Auf europäischer Ebene wird dies Thema gerade vor allem von der ehem. bayerische CSU-Kultusministerin Hohlmeier (selbst schon seit Dekaden als Korrupt aufgefallen: Untersuchungsausschuss im Bayerischen Landtag über die
Münchner CSU-Affäre, in die Maksenaffaire verwickelt und nahm selbst Gelder
von fake NGOs an). Die Argumentation ist übrigens die Gleiche. Auf EU ebene wird behauptet NGOs seinen von der Kommision gekauft. In deutschland dann von der Regierung.
Der aktuelle Kontext ist vielleicht etwas größer: Die CSU droht selbst den Kirchen mit Geldentzug, wenn sie mal nicht spuren. Oder umgekehrt Geld bekommen bei den Konservativen nur gleichgeschaltete und auf Linie gebrachte Vereine. Niemand der mal umbequem nachfragt.
Wichtig dabei ist, dass es nur um ausgewählte Vereine geht (Umweltverbände, Omas gegen Rechts, …) deren Gemeinnützigkeit angezweifelt wird. Man kann natürlich der Meinung sein das zivilgesellschaftliche Strukturen gar nicht gewollt sind, also gar keine (solche Positionen gibt es bei manchen Linken).
Es gibt in Deutschland unzählige gemeinnützige konservativen Fereine, die nicht auf der Frage-List der Unionsfraktion stehen und die alle samt entweder steuerlich begünstigt oder direkte Mittel erhalten
- Jagdvereinen,
- ADAC,
- Businesseurop,
- Traditions und Trachtenvereinen,
- Mittelstandsvereinen,
- der CSU-Geführte Bauernverband.
- Burschenschaften
- Schützenverein
…
Kaum ein Verein ist nicht von politisch Motiven irgendeiner Coleur durchsetzt. Und wenn die Stammtischetür zu ist bemühen sich einige nicht mehr um Neutralität.
Unter den großen Einflussreichen sind: Die Lobbygruppe Businesseurop erhält direktzahlungen der EU (ist darauf natürlich nicht angewiesen). Der Deutsch Bauernverband e.V. wird direkt von CSUlern mit Parteibuch geleitet und mobilisiert auf Knopfdruck wenn die Union in der Opposition ist. Auch der ADAC fuhr in der Vergangenheit politische Kampagnen für die FDP/CDU.
Aber auch in der Unzahl an kleinen Schützenvereinen ist politischer Hetze an der Tagesordnung.
Ich frage mich wie man mit dieser Situation umgeht? Sollten Grüne eine Gegenanfrage stellen (was im kleineren Stiel in der Vergangenheit auch schon mal gemacht wurde wie die CSU betont). Oder sagt man nein, auch wenn uns die Positionen nicht passen gehören diese gefördert.
Egal wie ich habe Gefühl das die mediale Darstellung nicht dem Entspricht wie die Konservativen das Thema angehen. Man sollte sich nicht einfach darüber „Aufregen“ sondern dieses Lange geplante CDU Spiel etwas transparenter machen.
Meine Vermutung ist, das wenn man nicht klar macht das konsequenterweise dann auch alle Schützen- und der Bauernverband ihre Gemeinnützigheit verlieren, ansonsten die Konservative Mehrheit dieses Landes sagt, ja klar die sollen kein Geld mehr kriegen.