Ausgaben des Nettolohns in % für Energie

schön, wie ihr aus meinem kleinen „wie komme ich günstig und umweltfreundlich zur Arbeit“ Problem gleich wieder auf die Meta-Ebene abrutscht…

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Du hast eine Menge konkrete Vorschläge und sogar konkrete Unterstützungsangebote bekommen. Die passen für Dich persönlich aber alle nicht.
Was sollen wir dazu also weiter sagen?
Dann geht es natürlich ins Allgemeine.
Aber sag gerne nochmal, worüber wir reden sollen, das ist ja keine böse Absicht.

Wer bin ich, dass ich euch vorschreiben könnte, worüber ihr reden solltet?
Es war nur eine Anmerkung von mir am Rande aus der Hubschrauberposition heraus.
Derzeit bin ich am Informationen sammeln, um eine bessere Wissensbasis für die Knackpunkte zu bekommen, damit ich bei dem Kauf eines gebrauchten Stromers nicht das nächste Disaster erlebe.
Wo ich bei einem Verbrenner achten muss, habe ich in 40 Jahren Mobilität „erfahren“. Elektroautos sind Neuland für mich.

Da hast Du mir gegenüber schon einen erheblichen Vorteil - ich habe nie ein eigenes Auto besessen, auch wenn ich eine zeitlang viel gefahren bin. Das ist aber auch schon x-Jahre her - ich müsste, sollte ich im Lotto gewinnen, und mir dann doch so etwas (in meiner Lebenssituation) völlig überflüssiges wie ein Auto zulegen wollen, erst einmal wieder ein bißchen Fahrschultraining machen, und mich dann wohl - ob meiner umfassenden Unkenntnis über Autos - eher für so etwas hier entscheiden (gibts offensichtlich auch gebraucht mit wenigen bereits gefahrenen Kilometern und bald auch als Stromer) - in der Hoffnung, damit nicht viel falsch machen zu können :innocent: :rofl:

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Soso, du hast also nur aus finanziellen Gründen kein Auto?
Oder was möchtest du uns hier mitteilen? :wink:

Bewältigung Kindheitstrauma: das Auto wäre der Inbegriff für das Gegenteil meines von meinen Eltern gebetsmühlenhaft anerzogenem festen Glaubens an (m)ein obdachloses Leben unter der Brücke :confounded_face:
Wie ich oben schon sagte, ist das Auto in meiner aktuellen Lebenssituation etwas völlig überflüssiges - und daran würde sich erst recht nichts durch einen Lottogewinn ändern - es wären nur mehr Nullen auf dem Konto.

In unserem Auto kann man auch schlafen. Wenn man die hinteren Sitze ausbaut, kann man ein selbstgebautes Bett rein machen. Also wenn ich mal pendeln muss, habe ich kein Problem, dort mehrere Nächte am Stück zu bleiben. :grinning_face: Es ist aber leider nicht elektrisch.

Wenn ich mal so ein Auto hätte, könnte ich in der Tat unter einer Brücke parken, und doch sehr komfortabel schlafen - vor allem in der „extended wheelbase“-Version …
Da denke ich drüber nach, wenn es so weit ist …

Wen ich wieder zu realistischen Szenarien in Bezug auf meine Ausgaben zurückkomme, so frage ich mich schon manchmal, warum ich mehr Geld ausgebe als zu meiner Studentenzeit, und ob das wirklich glücklicher macht.

Was definitiv ein Unterschied ist, ist, dass ich heute den aktuell geübten Verzicht freiwillig und nicht von äußeren Umständen auferlegt praktiziere.
Es ist also ein Unterschied, ob ich etwas kaufen kann und es aber trotzdem nicht tue, oder ob ich gerne kaufen würde - es aber nicht kann.
Wobei mein mögliches zukünftiges Auto da immer noch eine Ausnahme darstellt :laughing:

So merke ich aktuell natürlich, dass ein Auto mit kleinem Kind schon manchmal praktischer ist, weil mein Enkel nicht so lange unterwegs sein müsste und infolge dessen auch weniger Geduldsprobem anstehen würden.

Aber das ist ein absolutes Luxusproblem, was man überdies, wenn man es denn mit einem Auto lösen wollte, auch mit preisgünstigeren Modellen als meinem Wunschfahrzeug hinkriegen könnte…

Besser wäre schon ein Platz, an dem es erlaubt ist :slightly_smiling_face:, sonst kann die Nacht ein viel zu frühes Ende finden, und du wirst von der Polizei geweckt.

Verstehe…

Wie gesagt, dass ist - zumindest für mich - kein Grund, ein Auto zu kaufen, weil ich das immer noch als „Luxus“ sehe (immer unter dem Blickwinkel, dass ich in eine Großsstadt mit einem hervorragenden + rel. günstigen Nahverkehr wohne), und mir dafür die Risiken und Nebenwirkungen zu hoch erscheinen. Mal ganz abgesehen von der Geldersparnis…

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das ist vielleicht von allgemeinem Interesse.
Jeder denkt vermutlich sofort an die Batterie, weil sie ein Verschleissteil ist und ziemlich teuer.
Gibt es noch andere Knackpunkte?
Ich habe mal einen E-Smart gekauft, der als Mietwagen gefahren wurde.
Da war die Batterie hinüber, der hatte eine Reichweite unter 100 KM, das konnte die Werkstatt auch mit irgendwelchen Batterieerneuerungstechniken nicht richten. Ich habe das Ding zurückgegeben und einen anderen Smart gekauft, der seit Jahren ohne Mucken und ohne erkennbare Batteriealterung läuft.
Ich glaube die Batterie kosten beim Smart EUR 8000.

Soweit ich mich erinnere hatten die Forumsgründer @WitzelJo und @Duke einen Tesla. Vielleicht haben die Ahnung - ich leider auch nicht.
Aber vielleicht machst du einfach eine andere Überschrift: Wer hat Tipps für den E-Autokauf?

Die Akkus haben sich entgegen aller Befürchtungen als ziemlich langlebig erwiesen. Volvo z.B. gibt auf die neuen Akkus eine Garantie von 8 Jahren und 160.000 km.

@ErnstBGi : ich weiß, dass sich nicht jeder einen Volvo leisten kann.


Auf Alibaba werden derzeit VW mit 600 km Reichweite als Gebrauchtwagen angeboten. Shipping und forwarding dürfte nochmal 2.500 € kosten. Wenn da nicht die deutsche Steuer wäre…

um die deutschen Arbeitnehmer zu schützen.

Wenn es ein Import aus China ist, könnte es zu Problemen bei der Zulassung kommen, manchmal entsprechen die ausländischen Versionen auch eigentlich deutscher Marken nicht unseren Vorschriften. Da muss man aufpassen.

seltsam, zu welchem Preis VW seine Modelle als Neuwagen in China anbietet.
In Deutschland wird teurer verkauft… um die Arbeitnehmer zu schützen oder die Boni der Vorstände?

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Wenn Sie 2025 kein E-Mobil für unter 20.000 Euro anbieten, dann werden Sie – so fürchte ich – im Markt scheitern.

Robert Habeck zu Herbert Diess (damals VW CEO), 2019

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Allerdings. Ich habe mein letztes Auto dieses Konzerns in Dänemark gekauft, 20% unter Listenpreis. Der Händler in meiner Nähe hat 15% geboten.

Man darf nicht immer nur nach dem Listenpreis gehen.

Sowohl als auch. Ein unrentables Werk wird nicht dadurch rentabel, dass du die Boni der Vorstände streichst.

Allein die Jahresboni der aktiven Vorstände summieren sich damit auf rund 14,45 Millionen Euro.

Das macht bei einem Umsatz von 300 Milliarden das Kraut auch nicht fett.

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Egal zu welchem Thema ich mich hier äußere, es kommt regelmäßig

  • aber die Armen können sich das nicht leisten
  • die Vorstände kassieren zu viel

Manche können wohl an nichts anderes denken.

es ist völlig egal, ob der Vorstandsbonus 1 mio oder 50 mio beträgt, jedenfalls bei VW.
das sind beträge die für das Unternehmensergebnis keine rolle spielen.
entscheidend ist, wofür der bonus gezahlt wird. welches ziel muss dafür erreicht werden ?
wenn der jetzige vorstand dafür sorgt, dass VW als großer Autobauer überlebt, kann er von mir aus 100 mio bonus bekommen.

ein bonus muss nicht „gerecht“ sein, er muss seinen zweck erreichen