Alternativen zu Tourismus als Einnahmequelle

Warum hat das bei uns - wenn auch nicht ganz ohne Zwang und ohne "Reibungsverluste - nach dem WK2 „funktioniert“ - das Beispiel zeigt, wie viele Flüchtlinge wir aufnehmen könnten, wenn wir die damaligen Maßstäbe (jeder Haushalt, der über eine Wohnung verfügte, musste damals mindestens eine Familie aufnehmen) zugrunde legen (also von wegen zu wenig Platz!)…
Das Beispiel ist aus 2 Gründen allerdings nicht realisierbar:

  1. Damals gab es im Wesentlichen keine kulturübergreifende zusätzliche Problematik
  2. Es ging im Grunde allen sehr schlecht - heute wäre es ein gigantischer Status Quo-Verlust für die einen (nämlich für uns)

Selbst also dann, wenn die Flüchtlinge sich einigermaßen nahtlos und mit viel Motivation integrieren wollten - der viele - definitiv verfügbare - Platz bliebe ungenutzt, weil der abverlangte deutliche/dramatische Status Quo-Verlust keine Alternative zum Ertrinken im Mittelmeer oder zum verhungern/verdursten in ökologischen Katastrophengebieten ist - und selbst eine hinreichende theoretische „Umverteilung“ von Nahrungs- und anderen -mitteln scheint derzeit kein Thema - bestes Beispiel ist die angeblich dramatische Verschlimmerung der Versorgung der ärmeren Staaten aufgrund des völkerrechtswidrigen Krieges in der Ukraine - der gigantisch größte Teil der Weizenlieferungen, der jetzt wieder zum Stillstand gekommen ist, ging an USA und China - sicher nicht für deren Hungerhilfsprogrammen zum Weiterverteilen - sondern für die Schweinemast und ähnliche Genussgüter, die den Industrienationen vorbehalten sind …