Der Wirtschaftsweise Martin Werding fordert die Abschaffung der Witwenrente.
Der Sinn der Witwen- und Witwerrente ist u.a. auch die finanzielle Absicherung von Hinterbliebenen, vor allem auch für Angehörige, die jahrelang minderjährige Kinder erzogen haben oder sogar behinderte Kinder betreut haben.
Zumal eigenes Einkommen bzw. Rente eh bereits mit der Witwenrente verrechnet wird.
Mal wieder nur die Hälfte gelesen bzw. verstanden.
Die Witwen- bzw. Witwerrente soll durch ein Rentensplitting ersetzt werden:
„Statt der Witwenrente sollte es ein Rentensplittung geben: „Ein Rentensplitting sollte die Witwenrente ersetzen. Danach teilen sich die Partner alle in der gemeinsamen Zeit erworbenen Rentenpunkte auf“,“
Ich empfehle mehr als nur die Überschrift zu lesen.
Stell Dir vor, das hatte ich sogar gelesen, zumindest möchte er die alte Regelung der Witwenrente abschaffen. Deshalb habe ich auch den Link eingesetzt.
Die Zeiten, in denen Lebenspartner heiraten, auch darum, dass der/die Partner*in im Alter versorgt ist, wären dann offensichtlich vorbei, wenn ich das richtig verstanden habe.
Was für ein Klischee. Aber um im Bild zu bleiben: die reizende 30jährige heiratet den Tattergreis nicht wegen der gesetzlichen Rente, sondern wegen der paar Millionen, mit denen er über der Beitragsgrenze liegt.
Wenn schon Klischee…
Das schreibe ich unabhängig davon, was ich von einer neuen Regelung halte.
Hast du konkrete Statistiken und Beweise, dass dein geschildertere Fall so häufig auftritt, dass die Rentenkassen durch solche Verbindungen mit großem Altersunterschied außergewöhnlich hoch belastet werden?
Ständig wird nur über Einsparungen und Kürzungen bei der Rentenkasse diskutiert, anstatt mal zu überlegen, wie die Kasse gefüllt werden könnte.
Vorschläge und Lösungen gibt es ohne Ende:
Vielleicht:
Statt der vielen Krankenkassen eine „Bürgerversicherung“ für alle Menschen in Deutschland, (Abschaffung des Zweiklassengesundheitswesens),
alle Menschen, die berufstätig sind, zahlen in die Rentenkasse (einschließlich Beamte, Selbstständige und natürlich auch Mandatsträger wie Abgeordnete),
Zahlungen in die Sozialversicherungen aus allen Einkommen, auch aus den Kapitalertragszinsen ab einer bestimmten Höhe,
Wenn sie gleichmäßig gekürzt wird, ist das blöd, aber vertretbar.
Sie einseitig für Verheiratete zu kürzen, ist völlig absurd.
Es sei denn, es wäre so, wie du es auch bei den Rentenkürzungen für Akademiker vorgeschlagen hattest, dass es erst die betrifft, die jetzt anfangen zu studieren und sich noch anders entscheiden können.
Dann heiratet man halt nicht mehr und lebt ohne Trauschein zusammen.
Klar doch. Mehr Geld einsammeln auch wenn keines mehr für andere wichtige Dinge übrig ist, neue Ausgaben kreiert, und unser Konkurrenzfähigkeit auf der Welt schwächt. Sollen sich doch ander später darum kümmern.
Hier geht’s um Rente. Aber dennoch. Wenn alle einzahlen, wollen auch alle was raus haben. Ob die Einsparungen durch weniger Krankenversicherungen so viel einsparen wenn die Komkurenz weniger wird?
Die dann auch alle ein Recht auf Rente haben. Ich bin auch dafür, weil dann alle das gleiche demographische Risiko tragen. Aber die strukturellen Probleme werden damit nicht gelöst weil auch Ansprüche entstehen. Unser Problem ist das Verhältnis von Einzahler zu Rentenbezieher
Okay. Frage ist, wieviel Kapital dann flüchtet. Was die Rente betrifft, um die geht es hier, werden dann auch wieder Ansprüche generiert. Also unser demographisches Problem wird nur ein paar Jahre in die Zukunft verschoben.
Gleiches wie bei den zwei Punkte vorher
Es werden auch wieder neue Ansprüche generiert.
Okay, kann man machen. Auch hier stellt sich die Frage, wieviel Vermögen dann flüchtet. Das Geld fehlt aber dann auch um andere Löcher im Staatshaushalt zu stopfen.
Das treibt die Kosten hier in Deutschland. Treibt die Inflation und die Firmen ins Ausland wenn die können. Da muss man sehr vorsichtig sein. Die Firmen klagen heute schon über zu hohe Steuerlast. Darüber ob diese Klagen berechtigt sind kann man streiten.
Funktioniert leider nur, wenn alle Börsenplätze da mitmachen, was du vergessen kannst. Da werden dann die Transaktionen im Ausland getätigt.
Und all die zusätzlichen Einnahmen um die Rente zu retten, fehlen dann an anderer Stelle.
Wir werden also nicht daran vorbei kommen an der Ausgabenseite etwas zu tun.
Keine Ahnung, was du damit sagen willst. Überleg noch mal, ob das wirklich etwas zu tun hat, mit dem, was ich geschrieben habe. Die Antwort lautet: nein!
Von mir aus spende einen Teil deiner Rente, wenn du meinst, du müsstest weniger haben, weil du verheiratet bist.
Vielleicht ist es wirklich besser, die von der FAZ zitierte Forderung des Wirtschaftsweisen Martin Werding, dass Verheiratete weniger Rente als nicht Verheiratete bekommen sollen, einfach zu ignorieren. Es wird sowieso nicht passieren.
Konzentrieren wir uns also auf seine Forderung, die Witwenrente abzuschaffen, wie es in der Überschrift steht.
Seine Idee mit dem Splitting der Rentenpunkte bei Eheleuten (statt der Witwenrente) finde ich übrigens gut.
Also mal ehrlich, macht man hier tatsächlich Vorschläge, kommt eh ein unsachlicher Kommentar von irgendeinem Moderator und sogar eines Vorstandsmitglied des Betreibervereins, die offensichtlich anderer Meinung sind und ihre Meinung durchsetzen wollen.(Gruppenmitglieder sind hier einsehbar).
etc.
Aber einige hier sind offensichtlich die besseren Koryphäen hier im Forum.
Wie heißt es:
Forum für demokratische Politik
„Willkommen auf das-demokratische-forum.de, der digitalen Plattform für den Austausch über ökologische, nachhaltige und soziale Politik. Das Forum wird vom parteiunabhängigen Verein „Das Demokratische Forum e. V.“ getragen und steht fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Als offener, strukturiert gegliederter Diskussionsraum bringt die Plattform engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammen, die die Gesellschaft zukunftsfähig mitgestalten wollen. Hier können Sie aktuelle politische Themen debattieren, eigene Ideen einbringen und Erfahrungen austauschen. Registrieren Sie sich einfach, um aktiv Teil unserer Gemeinschaft zu werden und die Zukunft mitzugestalten.“
Was sagen denn die Richtlinien dieses Forums dazu, vor allem zu themenfremde Aussagen?
Aber was tun, wenn selbst die Moderation sich nicht an die Regeln hält und ich habe auch den Eindruck, dass die @Moderatoren inzwischen ihre Arbeit niedergelegt haben.
Dieser Beitrag ist zwar auch OT, aber ich musste das mal loswerden.
Du sagst es, aber immerhin ist es mein Thema und da möchte ich so einiges nicht lesen. Aber, warum soll ich unsachliche Beiträge noch melden, offensichtlich wird eh noch nicht mehr reagiert und man bekommt noch niemals eine Antwort (eigene Erfahrung).