernab von zu Haus die Schuhe auseinander gefallen sind. Das war auch noch ausgerechnet zur Corona-Zeit als alle Schuhgeschäfte schließen mussten und nur die Discounter Schuhe im Rahmen von Aktionsware verkaufen durften. Da war Lidl meine Rettung (zum Glück habe ich eine gängige Schuhgröße).

1 „Gefällt mir“

meine KI sagt:

  • dunkelblau
  • ohne Kapuze
  • ohne Aufdruck
  • 100 % Baumwolle
  • deutlich länger als die heute üblichen kurzen „Boxy“-Schnitte
  • möglichst bis über das Gesäß

Ich würde folgende Marken bevorzugen:

1. Trigema (mein Favorit)

  • Viele Sweatshirts aus 100 % Baumwolle
  • Meist klassischer und nicht modisch verkürzter Schnitt
  • Dunkelblau regelmäßig im Sortiment
  • Produktion in Deutschland
  • Gute Haltbarkeit

Suchen Sie dort gezielt nach: „Damen Sweatshirt aus 100 % Baumwolle“ oder „Langform“.

2. Lands’ End

  • Bekannt für längere Schnitte
  • Viele Modelle in Tall-Größen
  • Oft 100 % Baumwolle
  • Sehr gute Ärmel- und Körperlängen

Gerade wenn das Sweatshirt wirklich den Po bedecken soll, sind die Tall-Varianten oft ideal.

3. Seasalt Cornwall

  • Eher großzügige Damen-Schnitte
  • Lange Oberteile
  • Viele Modelle aus reiner Baumwolle
  • Unauffälliges Design ohne große Logos

4. Woolovers

  • Führt Sweatshirts und Freizeitpullover aus 100 % Baumwolle
  • Häufig etwas länger geschnitten als deutsche Modeketten
  • Dunkelblau gehört zu den Standardfarben

:grinning_face:

hier mit 3% „Plastik“

Das hat die KI gesagt? Das ist Werbung!

2 „Gefällt mir“

Muss nicht zwingend sein - wenn die KI einfach nur die auf dem Markt bestehenden Angebote mit den gestellten Voraussetzungen vergleicht, und zu dem Schlusss kommt, dass Trigema das Größte Protfolio hat, das zu den Voraussetzungen passt, dann ist das keine Werbung. (es fehlt vielleicht die Transparenz, wie das Resultat zustenge kommt).

Die KI hat aber geschrieben nicht geschrieben, Trigema habe das größte Angebot, sondern das sei ihr Favorit. Das ist ganz klar eine subjektive Äußerung.
Bisher hat bei Trigema ein Affe die Werbung gemacht, jetzt die KI. :wink: